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A 255: Fortführung der Arbeiten auf der zweiten Verbindungsrampe A 1 RiFa Bremen zur A 255 bis zum 27.9., 5:00 Uhr

Aufgrund des fortgeschrittenen Einbaus der Lagerung und Lagerschale für die Brückenübergangskonstruktion am Ende der Rampe, starten die Arbeiten zur Erneuerung der Entwässerungsabläufe im Rampenbereich und die vorbereitenden Arbeiten für den Gussasphalteinbau. Diese Arbeiten wurden aufgrund der kurzfristig möglichen Kapazitäten des Auftragnehmers in die noch witterungs-beständigere Zeit vorverlegt und sollen noch im September im Bereich der Rampe abgeschlossen werden. Der Einbau des langlebigen Gussasphalts ist stark witterungsabhängig.

 Platzhalter
  • Weiterführung der Sperrung der Verbindungsrampe A 1 / A 255 Richtung HH-Centrum
  • Vorziehen der Entwässerungsarbeiten und Gußasphalteinbau
  • Verkehr wird weiterhin über die zweite neu sanierte Rampe geführt
  • Arbeiten im Mittelstreifen der A 255 bis vorr. Ende Oktober

Für die Arbeiten ist eine Aufrechterhaltung der bereits eingerichteten Sperrung der Rampe notwendig. Der Verkehr von der A 1 RiFa Bremen in Fahrtrichtung HH-Centrum wird in dieser Zeit weiterhin über die parallelliegende Rampe geführt.

Auf der A 255 selbst wird weiterhin im Mittelstreifenbereich gearbeitet. So werden nach der Demontage der Autobahnbeleuchtung die vorbereitenden Arbeiten, wie weitere Sondierungen, für die Betongleitschutzwände und Schutzplanken im Mittelstreifenbereich durchgeführt. Die Verkehrsführung auf der A 255 selbst wird nicht verändert.

Aufgrund des veränderten Bauablaufs Mitte Juli zur Verkehrsflussverbesserung auf der A 255 und aufgrund unvorhergesehener Hindernisse im Bereich des Mittelstreifens, werden die Arbeiten auf der A 255 voraussichtlich bis Ende Oktober andauern. Bei den laufenden Arbeiten im Erdreich wurde eine erhebliche Abweichung zwischen den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort und den in den über 40 Jahre alten Plänen verzeichneten Daten festgestellt. So entsprechen die Größe der Fundamente im Erdreich, sowie die Tiefenangaben der Gründungen der Bauwerke nicht den vorliegenden Plänen. Die abweichenden Daten haben Auswirkungen auf die Errichtung der Schutzeinrichtungen im Mittelstreifen. Durch die notwendige kurzfristige Umplanung, sowie dem Bestellen anderer Schutzeinrichtungen und Halterungen verzögert sich die finale Herstellung.

Verkehrliche Auswirkungen:

Da die Verkehrsführung auf der A 255 nicht verändert wird, ist mit keinen veränderten Auswirkungen zu rechnen. Aufgrund der parallelliegenden Verbindungsrampen, können aller Fahrbeziehungen aufrechterhalten werden.

Hintergrund:
Die A 255 in diesem Bereich wurde in den 1980-iger Jahren gebaut und weist nun nach jahrelanger Beanspruchung erhebliche Mängel in der Deckschicht auf. Der Zustand der A 255 ist insbesondere im nördlichen Teil durch massive Schädigungen der Fahrbahn gekennzeichnet. Die Schäden können nicht mehr partiell beseitigt werden, eine vollflächige Deckschichterneuerung der rund 3,3 Kilometer ist notwendig. Auch der nördliche Bereich, zwischen dem Ende der A 255 bis zu den Elbbrücken, der eine Bundesstraße ist und seitens des Landesbetrieb Straßen Brücken und Gewässer (LSBG) Hamburg betreut wird, wird seitens der Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nord, in enger Abstimmung und Koordination synergetisch mit saniert.
Diese Straßenbaumaßnahme ist zwingend erforderlich, um eine mögliche Notfall-maßnahme im Bereich der A 255 abzuwenden. Ein unkontrollierter Eingriff in diesem Bereich ohne mögliche Koordination mit anderen Maßnahmen war unbedingt zu vermeiden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Christian Merl
Leiter Stab II Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung Nord

Telefon: 040 428 41 2207
Mobil 0152 54764998
presse.nord[at]autobahn[dot]de