A9: AS Langenbruck - AD Holledau

Ende Oktober: Erhebliche Verkehrseinschränkungen mit hoher Staugefahr zur Umlegung des Verkehrs in Richtung München auf die erneuerte Fahrbahn.

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Pressemitteilung 75/21

Ende Oktober: Erhebliche Verkehrseinschränkungen mit hoher Staugefahr zur Umlegung des Verkehrs in Richtung München auf die erneuerte Fahrbahn.

  • In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 2021 in beiden Fahrtrichtungen nur ein Fahrstreifen auf Höhe der Anschlussstelle Langenbruck und auf Höhe des Dreiecks Holledau
  • Ab 26. Oktober 2021: Reduzierung der Geschwindigkeit auf 40 km/h auf Höhe der Anschlussstelle Langenbruck und auf Höhe des Dreiecks Holledau
  • Am 28. Oktober 2021, ab ca. 10 Uhr nur ein Fahrstreifen in Richtung München mit erheblicher Staugefahr – anschließend dreistreifig auf erneuerter Fahrbahn mit Höchstgeschwindigkeit 80 km/h

 

Ende Oktober 2021 wird der A 9-Verkehr in Fahrtrichtung München zwischen der Anschlussstelle Langenbruck und dem Dreieck Holledau auf die dann fertiggestellte westliche Fahrbahn zurückverlegt. Seit Ende 2020 teilten sich beide Fahrtrichtungen in diesem Bereich die östliche Fahrbahn. Während die westliche und die unter ihr liegenden Unterführungen erneuert wurden.

Die sogenannte Verkehrsumlegung im fließenden Verkehr wird in der Zeit vom 25. bis 28. Oktober 2021 zu erheblichen Verkehrseinschränkungen und hoher Staugefahr führen – insbesondere am Donnerstag, 28. Oktober 2021 in Fahrtrichtung München. Die Autobahn Südbayern bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer den A 9-Abschnitt in dieser Zeit möglichst weiträumig zu umfahren. Ziel ist es, die Arbeiten mit erheblichen Einschränkung noch vor den bayerischen Herbstferien fertigzustellen.

 

In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 2021 in beiden Fahrtrichtungen jeweils nur ein Fahrstreifen in den Verschwenkungsbereichen

In der Zeit von Montag, 25. Oktober 2021, ca. 20 Uhr bis Dienstag, 26. Oktober 2021, ca. 5 Uhr steht in den beiden Verschwenkungsbereichen der Anschlussstelle Langenbruck sowie am Autobahndreieck Holledau in beiden Fahrtrichtungen jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Grund hierfür ist der Abbau der Elemente der Betonschutzwand im Bereich der Anschlussstelle Langenbruck und am Dreieck Holledau.

 

Ab 26. Oktober 2021: Reduzierung der Geschwindigkeit in den Verschwenkungsbereichen auf 40 km/h

Ab dem Morgen des 26. Oktober 2021 wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit in den beiden Verschwenkungsbereichen auf Höhe der Anschlussstelle Langenbruck und auf Höhe des Autobahndreiecks Holledau auf 40 km/h begrenzt. Grund für die Geschwindigkeitsbegrenzung ist die fehlende Schutzeinrichtung zwischen den Fahrtrichtungen nach dem Abbau der Betonschutzwand in diesen Bereichen.

 

Am 28. Oktober 2021, ab 10 Uhr vormittags: nur ein Fahrstreifen in Richtung München mit erheblicher Staugefahr – anschließend dreistreifig mit 80 km/h

Am 28. Oktober 2021 steht in Fahrtrichtung München nach dem morgendlichen Berufsverkehr ab ca. 10 Uhr nur ein Fahrstreifen für den Verkehr zur Verfügung. In Fahrtrichtung Nürnberg bleiben zwei Fahrstreifen offen. Grund für die massive Verkehrseinschränkung ist das Entfernen der gelben Fahrbahnmarkierungen und das Aufbringen neuer Markierung in den Verschwenkungsbereichen auf Höhe der Anschlussstelle Langenbruck und auf Höhe des Autobahndreiecks Holledau. Nur so kann anschließend die westliche Richtungsfahrbahn München für den Verkehr in Fahrtrichtung München dreistreifig freigegeben werden. Markierungsarbeiten sind sehr witterungsabhängig und benötigen Temperaturen von über 5 Grad Celsius – daher können sie in dieser Jahreszeit nur tagsüber umgesetzt werden.

