UPDATE A3: Autobahn GmbH prüft Möglichkeiten zur provisorischen Freigabe der gesperrten Spuren

Die Autobahn GmbH Rheinland prüft derzeit gemeinsam mit der Nordrheinischen Erdgastransportgesellschaft (NETG) und einem externen Gutachter, ob im Vorgriff auf die notwendige Sanierung der A3 im Bereich des Parkplatzes „Reusrather Heide“ die dortigen Bruchstellen und Hohlräume im Fahrbahnuntergrund provisorisch verfüllt werden können.

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Langenfeld/Leverkusen (Autobahn GmbH). Die Autobahn GmbH Rheinland prüft derzeit gemeinsam mit der Nordrheinischen Erdgastransportgesellschaft (NETG) und einem externen Gutachter, ob im Vorgriff auf die notwendige Sanierung der A3 im Bereich des Parkplatzes „Reusrather Heide“ die dortigen Bruchstellen und Hohlräume im Fahrbahnuntergrund provisorisch verfüllt werden können. Ebenfalls geprüft wird, ob durch diese vorgezogene Maßnahme ggf. bis zur Sanierung des Untergrunds die derzeit gesperrten rechten Fahrspuren in beide Fahrtrichtungen wieder freigegeben werden können. Parallel dazu wird ein Sanierungskonzept erarbeitet, um den Untergrund zu verfestigen und den beschädigten Fahrbahnaufbau zu erneuern.

Die Autobahn GmbH Rheinland informiert über den weiteren Verlauf.

Hintergrund:

Im Rahmen einer Leitungsverlegung der Nordrheinischen Erdgastransportleitungsgesellschaft (NETG) wurde auf der A3 im Bereich des Parkplatzes „Reusrather Heide“ ein sogenannter Mikrotunnel errichtet. Am Dienstagnachmittag (1.6.) kam es neben der Fahrbahn in Fahrtrichtung Frankfurt im Bereich des Seitenstreifens und der Schutzsysteme („Leitplanken“) zu einer Absackung. Vorsorglich hatte die Autobahn GmbH Rheinland die beiden rechten Fahrspuren gesperrt und erste Bodenuntersuchungen durchführt. Damit sollte sichergestellt werden, dass sich die Absackung nicht auf die Fahrbahn ausweiten kann. Im Laufe des Mittwochabends (2.6.) ließ die Autobahn GmbH Rheinland mit Unterstützung der NETG die Absackung in Fahrtrichtung Frankfurt mit Beton verfüllen. Dieser musste bis Freitagvormittag (4.6.) aushärten. Seitdem stehen den Verkehrsteilnehmern wieder zwei der drei Fahrspuren zur Verfügung. Parallel dazu wurde vorsorglich auch die rechte Fahrspur in Fahrtrichtung Oberhausen gesperrt, sodass hier ebenfalls nur zwei von drei Fahrspuren befahrbar sind. In beiden Fahrtrichtungen ist im Bereich des Engpasses zusätzlich eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 40 km/h erforderlich. Damit soll die Last auf der Fahrbahn möglichst ausgeglichen und reduziert werden. Im Fahrbahnuntergrund der A3 befinden sich in dem Bereich mehrere Bruchstellen und Hohlräume. Deshalb muss im Rahmen einer Sanierung der Fahrbahnuntergrund verstärkt werden.

Sabrina Kieback

Leiterin Stabsstelle Kommunikation Außenstelle Köln

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