Planungsdetails digital im Überblick: Der Projektatlas für die A39 ist online

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Seit dem 10. Oktober ist der erste Teil des Projektatlas A39 der Autobahn GmbH online gegangen. Auf der Projektseite kann nun digital der Planungsstand verfolgt werden.

Dabei lassen sich der Ist-Zustand und die Ergebnisse nach dem Umbau an bestimmten Punkten miteinander vergleichen. Die gesamte Strecke von 105 Kilometern ist noch nicht visualisiert. Bereits online sind allerdings der erste und letzte Bauabschnitt des Bauprojektes.

Der Atlas teilt sich in insgesamt drei unterschiedliche Bereiche auf:

Visualisierung – Ausbau und Ergebnis in Bildern dargestellt

Hier kann man sich einzelne Bereiche genauer anschauen. So lässt sich beispielsweise vergleichen, wie der Deckel auf der Autobahn zwischen Lüne und Moorfeld aussehen soll. Der A39-Deckel wurde in der Vergangenheit immer wieder diskutiert. Eine Bürgerbeteiligung brachte schließlich das Ergebnis: Auf dem Deckel soll ein „Park der Generationen“ entstehen. Das Besondere: Es gibt unterschiedliche Perspektiven. Über Luftaufnahmen lässt sich der Deckel von oben betrachten. Bodenaufnahmen wiederum zeigen die Eingänge von beiden Seiten auf Augenhöhe. Außerdem bieten die Bilder einen Blick von 360-Grad. Mit der Maus können sich die Besucher einmal um sich selbst drehen.

Fachkarten – Informationen über Lärmbelastung und Co.

Neben den Visualisierungen finden sich im Bereich „Fachkarten“ einzelne Informationen zu unterschiedlichen Themen rund um den Ausbau der A39. Unter dem Punkt „Lärm“ öffnet sich eine Karte mit Punkten. An ihr lässt sich ablesen, wie laut oder leise der Verkehr auf der neuen A39 werden könnte. Weitere Informationen gibt es zu den Themen Schadstoffbelastung, Verkehrszahlen und Ausgleichsmaßnahmen. Letzteres umfasst Maßnahmen im Sinne der Natur. Hier sieht man, wo rund um die Autobahn Grünflächen, Gehölze und Wälder eingeplant sind.

Frage & Antwort – ein Dialog innerhalb der Karte

Neben Bildern und grafischen Informationen setzt die Autobahn GmbH auch auf einen Austausch innerhalb der Karte. So können Besucher der Webseite im Bereich „Frage und Antwort“ Fragen an das Team der Autobahn und zu einem bestimmten Bereich stellen. Ähnlich wie bei Google Maps lassen sich dafür Markierungen setzen. Sowohl die Frage, als auch die Antwort sind für andere Besucher sichtbar.

Auch der Bereich der Fachkarten liefert interessante Informationen. Nach diesen Berechnungen soll die Schadstoffbelastung gleich bleiben, obwohl mehr Verkehr über die ausgebaute A39 fließen wird. Auch die Lärmbelastung soll nach dem Umbau nicht stärker werden. Hier lässt sich allerdings kein Vergleich zur Ist-Situation in der Karte finden. Spannend wird auch, ob die Autobahn GmbH in der Lage ist, den tatsächlichen Verlauf der Bauarbeiten abzubilden.