Region: Nord, … Status: In Betrieb

Autobahn: A 1, … PWC-Anlage Ostseeblick

Die Autobahn GmbH hat das Ziel, die Qualität und die Verweildauer auf ihren unbewirtschafteten Park- und Rastanlagen mit WC-Gebäuden (PWC-Anlagen) zu verbessern. Das nun gestartete Pilotprojekt an der A1 bie Heiligenhafen zeigt, wie die "Rastanlage der Zukunft" aussehen kann.


Daten & Fakten

Fertigstellung

Juli 2021

Verbesserte Aufenthaltsqualität

Durch mehr Sauberkeit, Sicherheit und Service

Musteranlage

WLAN, frisches Trinkwasser, Hundeauslauffläche uvm.


Projektbeschreibung

Durch die Neugestaltung der PWC-Anlage „Ostseeblick“ an der A1 bei Heiligenhafen möchte die Autobahn GmbH erproben, wie Rastplätze entlang der Autobahnen zukünftig nutzerfreundlicher gestaltet werden können. Dazu zählen Aspekte wie eine höhere Sauberkeit und Sicherheit, ein besserer Service, eine gesteigerte Nachhaltigkeit und natürlich optimierte Erholungsmöglichkeiten für die Nutzerinnen und Nutzer.

Die PWC-Anlage „Ostseeblick“ ist eine der ersten Musteranlagen, durch die in Erfahrung gebracht werden soll, wie sich Verbesserungen an den Rastplätzen herbeiführen lassen.

Bis Juli 2021 laufen nun die Bauarbeiten vor Ort. Dabei wird Folgendes umgesetzt:

  • Errichtung und Betrieb von vier Elektro-Ladepunkten mit Schnelllademöglichkeit für Elektrofahrzeuge
  • Bereitstellung von W-LAN 
  • Digitale Infotafel mit Informationen zur Verkehrslage und Autobahn-Projekten
  • Bewertungsportal für die Sauberkeit der WC-Anlagen über eine App
  • Getrennte Müllbehälter mit größerem Volumen und solarbetriebener Kompressionsmechanik
  • Piktogramme mit Wiedererkennungswert stellen die neuen Angebote der PWC-Anlage dar.
  • Helle und weiträumige Ausleuchtung der gesamten Anlage mit energiesparsamen Leuchtmitteln und bedarfsgesteuerter Schaltung.
  • Frei zugänglichen Zapfstelle für Frischwasser.
  • Errichtung eines Spielplatzes und Bereitstellung von Outdoor-Fitness Geräten.
  • Eine neue abgezäunte Hundeauslaufzone soll die Sauberkeit auf der Anlage verbessern und den Auslauf der Vierbeiner sicherer machen.
  • Die Aufenthaltsqualität wird durch neue, unterschiedliche Sitzgruppen verbessert und für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen erschlossen; sie erhalten teilweise Wind- und Sonnenschutz und es werden zusätzliche Bäume und Büsche gepflanzt.
  • Der Aussichtshügel erhält als Attraktion ein Fernrohr, das den Namen Ostseeblick unterstreicht.
  • Errichtung und Betrieb von Photovoltaik-Anlagen auf dem WC-Dach und auf dem Lärmschutzwall zur Erzeugung von Strom, der für den Betrieb der PWC-Anlage genutzt wird und sie damit im Sommerhalbjahr energieautark sein lässt.

Weitere Informationen finden Sie hier.




Sauberkeit

Müllbehälter

  • Abfallbehälter zur Trennung von Recycling- und Restmüll
  • Pressbehälter zur Volumenreduktion, solarbetrieben
  • Öffnung per Pedal möglich, Einwurfklappe muss nicht mehr angefasst werden

Bewertung WC-Sauberkeit

  • Sauberkeit des WCs kann per App/QR-Code bewertet werden

Reinigung der Toilettensitze

  • Die Toilettenbrille wird nach jeder WC-Nutzung automatisch nach hinten in den Geräteraum gezogen und desinfiziert wieder nach vorn geschoben

Sicherheit

Beleuchtung

  • Bisher war nur der Bereich vor dem WC-Haus beleuchtet, jetzt der gesamte Platz
  • Nachts wird die Beleuchtung gedimmt, um den LKW-Pausierenden Schlafen zu ermöglichen
  • Um Strom zu sparen, wird LED-Beleuchtung eingesetzt

