Unfallfrei durch den A 2-Baustellensommer

In 18 Tagen Bauzeit 232.500 m² Fahrbahndecke erneuert

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Von Mitte Juli bis Ende September fanden auf der A 2 insgesamt sieben große Baustellen zur Erneuerung der Fahrbahndecke statt. Im Juli wurden gut drei Kilometern zwischen Varrelheide und Bothfeld erneuert, gefolgt von einem vier Kilometer langen Bauabschnitt zwischen Hämelerwald und Peine. Beide Baustellen wurden erstmals unter einseitiger Vollsperrung im Tempoverfahren durchgeführt. Und das mit Erfolg. Beide Bauabschnitte konnten deutlich früher als geplant wieder für den Verkehr freigegeben werden. Im September wurden zwischen Bad Nenndorf und der Landesgrenze zu NRW an vier Wochenenden vier Bauabschnitte von insgesamt elf Kilometer Gesamtlänge fertiggestellt. In dieser Woche endete eine fünf Kilometer lange Baustelle zwischen Helmstedt-West und Rennau. Insgesamt wurden in Verantwortung der Außenstellen Hannover der Autobahn GmbH des Bundes in diesem Sommer 232.500m² Fahrbahndecke auf der A 2 erneuert. Und das in nur 18 Tagen Gesamtbauzeit.

„Dass Baustellen auf der Autobahn die Nerven aller Verkehrsteilnehmenden belastet, kann ich sehr gut verstehen. Insgesamt war in den letzten zweieinhalb Monaten jedoch an nur 26 Tagen der Verkehr durch Baustellen beeinträchtigt“, so Holger Mees, Verantwortlicher für den Bereich Bau der Außenstelle Hannover. „Das Erfreulichste ist aber, dass der Berufsverkehr größtenteils verschont werden konnte, weil die Baumaßnahmen an den Wochenenden durchgeführt wurden. Auch größere Staus konnten wir durch die an die jeweilige Baustelle angepasste Verkehrsführung auf ein Minimum reduzieren. Was mich ganz besonders freut ist, dass es keine baustellenbedingten Unfälle gab“, so Mees weiter. „Ein größerer Lkw-Unfall bei Helmstedt Mitte September war zwar den Verkehr auf der A 2 für zwei Tage erheblich beeinträchtig, unsere Baustelle war hier allerdings nicht die Ursache.“

Auch Alexandra Kruse vom ADAC zieht ein positives Fazit der Baustellen. „Die A 2 ist mit ca. 120.000 Fahrzeugen am Tag und einem hohen Lkw-Anteil eine der am stärksten befahrenen Autobahnen bei uns in Niedersachsen. Für die Verkehrsteilnehmenden hielten sich die Einschränkungen durch die Baustellen dennoch in Grenzen,“ so Kruse. „Vor allem die kurzen Bauzeiten, eine klare Kommunikation zu Umleitungsstrecken und Verkehrsführungen haben sich hier ausgezahlt.“