Digitaler Infomarkt zum Ausbau der A3 zwischen Leverkusen-Opladen und Hilden endet und geht doch weiter

Wie könnte die A3 zwischen Leverkusen-Opladen und Hilden ausgebaut werden? Oder kann hier auch eine temporäre Seitenstreifenfreigabe die Lösung sein? Welche Rahmenbedingungen sind bei der Planung zu beachten? Diese und weitere Fragen rund um den geplanten Ausbau der A3 hat die Autobahn GmbH Rheinland auf dem digitalen Infomarkt diskutiert.

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Köln (Autobahn GmbH). Mit einer offenen Abschlussveranstaltung per Video-Chat endete heute (19.3.) der digitale Infomarkt zum Ausbau der A3 zwischen Leverkusen-Opladen und Hilden. Über 5.600 Interessierte besuchten unter www.a3-infomarkt.de die virtuelle Veranstaltung. Fünf Tage lang informierte die Autobahn GmbH Rheinland zu verschiedenen Themenbereichen rund um die Ausbauplanung. Zentrale Aspekte des Projekts wurden anhand von Videos, Plänen und Präsentationen illustriert. Anregungen und Wünsche konnten über eine Kommentarfunktion im direkten Austausch adressiert, erörtert und diskutiert werden. Zudem gab es im Rahmen von Live-Chats einen direkten Dialog mit Verantwortlichen der Autobahn GmbH und Gutachterinnen und Gutachtern. Die Ergebnisse des Infomarkts, Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und deren allgemeines Feedback werden im Anschluss aufbereitet und stehen dann weiterhin öffentlich unter www.a3-infomarkt.de zur Verfügung.

Mit dem digitalen Infomarkt hat sich die Autobahn GmbH zum Ziel gesetzt, möglichst vollumfänglich über das Projekt zu informieren. Projektleiter Andreas Früh: „Angesprochen wurden alle denkbaren Themen: Ob Interessierte einfach nur den Planungsauftrag verstehen oder sich detailliert für die Auswirkungen auf sie persönlich informieren wollten. Alle Fragen waren willkommen und wurden von uns gerne beantwortet.“ Um den Dialog höchstmöglich transparent zu gestalten, wurden bereits im Vorfeld Bürgerinitiativen, Naturschutzverbände, Interessengruppen und Kommunen eingeladen, parallel zum Infomarkt eigene Inhalte auf den ihren Webseiten vorzuhalten, die vom Infomarkt aus verlinkt werden konnten.

„Die Corona-Pandemie hat unsere Planerinnen und Planer zum Umdenken angeregt in der Konzeption der Beteiligungsformate“, sagt Friederike Schaffrath, Geschäftsbereichsleiterin Planung der Außenstelle Köln. „Die rege Beteiligung an diesem digitalen Infomarkt hat uns gezeigt, dass wir auch online eine breite Masse an Interessenten erreichen können.“ Bereits im Vorfeld hat sich die Autobahn GmbH Rheinland die digitale Welt zu Nutze gemacht, um über den geplanten Ausbau der A3 in diesem Abschnitt zu informieren und Hinweise zur Vorplanung zu erhalten. Das Dialogforum, ein Beteiligungsformat für Stakeholder wie Wirtschafts- und Naturschutzverbände aber auch Kommunen und Anrainer, trat in den vergangenen Monaten bereits zweimal in einem Video-Chat zusammen. Die Autobahn GmbH des Bundes hat für den Dialog die Agentur IKU_Die Dialoggestalter beauftragt, die die digitalen Beteiligungsformate als allparteiliche Begleiterin moderiert.

Das Projekt:

Die Autobahn GmbH Rheinland (bis Ende 2020 Straßen.NRW) plant den Ausbau der A3 zwischen der Anschlussstelle Leverkusen-Opladen und dem Autobahnkreuz Hilden, damit der Verkehr dort zukünftig sicherer und leichter fließen kann. Deshalb soll der rund 15 Kilometer lange Abschnitt von heute sechs auf zukünftig acht Fahrspuren ausgebaut werden. Aufgrund der hohen Relevanz des Projekts für die Verkehrsinfrastruktur und der damit gleichzeitig verbundenen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, ist es Ziel der Autobahn GmbH, schon in der Phase der Vorplanung einen intensiven Dialogprozess zum Vorhaben zu initiieren. Durch den Einbezug des lokalen Wissens soll die größtmögliche Qualität der Planung gewährleistet werden. Die Planungen werden durch unterschiedliche Dialogformate begleitet, um im persönlichen Austausch frühzeitig zu informieren, Fragen zu beantworten und Anregungen zu planerischen Zwischenständen zu erhalten.

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