A7 Vollsperrung bei Göttingen: Reinigungsarbeiten in Richtung Kassel nach Fahrbahnverschmutzung

Seit dem 30.1. ist die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Northeim-Nord und Staufenberg-Lutterberg in Fahrtrichtung Kassel aufgehoben. Die Reinigungsarbeiten sind seit Samstagabend, 14.1. abgeschlossen. Die Gesamtkosten des Einsatzes werden auf rund 1,5 Mio Euro geschätzt.

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Aktuelle Pressemitteilung 01.02.

Vorläufige Bilanz zum Reinigungseinsatz nach der Verunreinigung durch Pflanzenfett

GÖTTINGEN. Zum Reinigungseinsatz auf rund 60 km Länge auf der A7 zwischen Northeim-Nord und Lutterberg in Fahrrichtung Kassel liegt nun die vorläufige Bilanz der Autobahn GmbH des Bundes vor:

  • rund 1,5 Millionen Euro Gesamtkosten
  • 22 beteiligte Unternehmen und Institutionen
  • 181 Personen im Einsatz
  • insgesamt 105 Fahrzeuge im Einsatz, davon 21 Reinigungsfahrzeuge
  • 700.000 Liter (700m³) Wasserverbrauch
  • 15 km durchschnittliche Reinigungsleistung pro Tag (nach Umstellung des Reinigungsverfahrens am Dienstagnachmittag, 10.1. bis Samstagnachmittag 14.1.)

Der Verursacher sowie der Grund für den Verlust der Ladung sind der Autobahn GmbH weiterhin nicht bekannt. Es ist im Interesse der Autobahn GmbH des Bundes, dass der entstandene Schaden durch den Verursacher ersetzt wird.

Bisherigen Pressemitteilungen

GÖTTINGEN. Im Abschnitt der A7 von Göttingen bis Lutterberg (Fahrtrichtung Kassel) wird das Tempolimit von 80 km/h aufgehoben. Die Beschilderung wird bereits zurückgebaut. Das Ergebnis der am heutigen Vormittag durchgeführten Griffigkeitsmessung ist gut. Die dort ermittelten Werte bieten keinen Anlass mehr, ein Tempolimit aus Sicherheitsgründen weiterhin aufrecht erhalten zu müssen.

GÖTTINGEN. Seit Samstag, 14.1., 16:40 Uhr - und somit einen Tag früher als angekündigt - ist die A7 nach der Fahrbahnverschmutzung wieder komplett frei befahrbar. Alle Reinigungsarbeiten sind beendet. Alle Fahrstreifen sind geöffnet. Es liegen keine Sperrungen mehr vor.

GÖTTINGEN. Die A7 ist im Abschnitt vom Autobahndreieck (AD) Drammetal bis zur Anschlussstelle (AS) Hedemünden seit Freitagmorgen, 3:45 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Somit steht am AD Drammetal der Anschluss von der A38 zur A7 in Richtung Kassel wieder zur Verfügung. Auf der A7 sind ab dem AD Drammetal in Richtung Kassel wieder drei Fahrstreifen befahrbar.

Für den Ausblick zu weiteren Teilfreigaben sehen Sie bitte unsere vorhergehende Mitteilung unten.

Organisatorischer Hinweis
Aufgrund der Vielzahl von Anfragen bitten wir darum, von telefonischen Anfragen abzusehen. Wir nehmen Sie gerne in unseren Presseverteiler auf, melden Sie sich dazu bitte per Mail unter presse.nordwest[at]autobahn[dot]de.

Tagesaktuelle Informationen erfolgen so schnell wie möglich als Pressemeldung.

