Region:

Autobahn: A 3, …Übersicht

Daten & Fakten

Baubeginn

in Planung

Gesamtlänge

etwa 9 Kilometer

Projektbeschreibung

Die Autobahn Rheinland plant den Aus- bzw. Umbau des Autobahnkreuzes Hilden, damit der Verkehr dort zukünftig sicherer und leichter fließen kann. Die Baumaßnahme ist im Bundesverkehrswegeplan als Projekt A3-G20-NW-T3-NW aufgeführt. Sie liegt im Stadtgebiet von Erkrath, Düsseldorf, Haan und Ratingen.

Die Fahrbeziehungen im Autobahnkreuz Hilden sollen optimiert werden: hochfrequentierte Verkehrsströme werden direkter – z.B. mit Überflieger - geführt, Verflechtungsbereiche werden entzerrt, Ein- und Ausfahrten verlängert.

Karriere

Die Chancen des Ausbaus

Gleichzeitig wird die A3 in diesem Bereich von sechs auf acht Streifen (vier Fahrspuren pro Fahrtrichtung) ausgebaut. Lärmschutzmaßnahmen zum Schutz der AnwohnerInnen werden auf Grundlage der rechtlichen Vorgaben (Lärmvorsorge) geplant. Die Verbesserung des Lärmschutzes im Sinne der Lärmvorsorge ist bei „wesentlichen Änderungen“ wie dem Ausbau einer Straße zwingend vorgeschrieben, nicht aber bei einer „Temporären Seitenstreifenfreigabe.“ In der Lärmvorsorge sind niedrige Grenzwerte an den Immissionsorten einzuhalten. Im Bestand können lediglich die Auslösewerte der Lärmsanierung herangezogen werden.

Die Entwässerung der Fahrbahn sowie Zuführung der Straßenabwässer zum Wasserkreislauf wird ebenfalls an den aktuellen Stand der Technik angepasst.

Auf der A46 wird der Umbau des AK Hilden mit der 8-streifigen A3 Auswirkungen zwischen den Ein-/Ausfädelungen der AS Erkrath (FR Düsseldorf) hinaus bis zur AS Haan-West (FR Wuppertal) haben. Dabei bleibt die A46 in Ihrer 6-Streifigkeit bestehen: die Ein- bzw. Ausfädelungsbereiche sowie die Verflechtungsbereiche müssen jedoch optimiert und zum Teil neu hergestellt werden.

Benachbarte Ausbauprojekte

Die Auswirkungen des Autobahnkreuzumbaus erstrecken sich nördlich auf der A3 voraussichtlich bis zum Bauwerk Wormscheider Weg (Betriebskilometer 106,5). Hier schließt das Projekt an den Ausbauabschnitt „Erkrath “ an, der ebenfalls von der Autobahn Rheinland geplant wird.

Südlich ist die Ausbaugrenze stark abhängig von der gewählten Variante und wird in den Ausbauabschnitt (Richtung Köln) einmünden. Sie schließt an die Planungen an zum Ausbau zwischen Leverkusen-Opladen und Kreuz Hilden.

Im Vorfeld wird seit 2019 der Ersatzneubau der Autobahnbrücke der A3 über die A46 (das zentrale Bestandsbauwerk) realisiert, da der bauliche Zustand des ehemaligen Zentralbauwerkes dies erforderte. Beim Neubau dieser Brücke wären auch die künftigen 8 Fahrstreifen auf der A3 durch Wegfall der heutigen Trennstreifen möglich.

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