Notrufsäule

  • Notrufsäule in der Nähe des WC-Gebäudes und nicht nur an der Autobahn-Fahrbahn

Service

Digitale Infostele

  • Sie liefert neben Informationen zur Umgebung (Karte), auch z.B. Abfahrtszeiten der Fähre, Warnhinweise (Wetter, Sturmflut), Verkehrsregeln
  • Informationen zur Autobahn GmbH und deren Projekte
  • Mehrsprachig anwählbar

W-LAN

  • W-LAN auf dem gesamten Rastplatz
  • Vodafone-Netz 4 G (Übertragungsgeschwindigkeit max.450 Mbit/s)
  • Loginseite auf deutsch und englisch

Fernrohr auf Aussichtshügel

  • Ostseeblick erlebbar - und der ist wirklich grandios!

Frisches Trinkwasser

  • hohe Trinkwasserqualität
  • Frostsicher
  • Intervallschaltung, d.h. schaltet sich von alleine wieder aus
  • Erfrischung an heißen Sommertagen sowie zum Kochen geeignet

Erholung

Unterschiedliche Sitzgruppen

  • Acht bequeme Sitzgruppen mit Tischen und Bänken laden zum Verweilen ein
  • Bewertung der unterschiedlichen Modelle durch die Nutzer
  • Drehliege als „Lümmelsitzgelegenheit“

Spielplatz

  • Dreiecks-Podest-Kletterkombi
  • Sitzmöglichkeiten für die Erwachsenen
  • Sicher eingezäunt und umpflanzt
  • Fallschutzbelag mit Intarsien zum Hüpfen und Springen

Fitness-Angebot für Erwachsene und Kinder

  • Calistenics-Anlage
  • Die Anlage bietet eine effektive Bewegungs- und Trainingsmöglichkeit
  • Damit wird, insbesondere nach einer langen Autofahrt, die Beweglichkeit gesteigert und die Fahrtüchtigkeit wiederhergestellt 

Hundeauslauf-Zone

  • Der umzäunte Hundeauslauf ermöglicht es, den Hund unbesorgt frei laufen zu lassen.
  • Kottüten werden bereitgestellt und können gefüllt in einen gesonderten Abfallbehälter entsorgt werden.
  • mit Sitzmöglichkeit für Hundebesitzerinnen und -Besitzer

Nachhaltigkeit

Durch Photovoltaik-Anlagen und E-Ladestationen

  • betrieben mit Öko-Strom

  • 4 Ladepunkte zum Schnelladen mit maximal 300 kW)

  • Solarstromgewinnung Leistung von 48 kWpeak (Wall + WC-Dach)

  • Pufferbatterien garantieren 24 Stunden Betrieb

  • Digitale Anzeige informiert über Solarstromgewinnung und CO2 Einsparung

Die Baumaßnahme PWC-Anlage Ostseeblick

Die PWC-Anlage „Ostseeblick“ ist eine der ersten Musteranlagen, durch die in Erfahrung gebracht werden soll, wie sich Verbesserungen an den Rastanlagen herbeiführen lassen.

Bis Anfang Juli 2021 laufen nun die Bauarbeiten vor Ort. Wir geben hier einen Einblick ins Geschehen:

Es geht los!

17. - 23. Mai 2021
Noch ist nicht viel zu erkennen von der Rastanlage der Zukunft. Doch die Weichen sind gelegt, naja zumindest die ersten Steine. Helle Granitsteine säumen die Wege zu den Picknickplätzen und zu den Freiflächen, auf denen später Hunde freilaufen und Kinder sich auf dem Spielplatz austoben können.
Während die Bagger noch ordentlich Erde beiseite schaufeln, findet die 7. Baubesprechung statt. Von Auftragnehmer über Lanschaftsgestalter bis hin zum Leiter der künftig zuständigen Autobahnmeisterei Scharbeutz - alle sind heute da, um die nächsten Schritte zu besprechen.

