A 8: Aufhebung der Sperrung der A 8 am Freitagabend voraussichtlich möglich

Ein Ende der Staus rund um den Albabstieg ist in Sicht. Die seit Dienstagnachmittag aufgrund eines drohenden Felssturzes zwischen den Anschlussstellen Merklingen und Mühlhausen in Fahrtrichtung Stuttgart vollgesperrte A 8 kann bei planmäßigem Verlauf der Arbeiten voraussichtlich ab Freitagabend, den 22. April 2022, wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Autobahn GmbH und alle beteiligten Firmen arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Strecke für den am Wochenende einsetzenden Osterrückreiseverkehr wieder verfügbar ist.

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A 8 / Vollsperrung Fahrtrichtung Stuttgart zwischen Merklingen und Mühlhausen

Aufhebung der Sperrung der A 8 am Freitagabend voraussichtlich möglich

Ein Ende der Staus rund um den Albabstieg ist in Sicht. Die seit Dienstagnachmittag aufgrund eines drohenden Felssturzes zwischen den Anschlussstellen Merklingen und Mühlhausen in Fahrtrichtung Stuttgart vollgesperrte A 8 kann bei planmäßigem Verlauf der Arbeiten voraussichtlich ab Freitagabend, den 22. April 2022, wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Autobahn GmbH und alle beteiligten Firmen arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Strecke für den am Wochenende einsetzenden Osterrückreiseverkehr wieder verfügbar ist. 

„Wir fühlen mit den Anliegergemeinden, die in diesen Tagen unter dem enormen Ausweichverkehr zu leiden haben. Daher wurden sofort Experten von anderen Baustellen abgezogen, um die Sicherheitsarbeiten einzuleiten und die Autobahn so schnell wie möglich wieder freigeben zu können“, so Christine Baur-Fewson, Niederlassungsdirektorin der
Autobahn GmbH Südwest. „Gleichzeitig wurde uns hier noch einmal sehr bewusst vor Augen geführt, wie wichtig die Kontrollfahrten unserer Autobahnstraßenmeistereien sind. Denn die jetzigen Sicherungsmaßnahmen haben gezeigt, dass sich weitere Gesteinsmengen gelöst hatten und Eile geboten war. Die Sicherheit aller AutofahrerInnen steht für uns an erster Stelle.“ Gleichzeitig zeige sich auch an den jetzt auftretenden Schwierigkeiten, wie wichtig der seit Jahren geplante neue Albaufstieg anstelle der 1936 gebauten Trasse für die Region ist.

Am Dienstag wurden bei einer routinemäßigen Streckenkontrolle durch die Autobahnmeisterei Ulm-Dornstadt kleinere Mengen von abgegangenem Gestein und beschädigte Schutzvorrichtungen festgestellt. Ein Geologe der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest stellte daraufhin ein Gefährdungspotenzial durch loses Gestein im Felsen fest, welches begünstigt durch beschädigte Schutzvorrichtungen auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Daraufhin sperrte die Autobahn GmbH unverzüglich am Dienstag (19.04.2022) den so genannten Albabstieg zwischen den Anschlussstellen Merklingen und Mühlhausen in Fahrtrichtung Stuttgart.

Im weiteren Verlauf der Maßnahme wurde zunächst ein geologischer Gutachter einer Spezialfirma hinzugezogen, der dann in Abstimmung mit der Autobahn GmbH den weiteren Ablauf plante. Bereits am Mittwochvormittag begannen speziell ausgebildete Felskletterer einer Sicherungsfirma mit dem Abtragen des losen Gesteins. Diese Arbeiter konnten kurzfristig von einer anderen Maßnahme abgezogen werden. Bereits durch händisches Lösen konnten so Gesteinsbrocken mit bis zu mehreren Tonnen Gewicht vom Felsen abgebrochen werden. Ein Abgang dieser Felsen in den nächsten Monaten durch weitere Erosion hätte als wahrscheinlich gegolten.

Am Donnerstag wurde weiteres loses Gestein kontrolliert abgebrochen und geologische Untersuchungen am Felsen durchgeführt, die eine Sicherung durch ein spezielles, engmaschigen Sicherungsnetz als beste Sicherungsmaßnahme ergaben. Noch am Donnerstagnachmittag wurde mit der Installation des Netzes begonnen, die im Laufe des Freitags zum Abschluss kommen soll. Anschließend finden eine sicherheitstechnische Prüfung und Abnahme seitens eines Gutachters statt. Bei erwartungsgemäßem Verlauf kann die Freigabe der Strecke am Freitagabend (22.04.2022) erfolgen. Durch die zügige und effiziente Arbeit aller Beteiligten vor Ort kann die Strecke somit voraussichtlich bereits nach drei Tagen wieder freigegeben werden.

Bis dahin bittet die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest weiterhin um Verständnis.
Allen VerkehrsteilnehmerInnen wird empfohlen, die weiträumige Umleitung über die A 7 ab dem Autobahn-Kreuz Ulm-Elchingen und die A 6 zu nutzen. Eine regionale Umleitung wird über die B 10 in Richtung Geislingen/Steige empfohlen, da auf der Umleitungsstrecke ab der Anschlussstelle Merklingen mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Die Gegenfahrbahn der A 8 in Fahrtrichtung München, der sogenannte Albaufstieg, ist von der Sperrung nicht betroffen.

Informationen zur Autobahn GmbH Niederlassung Südwest

Die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest verantwortet Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung von rund 1.050 Autobahnkilometern in Baden-Württemberg, in Teilen von Hessen und von Rheinland-Pfalz. In ihrem Fokus stehen die Themenfelder Innovation und Nachhaltigkeit. Erfahrene IngenieurInnen und LandschaftsarchitektInnen entwickeln Verfahren, um schneller und sicherer zu bauen und damit Autobahn-NutzerInnen und AnwohnerInnen möglichst wenig zu belasten. Ziel ist es, Verkehrsflüsse durch gut geplante und erhaltene Strecken flüssig zu gestalten und mithilfe digitaler Leitsysteme Staus und CO2-Belastungen zu minimieren. Mit umfangreichen Schutzmaßnahmen für Pflanzen und Tiere trägt die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest aktiv zum Naturschutz und damit zum Erhalt unseres Lebensraums bei.

Der Sitz der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest befindet sich in Stuttgart-Obertürkheim, hinzu kommen fünf Außenstellen in Stuttgart-Vaihingen, Karlsruhe, Freiburg, Heilbronn und Heidelberg, eine Verkehrs- und Tunnelleitzentrale, ein Fachcenter für Informationstechnik und -sicherheit sowie 15 Autobahnmeistereien. Insgesamt gehören rund 1000 MitarbeiterInnen zum Team der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest.

 

Pressekontakt der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest:

Email: presse.suedwest[at]autobahn[dot]de