A 25: Umbau der Verkehrsführung zur Deckschichtsanierung RiFa Geesthacht am 11. und 12.9.2021. Sanierung der Richtungsfahrbahn Geesthacht startet.

Nach der erfolgreichen und frühzeitigen Fertigstellung der Richtungsfahrbahn Hamburg wird nun der Verkehr auf die Richtungsfahrbahn Hamburg gelegt, um Platz für das Baufeld auf der Richtungsfahrbahn Geesthacht zu bekommen. Mit Umlegung des Verkehrs startet die nächste Bauphase mit den Fräsarbeiten.

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  • Umlegen des Verkehrs der A 25 auf die neu hergestellte Richtungsfahrbahn Hamburg
  • Arbeiten auf der Richtungsfahrbahn Geesthacht bis Mitte Oktober geplant
  • Schließung der Auf- und Abfahrten, Richtungsfahrbahn Geesthacht, an den Anschlussstellen HH-Nettelnburg, HH-Bergedorf und HH-Curslack.
  • Die Abfahrt an der AS HH-Neuallermöhe-West, Richtungsfahrbahn Geesthacht, bleibt geöffnet, die Auffahrt Richtung Geesthacht wird gesperrt.
  • Die Auf- und Abfahrten der Anschlussstellen der A 25 Richtungsfahrbahn Hamburg bleiben geöffnet.

Im Zuge der Verkehrsumlegung werden die betreffenden Auf- und Abfahrten der Anschlussstellen HH-Nettelnburg, HH-Bergedorf und HH-Curslack Fahrtrichtung Geesthacht geschlossen. Die Ausfahrt an der HH-Neuallermöhe-West bleibt geöffnet, die Auffahrt wird ebenso geschlossen.

 

Zur Verkehrsführung / Umleitungen / Öffnen der Anschlussstellen

 

  • Nutzer:innen der A 25 aus Bremen oder HH-Centrum A 255 / A 1  kommend mit Ziel Geesthacht, fahren entlang der A 25 in Richtung Osten.
  • Nutzer:innen der A 25 aus Bremen oder HH-Centrum A 255 / A 1  kommend mit Ziel HH-Curslack, HH-Bergedorf, HH- Nettelnburg folgen der U61 und fahren über die A 1, AS HH-Moorfleet, dem Ring 2 zur Horner Rampe und über die B 5 Richtung Osten zu ihrem Zielort.
  • Nutzer:innen der A 25 aus Bremen oder HH-Centrum A 255 / A 1  kommend mit Ziel HH-Neuallermöhe fahren über A 25 und an der AS HH-Neuallermöhe ab.
  • Nutzerinnen, die in Neuallermöhe-West in Fahrtrichtung Geesthacht auffahren möchten, fahren an der AS HH-Neuallermöhe-West in Fahrtrichtung Hamburg auf, an der AS HH-Allermöhe ab und in Fahrtrichtung Geesthacht wieder auf die A 25 auf.

Im nachgeordneten Netz und der A 1 sind entsprechende Hinweis- und Umleitungsschilder aufgestellt.


Die Anschlussstellen sollen – gute Witterung vorausgesetzt – wie folgt wieder geöffnet werden:

  • Auffahrt an der AS HH- Neuallermöhe-West und die AS HH-Nettelnburg ab dem 23.9., HH- Bergedorf ab dem 28.9., HH-Curslack ab dem 1.10.2021.

Zum Schutze der Arbeiter:innen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h im Baustellenbereich der A 25. Die Arbeiten sind sehr stark witterungsabhängig und können sich daher kurzfristig verschieben.

Alle weiteren Bauphasen, Sperrungen und Umleitungen werden gesondert je nach Baufortschritt kommuniziert.

Hintergrund:
Die A 25 wird durch die Autobahn GmbH, Niederlassung Nord auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Gebiet Schleswig-Holsteins in beiden Fahrtrichtungen saniert. Die Sanierung wird in mehreren Bauphasen abgewickelt, beginnend mit der Richtungsfahrbahn Hamburg. Ab September erfolgt dann die Richtung Geesthacht.
Die Deckschicht der A 25 zeigt Risse und großflächige Schäden. Zudem müssen Teile der Schutzeinrichtungen erneuert werden.
Die Maßnahme wird bewusst von August bis Herbst 2021 durchgeführt, da auf der B 5 durch den Landesbetrieb Straßen Brücken und Gewässer (LSBG) Hamburg ab November 2021 eine Brückenbaumaßnahme Höhe Boberg zu längerfristigen Einschränkungen führen wird. Zudem finden im östlichen Zulauf der A 25 auf Niedersächsischer und Schleswig-Holsteiner Seite Bauarbeiten statt, die eine Verringerung des Verkehrs auf der A 25 bedeuten werden. Die Maßnahme auf der A 25 ist mit den Baumaßnahmen im Großraum abgestimmt.
Die A 25 wurde 1981 gebaut. Zuletzt wurde im Abschnitt zwischen den AS HH-Neuallermöhe-West und der AS HH-Curslack lärmmindernder, offenporiger Asphalt OPA eingebaut. Dieser muss in der Regel nach rund sieben Jahren erneuert werden. Die herkömmlichen Asphaltdeckschichten am AD HH-Südost und im Abschnitt östlich der AS HH-Curslack wurden 2010 eingebaut und müssen erneuter werden, da bereits tiefe Risse und Spurrillen bestehen.
Offenporiger Asphalt (OPA) muss auf voller Breite über alle Fahrstreifen eingebaut werden, um die Entwässerung sicherzustellen. Das bedeutet, dass er nur unter Sperrung einer Fahrtrichtung eingebaut werden kann. OPA dient dem Lärmschutz der Anwohner:innen und ist im Abschnitt zwischen der AS HH-Neuallermöhe West und der AS HH-Curslack planfestgestellt und somit gesetzlich zum Schutz vorgeschrieben. Um die Baumaßnahme auf ein Minimum zu verkürzen, wurde auf ein abschnittweises Bauen verzichtet.
Da die unteren Tragschichten gemäß Gutachten immer noch eine gute Standfestigkeit aufweisen, kann auf deren Erneuerung verzichtet werden. Der Einbau des offenporigen Asphalts sowie des herkömmlichen Splitmastix Asphalts sind stark witterungsabhängig.
Die Sanierungsmaßnahmen bringen für Hamburgs Autofahrer jedoch mehr als einen runderneuerten Straßenbelag: Nach Abschluss der Arbeiten sorgen moderne Schutzeinrichtungen sowie besser sichtbare Fahrbahnmarkierungen für mehr Sicherheit.
Die neue Fahrbahndecke senkt den Energieverbrauch der Kraftfahrzeuge und verbessert den Fahrkomfort.
Um den Verkehrsfluss während der Arbeiten aufrechterhalten zu können und die Einschränkungen des Verkehrs so gering wie möglich zu halten, wird die Baumaßnahme in den genannten Bauphasen unterteilt und unter Ausnutzung des Tageslichts im Schichtbetrieb umgesetzt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Christian Merl
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung Nord

Mobil 0152 54764998
christian.merl[at]autobahn[dot]de
presse.nord[at]autobahn[dot]de