A 63 – Zweiwöchige Erhaltungsmaßnahme zwischen der AS Kirchheimbolanden und der AS Göllheim

Im Bereich der Betonfahrbahn zwischen den Anschlussstellen (AS) Kirchheimbolanden und Göllheim wird die Niederlassung West der Autobahn GmbH eine präventive
Erhaltungsmaßnahme durchführen.

A 63 – Zweiwöchige Erhaltungsmaßnahme zwischen der AS Kirchheimbolanden und der AS Göllheim Platzhalter

Grund sind aufgetretene Alkali-Kieselsäure-Reaktionen (Betonkrebs), die im Rahmen einer speziellen Oberflächenbehandlung in mehreren Arbeitsschritten gestoppt werden sollen.

Die notwendigen Arbeiten werden voraussichtlich ca. 14 Tage in Anspruch nehmen und beginnen am 9. August 2021. Die Arbeiten werden im Rahmen von Tages-/Wanderbaustellen durchgeführt und der Verkehr einstreifig an den Arbeitsstellen vorbeigeführt.

Wie die Maßnahme durchgeführt wird:
Bevor die eigentliche Oberflächenbehandlung beginnen kann, ist die Aufnahme von Referenzwerten, die den Zustand der gesamten Betonfahrbahn dokumentieren, notwendig

Hierfür sind sogenannte Nullmessungen nötig, die im Abstand von 250 Laufmeter durchgeführt werden. Dies erfolgt in im Rahmen der erwähnten Tages-/Wanderbaustellen. Hierbei wird die Richtungsfahrbahn Kaiserslautern zweimal durchfahren. Im ersten Zyklus wird punktuell die Stand- und Lastspur gemessen, im zweiten Zyklus die Überholspur.

Die anschließende Applikation des flüssigen Oberflächenschutzes wird ebenfalls in zwei Arbeitsschritten aufgebracht. Bis zur kompletten Aufnahme des flüssiges Oberflächenschutzsystem und der ursprünglichen Griffigkeit der Fahrbahn, ist jeweils eine halbseitige Sperrung notwendig. Die zu erwartende Sperrzeit abgeleitet von Vergleichs-/Probeflächen beträgt zwischen 2 und 3 Tagen, je nach Wetterlage.

Der Verkehr wird in dieser Zeit einstreifig am Arbeitsbereich vorbeigeführt. Eine genaue Zeiteingrenzung ist nicht möglich. In dieser Zeit wird sich kein Baustellenpersonal auf der gesperrten Strecke befinden; außer kurzzeitig Messfahrzeuge, die die Griffigkeit der Fahrbahn untersuchen.

Hintergrund:
Alkali-Kieselsäure-Reaktionen (AKR) entstehen durch die Verwendung bestimmter Kieselarten bei der Betonherstellung. Kieselsäure zersetzt allmählich Stoffe im verwendeten Zement. In der Folge entstehen Risse, sodass Wasser in den Straßenoberbau eindringen kann. Durch Frosteinwirkung wird die schadhafte Fahrbahn weiter geschädigt.  Mit der der beschriebenen Erhaltungsmaßnahme, soll die Ausdehnung von AKR gestoppt werden. Dieses Verfahren wird seit dem Jahr 2005 mit nachweisbarem Erfolg durchgeführt.

Vergleichs-/Probeflächen hierzu wurden auf diesen Flächen schon im Jahr 2020 angelegt und mit einer erfolgreichen Auswertung dokumentiert.

Die Autobahn GmbH bittet alle Verkehrsteilnehmer um Geduld und Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten
unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Mandy Burlaga

Leitung Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West


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