A671 Vorlandbrücke Hochheim bekommt neues Bauwerksmonitoringsystem

An der A671 Vorlandbrücke Hochheim wird ab dem 8. August 2022 ein neues Bauwerksmonitoring eingesetzt.

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Denn die Entwicklung und der Einsatz neuer Untersuchungs- und Überwachungsmethoden zur kontinuierlichen Erfassung des baulichen Zustands – insbesondere auch digitale Verfahren – können verfeinerte Aussagemöglichkeiten zum aktuellen Bauwerks- und Betriebszustand eröffnen. Neben den turnusmäßigen Brückenprüfungen, die durch speziell ausgebildete und kontinuierlich geschulte Bauwerksprüfingenieure durchgeführt werden, wird an der Vorlandbrücke Hochheim künftig ein neues Bauwerksmonitoringsystem zum Einsatz kommen.

Dazu werden an der Unterseite der Brückenträger mit Betonfräsen Schlitze eingefräst und anschließend Sensoren verbaut. Die Sensoren können dann permanent und hochgenau das gesamte dynamische Verhalten des Brückenbauwerks im Betrieb erfassen, um somit Brückenschäden zuverlässig erkennen.

Die Arbeiten dafür beginnen am 8. August 2022 und werden voraussichtlich bis Ende Oktober 2022 andauern.  

Im Bereich des Bahnfeldes können die Arbeiten aufgrund des Bahnbetriebes nur in der Nacht stattfinden. Für die nächtlichen Arbeiten vom 21. bis 26. August 2022 und vom 28. August bis 2. September 2022, jeweils von 22:30 Uhr bis 4:30 Uhr, wurde auf Grundlage detaillierter Schallschutzberechnungen ein Maschineneinsatzkonzept erstellt. Hierdurch wird sichergestellt, dass bei der Baumaßnahme die gesetzlichen Immissionsrichtwerte nicht überschritten und die Lärmbelastungen der Anwohner auf ein Minimum reduziert werden. 

Die rund 750 Meter lange Stahlbetonbrücke wurde 1966 gebaut. Seitdem haben sich die Anforderungen an Bauwerke geändert. Der Verkehr – vor allem Anzahl und Gewicht des Schwerlastverkehrs – hat stark zugenommen, was zu Brückenschäden an der Vorlandbrücke geführt hat. Bis zum Ersatzneubau wird die Brücke daher zusätzlich zu den regelmäßig durchzuführenden, handnahen Brückenprüfungen auch per Bauwerksmonitoring dauerhaft überwacht.   

 

Die Autobahn GmbH bittet die Anwohner und die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Lärmbeeinträchtigungen.    

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Christa Tserdakidou-Mölbert

Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West


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