Region: West, … Status: In Umsetzung

Autobahn: A 48, … Instandsetzung der Rheinbrücke Bendorf

Seit Jahren kommt es immer wieder auf der Rheinbrücke Bendorf (A 48) zu gefährlichen Ausbrüchen im Straßenbelag. In 2017 wurde bereits ein Fahrzeug durch ein großes Schlagloch erheblich beschädigt. Die Auswertung ergab großflächige Ablösungen des Asphalts von der Betonbrückenkonstruktion. Der Fahrbahnbelag muss so schnell wie möglich entfernt und mit samt der Abdichtung erneuert werden. Neben der Erneuerung der Fahrbahn werden zeitgleich weitere Mängel an der Brücke, z.B. an den Brückenübergängen und der Betonkonstruktion, beseitigt.

Daten & Fakten

Baubeginn

15. April 2019

Bauende

vsl. Ende Mai 2021

Kosten

rd. 10 Mio. Euro

Verkehrsbelastung

rd. 70.000 Fahrzeuge/Tag

Brückenlänge

1.030 Meter

Brückenfläche

22.500 Quadratmeter



Projektinformation

Hintergrund
Seit Jahren kommt es immer wieder auf der Rheinbrücke Bendorf (A 48) zu gefährlichen Ausbrüchen im Straßenbelag. In 2017 wurde bereits ein Fahrzeug durch ein großes Schlagloch erheblich beschädigt.

Ein Speziallabor wurde daraufhin mit einer Georadarerkundung des Fahrbahnbelages beauftragt. Die Auswertung ergab großflächige Ablösungen des Asphalts von der Betonbrückenkonstruktion. Die Ergebnisse der Erkundungen bestätigten, dass der Fahrbahnbelag so schnell wie möglich entfernt und mit samt der Abdichtung erneuert werden muss.

Neben der Erneuerung der Fahrbahn werden zeitgleich weitere Mängel an der Brücke, z. B. an den Brückenübergängen und der Betonkonstruktion, beseitigt.

Bauzeit
Die eigentlichen Bauarbeiten haben planmäßig am 15. April 2019 begonnen und werden bis voraussichtlich Ende Mai 2021 beendet sein.

Kosten
Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 10 Mio. Euro und werden vom Bund getragen.


In der Zeit von Mitte April bis Anfang Dezember 2019 wurde die Rheinbrücke Bendorf (A 48) in Fahrtrichtung Höhr-Grenzhausen instandgesetzt. Nach einer Winterpause ohne Bauaktivitäten gehen die Sanierungsarbeiten zwischen Ende März 2020 und Frühjahr 2021 in der Gegenrichtung weiter.

 


Projektabschluss Frühjahr 2021

Die vom Landesbetrieb Mobilität, Autobahnamt Montabaur, beauftragten Instandsetzungsarbeiten an der Rheinbrücke Bendorf (A 48) können nicht, wie vorgesehen, bis zum Jahresende 2020 abgeschlossen werden. In Abhängigkeit vom weiteren Baufortschritt und der Witterung steht die Rheinbrücke nach heutiger Planung voraussichtlich im April 2021 in beiden Fahrtrichtungen wieder ohne Einschränkungen zur Verfügung.

Der Grund für die Verzögerung sind noch ausstehende Arbeiten im Bereich des Mittelstreifens am Brückenbauwerk. Auf diesen aufbetonierten Erhöhungen an den Seiten zwischen beiden Richtungsfahrbahnen sind die Betonschutzwände montiert. Dieser Mittelstreifenbereich sollte planmäßig in den Jahren 2019 und 2020 im Rahmen der laufenden Bauarbeiten saniert werden.

Neue Arbeitsschutzvorschriften für das Einrichten und Betreiben von Straßenbaustellen machen jedoch eine zusätzliche Bauphase im Dezember 2020 mit einer weiteren neuen Baustellenverkehrsführung notwendig.

Nach Einrichtung dieser Verkehrsführung entfällt die bisherige Überleitung von Fahrspuren. Der Verkehr wird für die abschließende Bauphase in Richtung Koblenz und Dernbach/Westerwald jeweils zweistreifig eingeengt durch die Baustelle geführt; für den Lkw-Verkehr wird ein Überholverbot eingerichtet. Die Parkplätze "Auf der Zeg" und "Nonnenberg" stehen den Verkehrsteilnehmern dann wieder zur Verfügung.

Nach Einrichtung der neuen Baustellenverkehrsführung stehen den Autofahrern von Koblenz kommend in Richtung AD Dernbach zwei durchgehende Fahrstreifen zur Verfügung. An der Ausfahrt der AS Bendorf zur B 42 wird auf einen Verzögerungsstreifen verzichtet. In Fahrtrichtung Koblenz wird vom AD Dernbach kommend weiterhin der rechte Fahrstreifen nur zur Ausfahrt in Richtung Bendorf führen, der linke Fahrstreifen ohne Überleitung weiter nach Koblenz/Trier. Die Zufahrt an der AS Bendorf auf die A 48 erfolgt ohne Spurwechsel mit eigenem Fahrstreifen, so wie bisher.

Die Sanierungsarbeiten sollen in Abhängigkeit von Baufortschritt und Witterung im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein. Der anschließende Rückbau der gesamten Verkehrsführung wird weitere zwei Wochen in Anspruch nehmen. Voraussichtlich Ende Mai 2021 kann der Verkehr wieder ungehindert die Rheinbrücke passieren.

Mehr hierüber erfahren Sie in unserer Presseinformation.


Pressekontakt

Ziel des geplanten Ausbaus auf acht Fahrstreifen ist es, die Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Mandy Burlaga

Leitung Stabstelle Kommunikation

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung West
Integrierte Außenstelle Montabaur
Bahnhofsplatz 1
56410 Montabaur


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