PWC-Anlagen Hohenhorst und Stuckenbusch strahlen in hellem Glanz

Die PWC-Anlagen (Parkplatz mit WC) Hohenhorst und Stuckenbusch an der A2 bei Recklinghausen haben eine neue Beleuchtung bekommen. Elektroingenieur Halil Sen hat nun geprüft, ob die Anlage dadurch gleichmäßig ausgeleuchtet wird.

Elektroingenieur Halil Sen misst auf einem Gehweg auf der PWC-Anlage Hohenhorst die Leuchtstärke der neu aufgestellten Laternen.
Elektroingenieur Halil Sen misst auf einem Gehweg auf der PWC-Anlage Hohenhorst die Leuchtstärke der neu aufgestellten Laternen.

PWC-Anlagen Hohenhorst und Stuckenbusch strahlen in hellem Glanz

Recklinghausen. Mit einem Luxmeter in der Hand kniet Halil Sen auf der PWC-Anlage (Parkplatz mit WC) Hohenhorst an der A2 bei Recklinghausen. Etwa 20 Zentimeter über dem Boden misst er mit diesem Hilfsmittel, das an ein Aufnahmegerät eines Radioreporters erinnert, die Helligkeit auf einem Gehweg direkt neben den Parkbuchten. „Perfekt“, murmelt der 29-jährige Elektroingenieur der Autobahn Westfalen und notiert sich eine Zahl auf seinem Klemmbrett.

Mindestens fünf Lux muss die Lichtstärke an jedem einzelnen Punkt des vorher festgelegten Messfeldes betragen, der Mittelwert aller Punkte zusammen darf zudem nicht den Wert von zehn Lux unterschreiten. Alle paar Meter erfolgt eine weitere Messung, gefolgt von einem zufriedenen Kopfnicken und einer Neuausrichtung des Zollstocks. Am kritischsten sei die Stelle genau in der Mitte zwischen zwei Masten erklärt Sen. „In diesen Bereichen müssen wir besonders genau hinschauen.“

Vor genau einem Jahr wäre es hier um diese Uhrzeit noch stockdunkel gewesen. Lediglich das WC-Gebäude und die wenige Hundert Meter entfernte Polizei-Station waren damals beleuchtet. Dank 17 neuer Laternenmasten und 21 neuen Leuchtköpfen ist die gesamte Anlage nun gleichmäßig ausgeleuchtet. Während die Masten im Bereich der Pkw-Parkplätze eine Höhe von acht Metern haben, sind sie im Bereich der Lkw-Stellplätze sogar zehn Meter hoch.

„Dunkle Ecken, die als Angst- oder Gefahrenräume wahrgenommen wurden, gehören damit der Vergangenheit an. Wir haben mit der neuen Beleuchtung die Anlage sicherer gemacht“, erklärt Sen. Gleiches gilt für die PWC-Anlage Stuckenbusch auf der gegenüberliegenden Seite der Autobahn. Hier wurden sogar 20 neue Masten mit insgesamt 21 Leuchtmitteln errichtet. Die Elektrik war auf beiden Anlagen dank der WC-Gebäude bereits vorhanden, die kilometerweite Verlegung von Kabeln war somit nicht nötig.

330.000 Euro haben die neuen Masten inklusive der Leuchtmittel und der Erdarbeiten gekostet. Dafür ist die die Anlage nun auf dem neuesten Stand der Technik. Die Leuchtköpfe werden zum Beispiel aus Hamm fernüberwacht. Sollte mal einer ausfallen, wird das bei Sens Kollegen auf dem Computer angezeigt, sodass eine Firma zum Austausch beauftragt werden kann. Zunächst packt der Elektroingenieur aber zufrieden das Luxmeter wieder in die Tasche: Die Beleuchtungsstärke ist nach der Messung überall so wie vorher berechnet. Sen hat nichts zu beanstanden.

Fotos: Halil Sen bei der Beleuchtungsmessung auf der PWC-Anlage Hohenhorst. Fotoverweis: Mirko Heuping/Autobahn Westfalen

Kontakt: Mirko Heuping, (02381) 277 7107, mirko.heuping[at]autobahn[dot]de

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