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A 1: Deckschichterneuerung zwischen den Süderelbbrücken bis zum AK Maschen, Richtungsfahrbahn Süd, verläuft weiterhin planmäßig: Start der letzten Bauphase und Rückbau der Verkehrssicherung

Rückbau der Mittelstreifenüberfahrten inklusive Kampfmittelsondierung | Rückbau der 5+1 Verkehrsführung | Wochentags (Montag bis Freitag) stehen den Nutzer:innen jeweils drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung | Während der Umbauarbeiten nachts und an den Wochenenden überwiegend zweistreifige Verkehrsführung

Die A 1 wird durch die Autobahn GmbH, Niederlassung Nord auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Gebiet Niedersachsen in der Fahrtrichtung Süden saniert.

A 1: Deckschichterneuerung zwischen den Süderelbbrücken bis zum AK Maschen, Richtungsfahrbahn Süd, verläuft weiterhin planmäßig: Start der letzten Bauphase und Rückbau der Verkehrssicherung Platzhalter

Gegenstand der Gesamtmaßnahme ist die Erneuerung der Deck- und Binderschicht über den gesamten Fahrbahnquerschnitt der Richtungs- fahrbahn Süd der A 1, beginnend südlich der Süderelbbrücken bis kurz vor dem Maschener Kreuz. Die Gesamtbaustrecke beträgt ca. 7,8 km. Zudem werden die Aus- und Auffahrtsrampen der AS HH-Harburg (38) der Richtungsfahrbahn Süd der A 1 mit einer neuen Deck- sowie einer neuen Binderschicht versehen. Die Sanierung verläuft bislang planmäßig, sodass die letzte Bauphase in kürze starten kann.

Die Maßnahme auf der A 1 ist mit den Baumaßnahmen im Großraum und Süderelberaum abgestimmt.

Start der letzten Bauphase von Samstag, 18.6. bis Montag, 4.7.2022

In der letzten Bauphase ist der Rückbau der beiden Mittelstreifenüberfahrten inklusive Kampfmittelsondierung sowie die Wiederherstellung der passiven Schutzeinrichtungen vorgesehen. Die dreistreifige Verkehrsführung bleibt auf der Richtungsfahrbahn Nord (Lübeck) zunächst bestehen und wird parallel zu den Bauarbeiten im Mittelstreifen sukzessive zurückgebaut. Auf der Richtungsfahrbahn Süd (Bremen) wird die dreistreifige Verkehrsführung aufrecht erhalten und wie in der ersten Bauphase um die beiden Mittel- streifenüberfahrtenbereiche auf jeweils rund 500 m verschwenkt. Dazwischen läuft der Verkehr uneingeschränkt auf der neu hergestellten Fahrbahn.

Die Einrichtung der neuen Verkehrssicherung für die letzte Bauphase auf der Richtungsfahrbahn Süd wird pendlerfreundlich von Samstag, 18.6. bis Sonntag, 19.6.2022 durchgeführt. Die Verkehrsführung auf der Richtungs- fahrbahn Nord bleibt unverändert. Es kommt zu keinen weiteren Fahrstreifen- sperrungen, es werden weiterhin in Fahrtrichtung Süd wie in Fahrtrichtung Nord je drei Fahrstreifen aufrechterhalten. 

Im Zuge der Arbeiten ist es jedoch notwendig, die AS HH-Harburg (38), Fahrtrichtung Bremen, in der Zeit von Samstag, 18.6., 19:00 Uhr bis Sonntag, 19.6.2022, 5:00 Uhr zu sperren. Nutzer:innen fahren entsprechend frühzeitig an der AS HH-Stillhorn (37) ab und folgen der Bedarfsumleitung U 76 über die Kornweide und B 75. Nutzer:innen die in Fahrtrichtung Süden auffahren wollen, fahren über die B 75 zur Kornweide und entsprechend an der AS HH-Stillhorn (37) in Fahrtrichtung Süden auf. 

Nach Fertigstellung der oben genannten Verkehrssicherung zur letzten Bauphase, wird auf der Richtungsfahrbahn Nord die ca. 8 Kilometer lange transportable Schutzwand zur Trennung der bauzeitlich eingerichteten Richtungsfahrbahnen am Wochenende vom Freitag, 24.6., 20:00 Uhr bis Montag, 27.6.2022, 5:00 Uhr zurückgebaut. Hier stehen den Nutzer:innen auf der Richtungsfahrbahn Nord zwei, in Richtung Süd drei Fahrstreifen zur Verfügung.

Der finale Rückbau der Verkehrssicherung ist pendlerfreundlich am Wochenende von Freitag, 1.7., 20:00 Uhr bis Montag, 4.7.2022, 5:00 Uhr vorgesehen. Die Gelbmarkierungen und der Rückbau der transportablen Schutzwänden an den Mittelstreifenüberfahrten werden tagsüber und nachts unter Aufrechterhaltung von zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung vorgenommen. 

Zum Schutze der Arbeiter:innen bitten wir die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit im Baustellenbereich und in den Gussasphalt- bereichen (Bereich Niedersachsen – Rollsplitt!) einzuhalten.

Die Arbeiten, wie Aufbringen der Gelbmarkierung, Einbau des Guss- und Splitmastixasphalts sowie der Binderschicht, sind sehr stark witterungsabhängig und können sich daher kurzfristig verschieben.

Hintergrund:
Die A 1 wurde 1955 gebaut und im Jahr 1966 auf jeweils drei Fahrspuren je Richtungs- fahrbahn erweitert. Der Bereich zwischen den Süderelbbrücken und der Landesgrenze Hamburg / Niedersachsen ist zuletzt im Jahr 2010 durch eine Grundinstandsetzung komplett erneuert worden, im Bereich zwischen der Landesgrenze und dem Maschener Kreuz im Jahr 2007 der Fall. Eine Deckensanierung erfolgt im Optimalfall alle 8 - 10 Jahre. Die verbauten Deckschichten haben demnach entscheidend länger gehalten als üblich. 

Im gesamten Streckverlauf wurden offene Längsrisse, vereinzelte Querrisse, Schad- stellen, Ausbrüche sowie kleine Netzrisse über die gesamte Fahrbahnbreite vorgefunden. Die Schadensbilder im Hamburger Bereich sind dabei so schwer- wiegend, dass auch noch die Binderschicht saniert werden muss.

Die unteren Tragschichten weisen gemäß Gutachten immer noch eine gute Standfestigkeit auf. Daher kann auf deren zeitaufwändige Erneuerung verzichtet werden. Der Einbau des Gussasphalts im Niedersächsischen Bereich sowie des herkömmlichen Splitmastix-Asphalts im Bereich Hamburgs, wie auch der Einbau der Binderschicht und Markierungsarbeiten sind stark witterungsabhängig.

Die Sanierungsmaßnahmen bringen für die Autofahrer jedoch mehr als einen rund- erneuerten Straßenbelag: Nach Abschluss der Arbeiten sorgen besser sichtbare Fahrbahnmarkierungen für mehr Sicherheit. Die neue Fahrbahndecke senkt den Energieverbrauch der Kraftfahrzeuge und verbessert den Fahrkomfort.

Um den Verkehrsfluss, während der Arbeiten aufrechterhalten zu können und die Einschränkungen des Verkehrs so gering wie möglich zu halten, wird die Bau- maßnahme in den genannten Bauphasen unterteilt und unter Ausnutzung des Tageslichts im Schichtbetrieb umgesetzt. 

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Christian Merl
Leiter Stab II Kommunikation 
Die Autobahn GmbH des Bundes 
Niederlassung Nord 
Telefon: +49 40 235 13 38 140 
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