Grundsteine werden gelegt

24. - 30. Mai 2021
In der 21. KW bleibt das Wetter am Ostseeblick weiter durchwachsen. Strahlender Sonnenschein wird ab und zu von heftigen Regenschauern vertrieben. Den Arbeiten tut das keinen Abbruch. Mit 3 Kolonnen werden die Rampe zu den Erholungsbereichen Spiel, Sport und Hundeauslauf und teilweise auch schon die Sitzgruppen gepflastert. „Mountain white" heißt der verlegte Granitstein. Damit in den Fugen nicht die Gräser Oberhand nehmen werden sie vergossen. Der hochwertige Belag ist langlebig und bleibt unterhaltungsarm.
Jede Sitzgruppe hat 3 Streifenfundamente erhalten, die noch aushärten müssen und auf denen später Tisch und Bänke montiert werden.

Bohren, Messen - Halbzeit

31. Mai - 6. Juni
Bohren
Der Rastplatz der Zukunft bekommt auch 2 PV-Anlagen, eine etwas kleinere (6 kWpeak) auf das Dach des WC-Gebäudes und eine größere (43 kWpeak) auf dem Lärmschutzwall des Rastplatzes gegenüber. Beide speisen ihren Strom auf der Südseite ein, müssen also mit einem Kabel verbunden werden. Das Kabel wird unter der Autobahn in 5m Tiefe verlegt. Das Foto zeigt die Bohrmaschine, die jeweils 3 m lange Gestängeabschnitte an einem Stück durch den Boden treibt. Als Schmiermittel wird Bentonit eingesetzt, eine für den Boden unschädliche, sog. thixotrophe Flüssigkeit, die im wesentlichen aus Tonmineralien besteht.

Messen
Damit die Bohrung in der gewünschten Trasse verläuft, wird in 3m-Abständen gemessen und zwar mit Ultraschall. Damit kann geprüft werden, ob die Bohrung abweicht, die genaue Tiefe ermittelt werden und ob gegebenenfalls nachgesteuert werden muss. Beim Zurückziehen des Bohrgestängestrangs wird das Bohrloch durch einen Aufweitkopf vergrößert und das anhängende Rohr nebst Kabel in die Trasse eingezogen.
Bei der Kreuzung der Fahrbahn wird diese jeweils für das Messen halbseitig gesperrt. Für die Verkehrsführung ist eine Verkehrsrechtliche Anordnung -VOA- erforderlich, ausgestellt im Hause Autobahn Gmbh des Bundes.

Foftein
Ansonsten war Halbzeit, Bergfest oder wie man im Modern sagt foftein auf der Baustelle. Und dass bei gutem Wetter das mit einem Grillfest - hier außer Betrieb- begangen wird ist guter Brauch.

Es wird grün!

7. - 13. Juni
Am Montag wurden die ersten der 50 neuen Bäume geliefert. Sie sollen zukünftig den Rastenden Schatten spenden und den Aufenthalt angenehmer gestalten. Damit sie gut gedeihen, werden sie in ca. 1 ,5m3 große Baumgruben gesetzt, die mit einem nährstoffreichen Bodensubstrat gefüllt wurden. Und 8 davon sind schon kurz nach der Pflanzung die Hingucker für Rastplatzsuchende, denn der Ostseeblick ist nun nicht mehr zu übersehen, wenn man aus dem Süden anreist.

Die neuen Mastleuchten stehen

14. - 20. Juni
Unbewirtschaftete P-WC-Anlagen sind bisher meist nur im Umfeld des WC-Gebäude beleuchtet. Umfragen zufolge wird das von den NutzerInnen häufig als „zu dunkel“ bewertet und man fühlt sich auf den Anlagen nicht sicher. Zukünftig soll der gesamte Anlagenbereich ausgeleuchtet werden, hier am Ostseeblick mit LED, also stromsparend und in Aufenthaltsbereichen gedimmt. Die ERS 2011 wird dabei eingehalten, LKW-FahrerInnen können trotz Beleuchtung in ihrer Kabine gut schlafen und ausschließliche WC-NutzerInnen fühlen sich geschützter.

Spiel und Sport

21. - 27. Juni
Um die Fahrtüchtigkeit wieder zu erlangen, sollen PWC-Anlagen zukünftig auch Spiel- und Sportbereiche erhalten, die zur Bewegung einladen. Solche Bereiche müssen der DIN EN 1176 entsprechen. Das erfordert u.a. eine Abnahme der Geräte und Flächen durch eine Prüfinstanz, in unserem Fall der DEKRA. Dabei wird u.a. geprüft, ob bei Klettergeräten bestimmte Mindestmaße eingehalten werden, damit z.B. ein Kind mit dem Kopf gut durchpasst und nicht darin hängen bleiben kann. Der Prüfer nutzt hier ein Maß, mit dem sich das einfach und ohne Zollstock messen lässt.