UPDATE 12:15 Uhr

GÖTTINGEN. Der Abschnitt von der Anschlussstelle (AS) Göttingen bis zum Autobahndreieck (AD) Drammetal ist - früher als angekündigt - seit 12.15 Uhr vollflächig, also auf allen drei Fahrstreifen, in Fahrtrichtung Kassel befahrbar. Somit kann die beabsichtigte einstreifige Verkehrsführung in diesem Bereich entfallen. Das Auf- und Abfahren an der AS Göttingen in Fahrtrichtung Kassel ist möglich. Auf den freigegebenen Abschnitten gilt Tempo 80.

UPDATE 14:20 Uhr

GÖTTINGEN. Seit 14:20 Uhr - und somit früher als gestern angekündigt  - ist die A7 in Fahrtrichtung Kassel auch in den zwei nördlichsten betroffenen Abschnitten, von der Anschlussstelle (AS) Northeim-Nord bis zur AS Northeim-West und von der AS Northeim-West bis zur AS Nörten-Hardenberg, vollflächig frei befahrbar. Seit 13:15 Uhr ist der Abschnitt von der AS Göttingen-Nord bis zu AS Göttingen einstreifig befahrbar. Auf den freigegebenen Abschnitten gilt Tempo 80.

GÖTTINGEN. Die Arbeiten zur Wiederfreigabe des Abschnitts vom Autobahndreieck (AD) Drammetal bis zur Anschlussstelle (AS) Hedemünden werden weiterhin mit hoher Priorität fortgesetzt. Nach der erfolgreichen Messung der Griffigkeit ist das nächste Zwischenziel, diesen Abschnitt im Verlauf des späten Donnerstagabends wieder freigeben zu können. Gleichzeitig soll dann der Anschluss von der A38 zur A7 in Richtung Kassel wieder zur Verfügung stehen.

Ausblick für den Abschnitt Göttingen-Nord bis AD Drammetal

Weitere Reinigungsarbeiten finden derzeit im Abschnitt von Göttingen-Nord bis zum AD Drammetal statt. Im Verlauf des Freitags soll ab der AS Göttingen-Nord eine einstreifige Befahrung möglich werden. Damit soll der Umleitungsverkehr von der B3 über die B27 zur AS Göttingen-Nord auf die A7 geführt werden, um erste Entlastungen für den Bereich der Stadt Göttingen zu erzielen. Der Aufbau der erforderlichen Verkehrsführung für den einstreifigen Verkehr befindet sich bereits in der Umsetzung. Das Auf- und Abfahren an der AS Göttingen wird in Fahrtrichtung Kassel zunächst nicht möglich sein.

Weiterer Ausblick für Teilfreigaben

Bis zum späten Freitagabend ist ein Teilziel, den Abschnitt von der AS Northeim-Nord bis AS Nörten-Hardenberg wieder vollständig freigeben zu können. Ab diesem Zeitpunkt findet die Umleitung ab der AS Nörten-Hardenberg über die B3 und die B27 zur AS Göttingen-Nord statt. Damit sollen für den Stadtbereich Northeim schnellstmöglich Entlastungen vom Umleitungsverkehr entstehen. Bis zum späten Sonntagabend lautet das Ziel, den nördlichsten Abschnitt von der AS Nörten-Hardenberg bis zur AS Göttingen-Nord wieder vollständig freizugeben. Alle Teilbereiche, die nach der erfolgreichen Griffigkeitsmessung wieder freigegeben werden können, werden vorerst auf Tempo 80 km/h beschränkt. Zusätzlich wird vorsorglich eine Beschilderung zur Warnung vor Schleudergefahr aufgestellt.

Die Reinigungsmaßnahmen laufen weiterhin im 24h-Stunden-Betrieb. Derzeit befinden sich insgesamt 15 Saugkehrmaschinen mit einem Wasserstrahldruck von bis zu 200 bar im Einsatz. Zusätzlich kommen aktuell fünf Fahrzeuge zum Einsatz, die mit sehr hohem Wasserstrahldruck im Bereich von 1800 bis zu 2500 bar arbeiten. Die Arbeiten finden im Drei-Schicht-Betrieb statt. Die bislang entstandenen Kosten für den Reinigungseinsatz bewegen sich im oberen sechsstelligen Bereich. Kostenschätzungen für den weiteren Verlauf bis zum Abschluss der Reinigungsarbeiten können derzeit noch nicht näher beziffert werden.

