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A 1: Deckschichterneuerung zwischen den Süderelbbrücken bis zum AK Maschen (39), Richtungsfahrbahn Süd, verläuft planmäßig: Start der nächsten Bauphasen

Weiterführung der 5+1 Verkehrsführung während der Bauzeit – drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung bleiben erhalten. | Sperrung der Anschlussstelle HH-Harburg (38) Rifa Süd vom 30.5. bis 7.6.2022. Umleitung wird eingerichtet.

A 1: Deckschichterneuerung zwischen den Süderelbbrücken bis zum AK Maschen (39), Richtungsfahrbahn Süd, verläuft planmäßig: Start der nächsten Bauphasen Platzhalter

Die A 1 wird durch die Autobahn GmbH, Niederlassung Nord auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Gebiet Niedersachsen in der Fahrtrichtung Süden saniert.

Gegenstand der Gesamtmaßnahme ist die Erneuerung der Deck- und Binderschicht über den gesamten Fahrbahnquerschnitt der Richtungs- fahrbahn Süd der A 1, beginnend südlich der Süderelbbrücken bis kurz vor dem Maschener Kreuz (39). Die Gesamtbaustrecke beträgt ca. 7.8 km. Zudem werden die Aus- und Auffahrtsrampen der Anschlussstelle (AS) HH-Harburg (38) der Rifa Süd der A 1 mit einer neuen Deck- sowie einer neuen Binderschicht versehen. Die Sanierung verläuft bislang planmäßig, sodass die nächste Bauphase starten kann.

Die Maßnahme auf der A 1 ist mit den Baumaßnahmen im Großraum und Süderelberaum abgestimmt.

Nächste Bauphase von Freitag, 27.5. bis Dienstag, 7.6.2022 
In der nun startenden Bauphase ist die Erneuerung der Deckschicht im Bereich der Zu- und Auffahrt der AS HH-Harburg (38) Rifa Süd sowie die Binder- und Deckschicht des Standstreifens und des 1. Fahrstreifens auf einer Länge von rund 1,1 km vorgesehen. Parallel zu den genannten Arbeiten werden im südlicheren Abschnitt des Baufeldes Fräsarbeiten durchgeführt. 

Die Einrichtung der neuen Verkehrssicherung für die startende Bauphase auf der Richtungsfahrbahn Süd wird pendlerfreundlich von Freitag, den 27.05.2022 („Brückentag“) bis Sonntag den 29.5.2022 durchgeführt. Die Verkehrsführung auf der Richtungsfahrbahn Nord bleibt unverändert. Es kommt zu keinen weiteren Fahrstreifensperrungen. In der kommenden Bauphase werden in Fahrtrichtung Süd wie in Fahrtrichtung Nord je drei Fahrstreifen aufrechterhalten. 

Für die notwendige Sanierung der Binder- und Deckschicht der AS HH-Harburg (38) wird die Auf- und Ausfahrt der Anschlussstelle, Richtungs- fahrbahn Süd, vom 30.5. bis einschließlich 7.6.2022 gesperrt.

Folgende Umleitungen werden dafür eingerichtet:

  • Verkehrsteilnehmer von den Elbbrücken kommend mit Fahrtrichtung Süd werden mit Hinweistafeln bereits auf der A 255 auf die Sperrung der AS HH-Harburg (38), Rifa Süd hingewiesen. Eine Umleitung ist über die B 75 bis zur AS HH-Neuland ausgeschildert. 
  • Auf der A 1 mit Fahrtrichtung Bremen wird bereits vor dem AD Norderelbe (36) auf die Sperrung der AS HH-Harburg (38) hingewiesen. Eine Umleitung über die A 255 und die B 75 bis zur AS HH-Neuland ist ausgeschildert. 
  • Eine Umleitung für die gesperrte Auffahrt der AS HH-Harburg (38) wird über die B 75 bis zur AS HH-Marmstorf (34) und weiter über die A 7 Richtung Hannover zum Maschener Kreuz (39) ausgeschildert. 

Die Umstellung der Verkehrsführung für die darauffolgende Bauphase erfolgt in der Nacht von Dienstag den 7.6. auf Mittwoch den 8.6.2022, sodass ab Mittwoch den 8.6.2022 die Aus- und Auffahrt der AS HH-Harburg (38) der Rifa Süd wieder freigegeben werden kann. 

Start der darauffolgenden Bauphase für Mittwoch den 27.05. bis Sonntag 18.06.2022 geplant.

Ab Ende Mai erfolgt die Erneuerung der Deckschicht des Standstreifens und des 1. Fahrstreifens von der AS HH-Harburg (38) bis zur Landesgrenze Hamburg/ Niedersachsen sowie die Erneuerung des 1. Fahrstreifens von Landesgrenze Hamburg/ Niedersachen bis zum Autobahnkreuz (AK) Maschen (39).

Alle weiteren Bauphasen, Sperrungen und Umleitungen werden gesondert je nach Baufortschritt kommuniziert.

Zum Schutze der Arbeiter:innen wird gebeten, die angegebene Geschwindigkeitsbeschränkungen im Baustellenbereich einzuhalten.

Die Arbeiten, wie Aufbringen der Gelbmarkierung, Einbau des Guss- und Splitmastixasphalts sowie der Binderschicht, sind sehr stark witterungsabhängig und können sich daher kurzfristig verschieben.



Hintergrund:

Die A 1 wurde 1955 gebaut und im Jahr 1966 auf jeweils drei Fahrspuren je Richtungsfahrbahn erweitert. Der Bereich zwischen den Süderelbbrücken und der Landesgrenze Hamburg / Niedersachsen ist zuletzt im Jahr 2010 durch eine Grundinstandsetzung komplett erneuert worden, im Bereich zwischen der Landes- grenze und dem Maschener Kreuz im Jahr 2007 der Fall. Eine Deckensanierung erfolgt im Optimalfall alle 8-10 Jahre. Die verbauten Deckschichten haben demnach entscheidend länger gehalten als üblich.

Im gesamten Streckverlauf wurden offene Längsrisse, vereinzelte Querrisse, Schadstellen, Ausbrüche sowie kleine Netzrisse über die gesamte Fahrbahnbreite vorgefunden. Die Schadensbilder im Hamburger Bereich sind dabei so schwer- wiegend, dass auch noch die Binderschicht saniert werden muss.
Die unteren Tragschichten weisen gemäß Gutachten immer noch eine gute Standfestigkeit auf. Daher kann auf deren zeitaufwändige Erneuerung verzichtet werden. Der Einbau des Gussasphalts im Niedersächsischen Bereich sowie des herkömmlichen Splitmastix-Asphalts im Bereich Hamburgs, wie auch der Einbau der Binderschicht und Markierungsarbeiten sind stark witterungsabhängig.

Die Sanierungsmaßnahmen bringen für die Autofahrer jedoch mehr als einen runderneuerten Straßenbelag: Nach Abschluss der Arbeiten sorgen besser sichtbare Fahrbahnmarkierungen für mehr Sicherheit. Die neue Fahrbahndecke senkt den Energieverbrauch der Kraftfahrzeuge und verbessert den Fahrkomfort.

Um den Verkehrsfluss während der Arbeiten aufrechterhalten zu können und die Einschränkungen des Verkehrs so gering wie möglich zu halten, wird die Baumaßnahme in den genannten Bauphasen unterteilt und unter Ausnutzung des Tageslichts im Schichtbetrieb umgesetzt. 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Veronika Boge 
Stab II Kommunikation 
Die Autobahn GmbH des Bundes 
Niederlassung Nord

Tel: 040 235 1338 141
Mobil 0162 236 9253
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