Das letzte Mal die Null

28. Juni- 4. Juli, die vorletzte Woche
Auf dem Rastplatz Ostseeblick wird zukünftig Energie aus der Sonne gewonnen.
Mit den beiden PV-Anlagen, 6 kWpeak auf dem WC-Dach und 43 kWpeak auf dem gegenüberliegenden Lärmschutzwall und einem Tagespeicher können wir im Sommerhalbjahr den Rastplatz bilanziell energieautark betreiben. Im Winterhalbjahr übersteigt der Bedarf an Strom die Erzeugung und er wird aus dem Netz geliefert.
Dass wir mit jeder eigenproduzierten kW-Stunde auch CO2 einsparen und damit den Klimawandel positiv beeinflussen, dokumentiert der Smart-Meter, der bis zur Inbetriebnahme natürlich auf Null steht.

Endspurt: Lümmeln üben

28. Juni- 4. Juli
In dieser Woche sind die neuen Möbel angekommen. Wir wollen ausprobieren, welche Tische und Bänke sich zukünftig für Rastplätze eignen, um zu pausieren, etwas Mitgebrachtes zu verspeisen und gemütlich zu rasten, alles um entspannt, erholt und dadurch verkehrssicher weiterfahren zu können. Eignung aus Sicht der Reisenden und unter dem Aspekt der Unterhaltungsfreundlichkeit.
Es werden Holzmöbel (mit FSC-Zertifikat), Sitzgelegenheiten mit und ohne Lehne aus Metall und solche mit Trespa-Platten als Tisch- bzw. Sitzflächen aufgebaut. Das Highlight ist natürlich die Drehliege - auch Lümmelmöbel genannt - , die man inzwischen häufiger an Ostsee-Promenaden sieht und die man jetzt zum Ausruhen auf dem Rastplatz Ostseeblick genießen kann.

Pünktlich fertig!

Nach knapp 3 Monaten Bauzeit konnten wir die Baustelle am 8. Juli 2021 als fertiggestellt abnehmen. Wie so häufig sind noch kleinere Restarbeiten übrig, die jedoch in den kommenden 2 Wochen erledigt werden. So konnten wir uns zufrieden und stolz zum Gruppenfoto der Baubeteiligten zusammenfinden.
Ein großes DANKESCHÖN an alle, die stets konstruktiv mitgedacht, mitgeplant, mitgeliefert und mit Hand angelegt haben. Ein erfolgreiches Projekt ist immer ein Gemeinschaftswerk!

Der gelernte Vermessungsingenieur Holger Schütt war sein ganzes Leben im Straßenbau tätig und hat unterschiedlichste Projekte für die Stadt Hamburg realisiert. Seit Anfang Februar 2020 arbeitet er an dem „Projektkonzept zur Neugestaltung der PWC-Anlagen“, das von der Zentrale in Berlin als „Leuchtturm-Projekt“ ins Leben gerufen wurde und von der Niederlassung Nord realisiert wird.

Im Interview klären wir die wichtigsten Fragen rund um das Leuchtturmprojekt, welche Herausforderungen es gibt und ob in Zukunft alle Parkplätze mit WC-Anlagen so aussehen.


Was sind die Ziele?

Hintergrund der Maßnahme ist insbesondere das schlechte Image von Parkplätzen mit WC-Häuschen. In vielen Tests von beispielsweise ADAC oder dem NDR werden PWC-Anlagen schlecht bewertet. Wir wollen die Aufenthaltsqualität der Nutzerinnen und Nutzer verbessern und wollen an dieser Musteranlage testen, wie diese bei unseren „Kunden“ ankommt.

Dafür haben wir in vielen Gesprächen und Arbeitsgruppen 5 Ziele für den Ostseeblick definiert, die wir uns für die „Rastanlagen der Zukunft“ wünschen: Das sind die Verbesserung der Sauberkeit, Sicherheit, Serviceangebote, Erholungsmöglichkeiten und Nachhaltigkeit.