GÖTTINGEN. Die seit Montag eingesetzten 15 Reinigungsfahrzeuge arbeiten seit Mittwochmorgen mit einem Reinigungszusatz auf alkoholischer Basis im Abschnitt von Drammetal bis Staufenberg-Lutterberg. Die Saugkehrwagen arbeiten kolonnenweise hintereinander, um das Reinigungsmittel aufzubringen und wieder abzusaugen.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden Tests an kleineren Stellen vorgenommen. Durch die Erkenntnisse wird seit Mittwochmorgen mit verbesserten Reinigungsverfahren gearbeitet.

Ausblick für eine erste Teilfreigabe

Vordringlich wird weiterhin der südlichste Abschnitt von Hedemünden bis Staufenberg-Lutterberg bearbeitet. In diesem Abschnitt werden voraussichtlich heute am späten Nachmittag die Reinigungsarbeiten abgeschlossen sein. Danach findet die Überprüfung der Griffigkeit der Fahrbahnoberfläche statt, bevor eine Verkehrsfreigabe für diesen Abschnitt eventuell möglich wird.

Zusätzliche Maschinen mit weiterem Verfahren seit Mittwochmorgen im Einsatz

Nach den Erkenntnissen der zurückliegenden Nacht kommen zusätzliche Reinigungsfahrzeuge zum Einsatz, die Wasserdruck im Bereich von 1800 bis zu 2500 bar einsetzen.

Diese Verfahren findet in den folgenden Abschnitten Anwendung:

  • Bereich Northeim-Nord bis Nörten-Hardenberg
    • Seit Mittwochvormittag sind drei dieser Spezialfahrzeuge im Einsatz, ein weiteres kommt heute im Verlauf des Nachmittags hinzu.
  • Bereich zwischen Göttingen und AD Drammetal
    • Seit Mittwochmorgen arbeitet eine zusätzliche Spezialmaschine, eine weitere folgt heute im Verlauf des Nachmittags.

Vorläufige Erkenntnisse zur Entfernung der paraffinartigen Substanz

Nach dem bisherigen Stand des Analyseverfahrens handelt es sich bei dem zu entfernenden Stoff um eine paraffinartige Substanz, die Ähnlichkeit zu Palm- oder Kokosfett hat. Das abschließende Analyseergebnis für die Stoffuntersuchung wird im Verlauf des Donnerstags erwartet.

Update 21:15

GÖTTINGEN. Der südliche Teilabschnitt von der AS Hedemünden bis zur AS Staufenberg-Lutterberg ist seit 21.15 Uhr wieder befahrbar. Verkehrsteilnehmende können von der B80 an der AS Hedemünden wieder in Richtung Kassel auf die A7 auffahren. Es gilt Tempo 80 und angepasste Fahrweise.

Die freigewordenen Maschinenkapazitäten werden bereits im Abschnitt vom AD Drammetal bis zur AS Hedemünden eingesetzt. Dieser befindet sich nun in der vordringlichen Bearbeitung.

GÖTTINGEN. Die Reinigungsarbeiten auf der A7 zwischen den Anschlussstellen (AS) Northeim-Nord und der AS Staufenberg-Lutterberg in Fahrtrichtung Kassel dauern weiter an. Regen und die geringe Temperatur erschweren die Arbeiten.

