Große Feuerwehrübung an der A99 bei Kirchheim

Gemeinsame Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim, der DLRG Ortsverband Erding und der Autobahn GmbH zur Einsatzübung auf der Baustelle zum 8-streifigen Ausbau bei Kirchheim.

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Üben auf einer der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands

Eine Einsatzübung mitten auf der A99, dem vielbefahrenen Autobahnring Münchens, konnte die Freiwillige Feuerwehr Kirchheim am Dienstagabend, 21.03.2023, gemeinsam mit dem DLRG Ortsverband Erding, dem ASB München und der Aicher Ambulanz Union durchführen.

Impressionen der Übung - Copyright: Freiwillige Feuerwehr Kirchheim

Zwei PKWs mit insgesamt sechs verletzten und eingeklemmten Insassen galt es medizinisch zu versorgen und mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät sowie der Seilwinde zu befreien. Die Feuerwehr Kirchheim war als technischer Rüstzug mit drei Großfahrzeugen im Einsatz. Die anderen Hilfsorganisationen stellten einen Einsatzleiter Rettungsdienst, einen Notarzt, einen Führungsassistent und zwei Rettungswägen mit Besatzung. „Ein zum Glück nicht alltägliches Szenario aber durchaus nicht unrealistisch, wenn man die schweren Unfälle der letzten Zeit auf dem Autobahnabschnitt zwischen Kreuz Nord und Süd sieht.“ bewertet Kommandant Franz Fischer die Übung.

Gruppenführer und Jugendwart Florian Grabler hat die Übung vorbereitet und musste auf die Zusagen der eingeladenen Rettungsdienst-Organisationen nicht lange warten. „Technische Rettung und medizinische Versorgung müssen im Ernstfall Hand in Hand gehen. Daher sind gemeinsame Übungen wichtig, um die Zusammenarbeit und die Abläufe aller Hilfsorganisation zu trainieren.“ sagt Stefan Mikols, Leiter der DLRG Erding. Für die DLRG Erding und die Feuerwehr Kirchheim war es innerhalb von zwei Wochen bereits die dritte gemeinsame medizinisch-technische Übung.

Unkompliziert bekam die Feuerwehr die Erlaubnis den gesperrten Baustellenbereich der A99 bei Kirchheim als fiktive Einsatzstelle zu nutzen. “Wir begrüßen es sehr, dass sich im Rahmen unseres Bauprojekts an der A99 diese Möglichkeit zur Großübung ergeben hat. Dies waren für uns sowie die beteiligten Rettungsorganisationen andere Rahmenbedingungen zu den turnusgemäß vorgeschriebenen Übungen z.B. in unseren Autobahntunneln.” so die Verantwortlichen der Autobahn GmbH, die sich mit der Professionalität der Einsatzkräfte und dem Übungsablauf mehr als zufrieden zeigten.

Rund 60 ehrenamtliche Einsatzkräfte, Unfallmimen und Mitwirkende aller Hilfsorganisationen waren an der Übung beteiligt und konnten nach einer Nachbesprechung im Feuerwehrgerätehaus Kirchheim bei einer gemeinsamen Brotzeit noch Einsatzerfahrungen austauschen. Kommandant Fischer lobte die gute Leistung und Zusammenarbeit aller Teilnehmer und dankte verlässlichen Partnern wie dem Abschleppdienst Eichenseher und dem Kirchheimer Recycling-Fachbetrieb Preimesser für die Unterstützung bei dieser Übung.

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