Baubeginn A620: Innovativer Lärmschutz für Saarbrücken

Das Innovationsprojekt zur Verbesserung des Lärmschutzes am Staden in Saarbrücken startet in der ersten Juniwoche 2024 in die Bauphase.

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Das Innovationsprojekt zur Verbesserung des Lärmschutzes am Staden in Saarbrücken startet in der ersten Juniwoche 2024 in die Bauphase. Auf der A620 zwischen den Anschlussstellen (AS) St. Arnual und der Bismarckbrücke werden Diffraktoren zur Reduzierung der Lärmbelastung errichtet. Bei diesem lärmreduzierenden System werden Aufsätze an Stütz- oder Lärmschutzwänden angebracht, die den Schall nach oben ablenken sollen. Zur Vorstellung der Baumaßnahme traf sich Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, vor Ort mit dem Leiter der Außenstelle Neunkirchen der Autobahn GmbH, Carsten Chassard.

Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Das ist ein guter Tag für die Anwohner und die Besucher der Saarbrücker Anlagen am Staden. Nach umfangreicher Planung wird die Lärmschutzmaßnahme nun realisiert und damit die Lebensqualität für die Saarbrücker spürbar verbessert. Rund drei Millionen Euro investiert der Bund in diese Baumaßnahme. Zukünftig sollen weitere Lärmschutzmaßnahmen an der A620 in Saarbrücken für mehr Ruhe in der Stadt sorgen. Noch diesen Sommer wird die Autobahn GmbH des Bundes ihre Planungen für den Bereich der innerstädtischen A620 zwischen den Anschlussstellen Saarbrücken-Gersweiler und Saarbrücken-Schönbach vorstellen.“

Carsten Chassard, Leiter der Außenstelle Neunkirchen:
„Die Baumaßnahme ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint. Zunächst wird die sanierungsbedürftige Stützwand entlang der Saar im Bereich Saarbrücken-Stadt an der A620 verstärkt und mit einem neuen, stärkeren Kragarm – einem einseitig gelagerten waagerechten Balken - versehen.Nach Abschluss dieser Arbeiten werden auf dem neuen Kragarm die Diffraktoren und neue Schutzsysteme errichtet.“

Um die Dauer der Verkehrsbeeinträchtigungen zu minimieren, wird die Baustelle zwischen den AS St. Arnual und Bismarckbrücke in zwei Abschnitte aufgeteilt. Der erste Abschnitt beginnt Anfang Juni 2024 und soll planmäßig Ende Oktober 2024 abgeschlossen sein. Ab November 2024 beginnt der zweite Bauabschnitt, bei dem für die Arbeitsstellen- und Verkehrssicherheit die Ausfahrt zur Bismarckbrücke für Fahrzeuge mit einer Breite über 2,20 m gesperrt werden muss. Der betroffene Verkehr wird über die Anschlussstelle St. Arnual und die Ostspange auf die B 51 Mainzer Straße umgeleitet. Die Bauarbeiten sollen planmäßig Mai 2025 abgeschlossen sein.

Der Leinpfad entlang der Saar muss während der Arbeiten am Kragarm aus Sicherheitsgründen ebenfalls zeitweise gesperrt werden. Eine Umleitung für Radfahrer und Fußgänger über die Koßmannstraße bzw. den Leinpfad der anderen Saarseite wird eingerichtet.

 

Mediengespräch am Saarbrücker Staden zu den neuen Lärmschutzmaßnahmen

Auf der A620 zwischen den Anschlussstellen (AS) St. Arnual und der Bismarckbrücke werden Diffraktoren zur Reduzierung der Lärmbelastung errichtet. Im Hintergrund die Stützmauer, auf der die Diffratoren später installiert werden. Dies wird nicht zuletzt auch die Gäste im nahegelegenen Biergarten freuen.

Carsten Chassard, Leiter der Außenstelle Neunkirchen der Autobahn GmbH, gibt gemeinsam mit dem Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, Oliver Luksic, zudem einen ersten kleinen Ausblick auf weitere künftige Lärrmschutzmaßnahmen im Zuge der A620 zwischen den Anschlussstellen Saarbrücken-Gersweiler und Saarbrücken-Schönbach m Saarbrücker Stadtgebiet

Ein guter Tag für Saarbrücken. Der innerstädtische Lärmschutz an der A620 nimmt Fahrt auf. Künftig soll es am Staden in Saarbrücken wesenlich ruhiger sein.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Mandy Burlaga

Leitung Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West

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