 

Welche konkreten Maßnahmen werden dafür umgesetzt?

Hier entstehen 2 E-Ladesäulen mit 4 Ladeplätzen, es wird eine Photovoltaik-Anlage gebaut, mit der die LED-Leuchten und die Technik für das WC-Haus auf dem Parkplatz versorgt werden. Über einen Energiespeicher wird überschüssiger Strom gespeichert und kann nachts wieder abgegeben werden. Es gibt eine kostenlose Trinkwasserversorgung sowie kostenloses W-LAN auf der Anlage. Auch die Aufenthaltsqualität für Familien und Fernfahrer und – fahrerinnen wird aufgewertet. Es entsteht ein Spielplatz, eine Fitnessinsel, eine Hundeauslauffläche, Notrufsäule, digitale Infostehle, neue Sitzgruppen, Windschutz, Sonnenschutz,.

 

Was erhoffen Sie sich durch diese Maßnahme?

Um von dem schlechten Image der PWC-Anlagen wegkommen, testen wir an dieser Musteranlage, ob die definierten Ziele bei unseren „Kunden“ ankommen und positiv bewertet werden. Nutzerinnen und Nutzer kommen natürlich nur zufällig auf diese PWC-Anlage. Wir hoffen, dass sie positiv überrascht sein werden, was diese Anlage zu bieten hat und, dass die Menschen hier gerne verweilen.

Vor Ort informieren wir auf Schautafeln von diesem Projekt und an unserer digitalen Infostele haben sie die Möglichkeit, die verschiedenen Aspekte der Anlage zu bewerten.

 

Werden jetzt alle PWC-Anlagen in Zukunft so aussehen?

Das versuchen wir über die Bewertungsmöglichkeit an der Infosäule herauszubekommen. Denn nur durch das Feedback können wir besser werden und auf Basis der Ergebnisse auch in Zukunft die PWC-Anlagen ausgestalten.

Die Erkenntnisse hieraus sollen in ein Gesamtkonzept einfließen und dann für die Umgestaltung aller PWC-Anlagen in Deutschland ausgerollt werden. Das kann natürlich nur sukzessive geschehen, jedoch soll in Zukunft jede PWC-Anlage in etwa den gleichen Standard bieten.

 

Was sind die größten Herausforderungen bei dem Projekt?

Die größte Herausforderung war die zunächst du Planung und Ausschreibung. Wo bekomme ich ein Büro für die Umgestaltung einer PWC-Anlage her? Die Anlage muss vermessen werden, Bestandspläne müssen erstellt werden, ein Landschaftskonzept muss her und vieles mehr. Die oben genannten Maßnahmen sind ja Gewerke, die im normalen Straßenbau weniger vorkommen.

Über eine Ausschreibung haben wir letztlich eine Firma gefunden, die die ganzen Gewerke koordiniert und die alle Anforderungen in drei Monaten umsetzen kann. Die Firma arbeitet unter Hochdruck - selbst Himmelfahrt und am Pfingstmontag wurde gearbeitet. Wir sind froh, dass sich die Firma den großen Herausforderungen angenommen hat und genauso wie wir für ein gutes Gelingen der Maßnahme „brennt“.

 

Was bringt Ihnen in diesem Projekt am meisten Spaß?

Die Zusammenarbeit mit den Kollegen und den Firmen. Vieles wird auf kurzem Weg erledigt. Mit den Firmen werden in kurzen Videoschalten konstruktiv Lösungen erarbeitet. Wenn ich zum Ostseeblick herausfahre und sehe, was wieder Neues fertiggestellt wurde, erfreut es mich schon. Nun müssen wir nur noch rechtzeitig fertig werden, damit im Juli feierlich eröffnet werden kann.


Pressekontakt

Bei Fragen zur P-WC-Anlage Ostseeblick in Schleswig-Holstein stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

Susann Sommerburg

Pressesprecherin Außenstelle Lübeck

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Nord
Schwertfegerstraße 33
23556 Lübeck


Für allgemeine Fragen zur Rastanlage der Zukunft wenden Sie sich bitte an untenstehenden Kontakt

Benedikt Dederichs

Pressesprecher der Autobahn GmbH

Die Autobahn GmbH des Bundes Friedrichstraße 71
10117 Berlin