Offizieller Baustart für den Ersatzneubau der Mainbrücke Mainflingen

Die Autobahn GmbH hat heute den Startschuss für den Ersatzneubau der Mainbrücke Mainflingen gegeben. Rund 192 Millionen Euro investiert der Bund in die Maßnahme. 2031 soll die Verkehrsfreigabe erfolgen. Für das Bauprojekt im Zuge der A45 zwischen den Anschlussstellen Mainhausen und Kleinostheim spielt die Building Information Modeling (BIM)-Methode eine zentrale Rolle. Das Verfahren ermöglicht es, Baumaßnahmen effizienter umzusetzen.

v.l. Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer Die Autobahn GmbH des Bundes | Dr. Alexander Legler, Landrat Aschaffenburg | Andrea Lindholz, MdB Bayern | Ministerialrat Peter Weywadel, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr | Patricia Lips, MdB Hessen | Martin Weber, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum | Dennis Neßwald, Bürgermeister Kleinostheim | René Rock, Mitglied des hessischen Landtages | Peter Kreß, Bürgermeister Gemeinde Karlstein a.M. | Reinhard Pirner, Direktor der Niederlassung Nordbayern | Frank Simon, Bürgermeister Gemeinde Mainhausen
v.l. Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer Die Autobahn GmbH des Bundes | Dr. Alexander Legler, Landrat Aschaffenburg | Andrea Lindholz, MdB Bayern | Ministerialrat Peter Weywadel, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr | Patricia Lips, MdB Hessen | Martin Weber, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum | Dennis Neßwald, Bürgermeister Kleinostheim | René Rock, Mitglied des hessischen Landtages | Peter Kreß, Bürgermeister Gemeinde Karlstein a.M. | Reinhard Pirner, Direktor der Niederlassung Nordbayern | Frank Simon, Bürgermeister Gemeinde Mainhausen

Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, sagte anlässlich des Spatenstichs: „Der Spatenstich heute zeigt: Wir bringen die Brückenmodernisierung in Deutschland innovativ voran. Der zunehmende Schwerverkehr stellt die Autobahninfrastruktur und insbesondere die Brückenbauwerke vor enorme Herausforderungen. Deshalb setzten wir auf zukunftssichere und langlebige Konstruktionen, die wir mit modernen Methoden und digitalen Technologien realisieren. Wir bringen Tempo und Innovation in den Erhalt und Ausbau unserer Verkehrsinfrastruktur.“

Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer der Autobahn GmbH des Bundes: „Es freut mich, dass die Autobahn GmbH bei diesem Projekt einen Schritt weiter in Richtung Zukunft geht und bereits bei der ersten Entwurfs- und Ausschreibungsplanung über die Ausführungsplanung bis hin zum Baustart die BIM-Methode vollumfänglich zum Einsatz gebracht hat. Die BIM-Methodik wird für künftige Planungen richtungsweisend werden. Schließlich ermöglicht sie einen transparenten und unternehmensübergreifenden Datenaustausch zwischen allen Projektbeteiligten, was maßgeblich zu effizienterem Bauen vor allem im Bereich der deutschlandweiten Brückenmodernisierung beitragen wird.“  

Reinhard Pirner, Direktor der Niederlassung Nordbayern: „Ich bin stolz, dass wir mit diesem Projekt einen wichtigen Beitrag zur BIM-Nutzung und damit zur weiteren Digitalisierung innerhalb der Autobahn GmbH des Bundes leisten können. Nicht nur die Planung, sondern auch die Vergabe der Brückenbauleistungen wurde auf Grundlage des BIM-Modells durchgeführt, wodurch die Abrechnung als Pauschalpreis mit Abschlagszahlungen für die Fertigstellung definierter Leistungsblöcke erfolgen kann. Hierdurch konnten wir eine hohe Kostensicherheit für das Projekt schaffen.“

Die Gäste vor Ort konnten ein 3D-Modell der Mainbrücke Mainflingen, das auf Grundlage der BIM-Planung erstellt wurde, näher betrachten und sich so ein Bild von der künftigen Brückengestaltung machen.

Building Information Modeling (BIM) verändert die Art und Weise, wie Bauprojekte geplant, ausgeführt und verwaltet werden. Auf Grundlage digitaler Modelle werden alle relevanten Informationen und Daten zusammenhängend erfasst, verwaltet und ausgetauscht. Das ermöglicht mehr Planungssicherheit und eine vereinfachte Anlaufplanung von Bauprojekten. Die Daten aus Planung und Bau können zudem für den Betrieb und die Unterhaltung des fertiggestellten Bauwerks hinzugezogen werden, um beispielsweise Wartungs- oder Instandhaltungsmaßnahmen gezielter umzusetzen.

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