Konstruktiver Austausch zwischen Land Niedersachsen und Autobahn GmbH

Zum ersten sogenannten „Halbjahresgespräch“ trafen sich in der zwölften Kalenderwoche zahlreiche hochrangige Vertreterinnen und Vertreter des Landes Niedersachsen und der Autobahn GmbH. Die Erstausgabe dieser Veranstaltung fand in einer Mischung aus Präsenztermin − unter Einhaltung der aktuellen Corona Schutzmaßnahmen − und Videokonferenz statt.

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Cord Lüesse, Direktor der Niederlassung Nordwest, begrüßte unter anderem Herrn Dr. Christoph Wilk, Abteilungsleiter Verkehr im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, sowie Eric Oehlmann, Präsident der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV). Seitens der Autobahn GmbH des Bundes nahm die vollständige Geschäftsführung in Person von Stephan Krenz, Anne Rethmann und Gunther Adler, zugeschaltet aus der Berliner Unternehmenszentrale, teil. Für die Niederlassungen Westfalen und Nord komplettierten Frau Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek und Herr Direktor Klaus Franke die Runde. Die Niederlassungen Westfalen und Nord übernahmen zum Jahresbeginn die Verantwortung für Autobahnabschnitte im Westen bzw. im Nordosten des Landes Niedersachsen.

Insbesondere die länderübergreifende Verschränkung der Zuständigkeitsgebiete innerhalb der Autobahn GmbH soll mittelfristig zu einer verbesserten Planung und Koordinierung von Maßnahmen auf den bundesdeutschen Autobahnen führen. Gleichzeitig erfordert diese Struktur einen umso intensiveren und fortlaufenden, kooperativen Austausch zwischen den beteiligten Institutionen.

Innerhalb der zweistündigen Sitzung bedankten sich die Repräsentanten gegenseitig für die bisher geleistete, produktive Zusammenarbeit im Zuge der Bundesfernstraßenreform. Unisono zeigte man sich zufrieden mit dem Start der operativen Zuständigkeit der Autobahn GmbH des Bundes. Insbesondere konnte hervorgehoben werden, dass der Betriebsdienst trotz der tiefgreifenden Reformprozesse nahtlos Umsetzung findet – eine Teamleistung aller beteiligten Organisationseinheiten bis hin zu den Autobahnmeistereien vor Ort.
„Auch die weiteren Prozesse und Strukturen etablieren sich nun allmählich und wir gelangen in ruhigeres Fahrwasser, die ergriffenen Maßnahmen zur Stabilisierung funktionieren“, erweiterte Cord Lüesse den Blick über das operative Geschehen hinaus. Eine Einschätzung, die Elfriede Sauerwein-Braksiek und Klaus Franke aus Sicht ihrer Niederlassungen bestätigten.

Auf der Tagesordnung stand darüber hinaus die Weiterführung der Planungs- und Bauprojekte, welche die Autobahn GmbH zum Jahresstart von der NLStBV übernommen hatte. Ebenso stellte die weiter laufende Übergabe der Aktenbestände ein Augenmerk dar, wobei bereits mehrere hundert Regalmeter erfolgreich übergeben werden konnten.
Eine gemeinsame Herausforderung der NLStBV sowie der Autobahn GmbH bildet aktuell die Personalgewinnung von Fachkräften aus den Bereichen Ingenieurwesen und Informationstechnologie. Beide Organisationen versuchen durch die Recruiting-Abteilungen mit Hochdruck Kolleginnen und Kollegen hinzuzugewinnen. Für den Bereich der Hardware- und Softwareausstattung attestierten alle Anwesenden die zurzeit herausfordernde Beschaffungssituation, welche mit Lieferengpässen verbunden ist.

Abschließend äußerten die Verantwortlichen gemeinsam den Wunsch, die bisherige, produktive Kooperation in bewährter Weise fortzuführen. Elementare Bestandteile sollen dabei der reibungslose Informationsfluss sowie der gegenseitige Wissenstransfer darstellen. Die nächste Sitzung dieser Art soll im kommenden September stattfinden.

Im Vorfeld des Halbjahresgespräches fand die zweite Niederlassungssitzung Nordwest als reine Videokonferenz statt. Im Schwerpunkt wurden hier die wichtigsten Planungs- und Bauprojekte im Zuständigkeitsgebiet sowie der Fortschritt des Aufbaus der Niederlassung mit der Geschäftsführung der Autobahn GmbH besprochen.

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