Nach der Verkehrsfreigabe der Richtungsfahrbahn München wird die Geschwindigkeit in beide Fahrtrichtungen zwischen der Anschlussstelle Langenbruck und dem Dreieck Holledau auf 80 km/h begrenzt. Grund hierfür sind die noch nicht geschlossenen, bisherigen Verschwenkungsbereiche und die ebenfalls noch offenen, ehemaligen Baustellenzufahrten sowie in Fahrtrichtung Nürnberg die Verkehrsführung ohne Seitenstreifen.

 

Von Anfang bis Mitte November 2021, versetzen und Abtransport der restlichen Elemente der Betonschutzwand

Am 2. November 2021 werden die verbleibenden Elemente der Betonschutzwand, die die beiden Fahrtrichtungen voneinander abgrenzten, zum Mittelstreifen hin versetzt. Ab dem 3. November werden die rund 9.000 Wandelemente über einen Zeitraum von 7-10 Tagen hinweg abtransportiert. Anschließend werden bisherige Mittelstreifenüberfahrten und ehemalige Baustellenzufahrten baulich geschlossen.

 

Ausblick

Voraussichtlich ab dem 13. Dezember 2021 wird die Geschwindigkeitsbeschränkung in Fahrtrichtung München aufgehoben. In den ehemaligen Verschwenkungsbereiche auf Höhe der Anschlussstelle Langenbruck und auf Höhe des Dreiecks Holledau bleibt die Reduzierung auf 80 km/h weiterhin bestehen. Ebenso bleibt die Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Nürnberg auf 80 km/h begrenzt, bis die Richtungsfahrbahn Nürnberg im Laufe des Frühjahrs 2022 vollständig fertiggestellt ist. Dann erst, bei wärmeren Temperaturen, wird innerhalb kurzer Zeit auf der rund 9 Kilometer langen Strecke die bisher noch fehlende finale Asphaltdeckschicht eingebaut und die weiße Standardmarkierung aufgetragen.

 

Hinweis: Alle Zeitangaben, die die Autobahn Südbayern veröffentlicht, sind unverbindliche Zielvorgaben auf Basis des jeweils aktuellen Planungsstands. Änderungen oder Zeitanpassungen können sich jederzeit aufgrund der Witterung oder der Einflüsse Dritter ergeben. Die Autobahn Südbayern bemüht sich darum, dass alle geplanten Zeiten eingehalten werden.

 

Hintergrund zum Erhaltungsprojekt

Die meisten der 12 Unterführungen im Erhaltungsabschnitt der A 9 zwischen der An-schlussstelle Langenbruck und dem Autobahndreieck Holledau wurden in den 1930er Jahren errichtet und Ende der 1970er verbreitert. Sie waren im Kern über 80 Jahre alt und mussten erneuert werden, damit die A 9 leistungsfähig bleibt – auch für den Verkehr von morgen.

Autobahnunterführungen bestehen in der Regel aus zwei direkt nebeneinanderliegenden Bauwerken – für jede Fahrbahn der Autobahn eines.
Bis Oktober 2020 wurden in der Bauphase 1 im gesamten Erhaltungsabschnitt die östliche Fahrbahn (Richtung Nürnberg) und die unter ihr liegenden Unterführungen erneuert. Am 30. November 2020 begann die Bauphase 2 des Erhaltungsprojekts. Bis Ende Oktober 2021 werden die westliche Fahrbahn der A 9 und die unter ihr liegenden Unterführungen erneuert.

Kontakt:

Die Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung Südbayern – Pressestelle

Tel: 089/54552-3280 | Mail: pressestelle[at]sby.autobahn[dot]de

https://twitter.com/AdB_Suedbayern

 

Informationen zum Erhaltungsprojekt A 9 Langenbruck-Holledau finden Sie auf der Projektwebseite www.a9-erhaltung.de 

Informationen zur aktuellen Verkehrslage auf den Autobahnen finden Sie im Internet unter www.bayerninfo.de