Feierliche Eröffnung des Schnelsener Deckels

Der Weg zum ersten der drei Lärmschutz-Deckel auf Hamburger Gebiet ist frei. Die vom Bezirk gestaltete Oberfläche des Tunnels wurde der Öffentlichkeit übergeben. Der erste Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher betonte in seiner Rede, dass die realisierte „Deckelidee“ noch in Jahrzehnten in Hamburg als eine der genialsten städtebaulichen Ideen gefeiert werden wird.

Besucher am Infomobil der Die Autobahn GmbH des Bundes auf der Eröffnung des Schnelsener Deckel
Besucher am Infomobil der Die Autobahn GmbH des Bundes auf der Eröffnung des Schnelsener Deckel

„Wenn das Vogelgezwitscher den Menschen in Schnelsen den Schlaf raubt, haben wir alles richtig gemacht.“

– Eröffnung der gestalteten Tunneloberfläche in Schnelsen durch den ersten Bürgermeister Hamburgs.

Baustart für den Schnelsener Deckel war am 17. Dezember 2012. Der Deckel wurde im Rahmen des ÖPP A7 Ausbau-Projekts, das vom AD HH-Nordwest bis zum AD Bordesholm reichte, umgesetzt.

Ursprünglich plante der Bund, im Rahmen der Verbreiterung der A7 von 6 auf 8, respektive von 4 auf 6 Fahrstreifen in Schnelsen Lärmschutzwände zu stellen. Die Teilung des Stadtteils durch die A7 wäre so jedoch noch deutlicher geworden. Anwohner:innen und die Bürgerinitiative „ohne Dach ist Krach“ machten sich nicht nur für die Deckel in Altona und Stellingen für eine Tunnellösung stark, sondern auch in Schnelsen. Die Lösung war, dass die Stadt Hamburg die Kostendifferenz zwischen Tunnel und hochragenden Lärmschutzwänden übernahm. Damit war der Weg für den ersten der drei Lärmschutz Deckel auf Hamburger Gebiet frei.

Der von der TBZ aus gesteuerte Schnelsener Tunnel ist mit 550 Meter Länge der kürzeste der drei „Hamburger Deckel“. Fertiggestellt und in Betrieb genommen wurde der Lärmschutztunnel im Dezember 2019, ehe die Arbeiten zur Gestaltung der Tunneloberfläche durch die FHH begannen.

Am vergangen Sonntag wurde nun die vom Bezirk gestaltete Oberfläche der Öffentlichkeit übergeben. Der erste Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher betonte in seiner Rede, dass die realisierte „Deckelidee“ noch in Jahrzehnten in Hamburg als eine der genialsten städtebaulichen Ideen gefeiert werden wird.

Mit dabei waren neben Carsten ButenschönBernd Rothe und Sebastian Haß von der DEGES, die das ÖPP A7 Projekt mit der VSN und ARGE A7 umsetzten, genauso wie Christian Pagel von VSNS, die den 65 Kilometer langen Abschnitt als Meisterei betreuen.

Fehlen durften natürlich auch nicht Martin Huber (BVM) und Klaus Franke (ehem. Direktor der NL NORD), die gemeinsam mit Martin Friewald (ehem. BWVI), Bernd Rothe und Norbert Hogreve (ehm. BWVI) wesentlich dazu beigetragen haben, dass in Schnelsen die Deckellösung umgesetzt wurde, genauso wie der ehem. Staatsrat Gerhard Fuchs, der das Projekt als Verkehrskoordinator gemeinsam mit Karina Fischer und Heike Nadolny kommunikativ und verkehrskoordinatorisch in Hamburg und Schleswig-Holstein länderübergreifend auf das „richtige Gleis“ setzte.

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