Sturmtiefs verursachen wenig Schäden auf den Autobahnen

Die Schadensbilanz der Autobahn Westfalen für das zurückliegende Wochenende fällt trotz der teils heftigen Orkanböen, die die Sturmtiefs Zeynep und Antonia mit sich brachten, verhältnismäßig gering aus.

An der Autobahnmeisterei Werl hat der Sturm Teile eines Hallendachs beschädigt.
An der Autobahnmeisterei Werl hat der Sturm Teile eines Hallendachs beschädigt.

Sturmtiefs verursachen wenig Schäden auf den Autobahnen

Hamm. Die Schadensbilanz der Autobahn Westfalen für das zurückliegende Wochenende fällt trotz der teils heftigen Orkanböen, die die Sturmtiefs Zeynep und Antonia mit sich brachten, verhältnismäßig gering aus. „Solche Stürme zeigen, wie wichtig das Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern in den Wintermonaten ist. Dadurch haben sich die Schäden in Grenzen gehalten“, sagt Bernd Höhne, Geschäftsbereichsleiter Betrieb bei der Autobahn Westfalen. Obwohl dabei auch morsche und nicht mehr standfeste Bäume entnommen wurden, kam es durch die Stürme im gesamten Streckennetz zu vereinzelten Zwischenfällen:

· Die A44 musste am Freitag zwischen Marsberg und Diemelstadt in Fahrtrichtung Kassel kurzzeitig gesperrt werden. Die Feuerwehr entfernte in dieser Zeit umgestürzte Bäume im Bereich der Fahrbahn.

· Auf der A2 gab es in der Anschlussstelle Henrichenburg Probleme mit der Entwässerung, sodass die Autobahn kurzzeitig gesperrt werden musste.

· Auf verschiedenen Autobahnen sind Bäume im Randbereich umgefallen, die zum Teil für Schäden an den Schutzplanken oder Wildschutzzäunen sorgten. Da die Fahrbahn in diesen Fällen nicht betroffen war, kam es zu keinen Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer.

· In der Autobahnmeisterei Werl wurde das Dach eines Gebäudes teilweise abgedeckt. Eine 60 bis 70 Quadratmeter große Platte wurde vom Wind erfasst und mitgerissen. Personen wurden dabei nicht verletzt.

Um mögliche Schäden schnell zu erfassen und zu beseitigen, waren die Mitarbeiter der Autobahnmeistereien am gesamten Wochenende in Sonderschichten bei Streckenkontrollen im Dauereinsatz. Auch am Montag wurden verstärkte Kontrollfahrten durchgeführt, um bislang nicht entdeckte Schäden zu identifizieren und auszubessern.

Kontakt: Mirko Heuping, (02381) 277 7107, mirko.heuping[at]autobahn[dot]de