A3: Vollsperrungen zwischen Kreuz Bonn/Siegburg und Lohmar an drei Wochenenden

Auf der A3 ist die Fahrbahn zwischen dem Autobahnkreuz Bonn/Siegburg und der Anschlussstelle Lohmar (Fahrtrichtung Oberhausen) in weiten Streckenabschnitten massiv beschädigt. Der zusätzliche Umfahrungsverkehr aufgrund der gesperrten A1 und A61 beschleunigt die Schadenausbildung seit Wochen. Für die umfangreichen Reparaturarbeiten ist die A3 an drei Wochenenden im besagten Abschnitt vollgesperrt.

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Siegburg/Lohmar (Autobahn GmbH). Auf der A3 ist die Fahrbahn zwischen dem Autobahnkreuz Bonn/Siegburg und der Anschlussstelle Lohmar (Fahrtrichtung Oberhausen) in weiten Streckenabschnitten massiv beschädigt. Der zusätzliche Umfahrungsverkehr aufgrund der gesperrten A1 und A61 beschleunigt die Schadenausbildung seit Wochen. Für die umfangreichen Reparaturarbeiten ist die A3 an drei Wochenenden im besagten Abschnitt vollgesperrt:

  •      von Freitag (17.9.), 22 Uhr, bis Montag (20.9.), 5 Uhr,
  •      von Freitag (24.9.), 22 Uhr, bis Montag (27.9.), 5 Uhr,
  •      von Freitag (1.10.), 22 Uhr, bis Montag (4.10.), 5 Uhr.

Im Autobahnkreuz Bonn/Siegburg werden die Zufahrten von der A560 aus beiden Fahrtrichtungen auf die A3 in Richtung Oberhausen jeweils bereits ab 20 Uhr geschlossen.

Eine Umleitung für den örtlichen Verkehr über die A560 und A59 ist mit Rotem Punkt ausgewiesen.

Weiträumige Umfahrungsempfehlung für den Fernverkehr bereits ab Hessen

Aufgrund des zu erwartenden starken Verkehrsaufkommens und wahrscheinlichen Staulagen auf der A3 sowie auf der Umleitungsstrecke (A560/A59) werden Verkehrsteilnehmer an allen Wochenenden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren und alternative Routen zu wählen. Daher sollte der Fernverkehr auf der A3 aus Würzburg kommend bereits ab dem Autobahndreieck Seligenstadt (A3/A45) über die A45 bis zum Autobahnkreuz Olpe-Süd und dann über die A4 in Richtung Köln ausweichen. Bitte beachten Sie die Hinweise auf den entsprechenden Wegweisungstafeln.

In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass die linksrheinische Nord-Süd-Tangente A1/A61 weiterhin zwischen den Autobahnkreuzen Meckenheim und Kerpen aufgrund der Unwetterschäden gesperrt ist. Von einer Umfahrung der A3-Vollsperrungen auf diesen Strecken raten wir dringend ab.

Hintergrund

Die A3 wird in diesem Streckenabschnitt seit 2019 von Grund auf saniert. Aufgrund der hohen Belastung ist die Baustelle so angelegt, dass jeweils drei Fahrspuren je Fahrtrichtung aufrechterhalten werden. Diese wurden verengt und so geführt, dass auch die Standspur mitbenutzt wird. Diese wurde bereits in Vorbereitung auf die Sanierung verstärkt und in weiten Teilen bereits in diesem Jahr repariert. Aufgetretene Schäden wurden in den vergangenen Monaten schnellstmöglich beseitigt. Doch die Belastungen durch den starken Schwerverkehr gepaart mit der erheblichen Mehrbelastung der letzten Wochen vergrößerten die Schäden vor allem in den tiefen Schichten des Straßenaufbaus weiter. Die A3 wird in diesem Abschnitt derzeit zusätzlich durch den Umleitungsverkehr der gesperrten A1 und A61 befahren. Die Schäden erstrecken sich mittlerweile auch in weiteren Bereichen über den Standspurbereich hinaus, so dass zwei Baustellenfahrspuren betroffen sind. Um alle Fahrspuren offen halten und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gewährleisten zu können, müssen die Schäden kurzfristig beseitigt werden. Die Vollsperrungen sind daher alternativlos.

Grundhafte Sanierung der A3 zwischen Kreuz Bonn/Siegburg und Lohmar

Der stetig wachsende Verkehr hat auf der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Bonn/Siegburg und der Anschlussstelle Lohmar hat deutliche Spuren hinterlassen: Spurrillen, Risse und Flickstellen machen die derzeitige grundhafte Sanierung der Fahrbahn zwingend erforderlich. Seit 2019 werden hier die Fahrbahnen, Brücken, komplette Straßenausstattung (Entwässerung, Schutzeinrichtungen, Beschilderung etc.) und Lärmschutzwände erneuert. Um den heutigen Belastungen standhalten zu können, müssen auf der gut sechs Kilometer langen Strecke zudem 13 Brückenunterführungen erneuert oder sogar komplett ersetzt werden.

Die A3 als bedeutende Transitroute

Die A3 zwischen Köln und Frankfurt ist eine bedeutende Transitroute im transeuropäischen Netz sowie Hauptroute für den Schwerlastverkehr. Die Strecke ist als Verbindung des Rheinlandes mit dem Rhein-Main-Gebiet seit jeher von enormer, überregionaler Bedeutung. Bereits in den 1930er Jahren wurde die Autobahn geplant und gebaut. Zwischen 1937 und 1940 wurde die damals zweispurige Schnellstraße abschnittsweise für den Verkehr freigegeben. Wegen der enormen Verkehrsbedeutung der A3 wurde diese bereits Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahren zwischen Köln und der Grenze zu Rheinland-Pfalz dreispurig ausgebaut.

Der Verkehr auf der Strecke nimmt stetig zu. Auf dem stark frequentierten Abschnitt bewegen sich zwischen 80.000 und 100.000 Fahrzeuge pro Tag. Die A3 ist zwischen Köln und Frankfurt Teil des transeuropäischen Netzes (TEN) und somit eine Transitstrecke und Hauptroute für den Schwerlastverkehr. Zurzeit macht der Schwerlastverkehr einen Anteil von zwölf Prozent aus (ca. 10.000 Lkw/Tag). In den Nachtstunden sind annähernd ein Drittel aller Fahrzeuge LKW – Tendenz steigend. Bis 2030 rechnen Experten mit einer Zunahme des Gesamtverkehrs auf dieser Strecke um ein Viertel auf 100.000 bis 125.000 Fahrzeuge pro Tag.

Sabrina Kieback

Leiterin Stabsstelle Kommunikation Außenstelle Köln

Telefon 0152 2180 6355

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Rheinland
Außenstelle Köln
Deutz-Kalker-Str. 18-26
50679 Köln