Durch Regen wurden zurückliegend erzielte Reinigungsergebnisse wieder verschlechtert. Derzeit wird ein ca. 1,5 Kilometer langer Teilbereich im Abschnitt zwischen der AS Hedemünden und der AS Staufenberg-Lutterberg weiter intensiv bearbeitet. Auch der Abschnitt zwischen dem Dreieck Drammetal und der AS Hedemünden befindet sich weiter in der Bearbeitung. Nach wie vor werden die Arbeiten von Süden nach Norden vorangetrieben, um schnellstmöglich Teilabschnitte wieder freigeben zu können. Wann erste Teilfreigaben möglich werden, kann derzeit nicht benannt werden. Nach der Wiederfreigabe von Teilabschnitten werden diese vorerst mit einem Tempo 80 km/h begrenzt.

Es kommen aktuell weiterhin Spezialfahrzeuge zum Einsatz, die heißes Wasser unter Hochdruck anwenden, um den paraffinähnlichen Stoff von der Fahrbahn zu lösen.

Die Autobahn GmbH des Bundes bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmenden, die Vollsperrung in Fahrtrichtung Süden in ihren Reiseplanungen zu berücksichtigen und den Abschnitt möglichst weiträumig zu umfahren.

Seit dem frühen Montagmorgen, 9.1., ist die A7 zwischen den Anschlussstellen (AS) Northeim-Nord und der AS Staufenberg-Lutterberg in Fahrtrichtung Kassel gesperrt. Ursache ist die großräumige Verschmutzung der Fahrbahn mit Paraffin nach dem mutmaßlichen Verlust von Ladung eines LKW.

Die Fahrbahn muss auf einer Strecke von rund 60 Kilometern von einer wachsartigen Verschmutzung befreit werden, um die Verkehrssicherheit wieder herzustellen. Durch die unterschiedlichen Querneigungen sowie Steigungen und Gefälle der Fahrbahn sind stellenweise alle Fahrstreifen betroffen.

Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise, um Teilstücke so schnell wie möglich wieder freizugeben zu können. Es wird voraussichtlich bis zum morgigen Dienstagabend andauern, bis der gesamte Streckenabschnitt wieder zur Verfügung steht.

Empfehlung zur großräumigen Umfahrung ab Hannover

Für den betroffenen Fernverkehr in Fahrtrichtung Süden lautet die Empfehlung zur Umfahrung wie folgt:

  • Ab Hannover die A2 in Richtung Dortmund nutzen
  • Ab dem Kreuz Bielefeld auf die A33 in Richtung Paderborn wechseln
  • Am Kreuz Wünnenberg-Haaren auf die A44 in Richtung Kassel wechseln
  • Am Dreieck Kassel-Süd zurück auf die A7 fahren

Zur Reinigung der Fahrbahn sind derzeit 15 Fahrzeuge mit spezieller Kehrvorrichtung im Einsatz. Weitere, kurzfristig verfügbare Fahrzeugkapazitäten werden derzeit geprüft und nach Möglichkeit hinzugezogen. Zum Lösen des ungiftigen Paraffins ist Heißwasser einzusetzen. Neben der Anlieferung des Wassers ist gleichzeitig der Abtransport des Abwassers zu organisieren. Dazu sind kurzfristig die benötigten Logistikketten aufgebaut worden, um voraussichtlich rund 200.000 Liter Wasser einsetzen zu können.

Der Abschnitt zwischen der AS Northeim-Nord bis zur AS Göttingen liegt in der Verantwortung des Konzessionsnehmers Via Niedersachsen GmbH & Co. KG (Öffentlich-Private-Partnerschaft). Im weiteren Streckenverlauf bis zur AS Staufenberg-Lutterberg ist die Autobahn GmbH des Bundes unmittelbar für den Betrieb zuständig. Die Autobahn GmbH des Bundes sowie der Konzessionsnehmer arbeiten in enger Abstimmung zusammen, um die gesamte betroffenen Strecke so schnell als möglich wieder zur Verfügung stellen zu können.

Der oder die Verursachende konnte bislang noch nicht identifiziert werden: Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Göttingen unter der Telefonnummer 0551/491-6515 entgegen.

Die Autobahn GmbH des Bundes bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmenden, den Abschnitt möglichst weiträumig zu umfahren.