Region: Rheinland, …  

Autobahn: A 3, A 40, …A3/A40: Umbau des Autobahnkreuzes Kaiserberg

Im Autobahnkreuz Kaiserberg bei Duisburg treffen wichtige Verkehrsadern aufeinander. Nicht nur die A3 und die A40 kreuzen sich hier, auch einige Strecken der Deutschen Bahn, die parallel zur A3 verlaufen, kreuzen hier die Autobahnen. Damit das Autobahnkreuz für die zukünftige Mobilität gerüstet ist, plant die Autobahn GmbH die Erneuerung des Knotenpunkts

Daten & Fakten

Gebaut

in den 1960er Jahren

Verkehrsadern

A3 und A40, Schiene, Ruhrschifffahrtskanal

Spitzname

Spaghetti-Knoten

Projektbeschreibung

Im Autobahnkreuz Kaiserberg bei Duisburg treffen wichtige Verkehrsadern aufeinander: einerseits die Autobahnen A3 und A40, anderseits verschiedene wichtige Strecken der Deutschen Bahn. Sie verlaufen parallel zur A3, kreuzen aber auch die Autobahnen selbst. Um das vielbefahrene Kreuz fit für die Mobilität der Zukunft zu machen, plant die Autobahn GmbH Niederlassung Rheinland Brücken im Kreuz zu erneuern. Gleichzeitig soll durch einen Umbau die Verkehrssituation im heute bereits überlasteten und stauanfälligen Kreuz verbessert werden.

Der Umbau des Autobahnkreuzes wird zurzeit geplant. Für ein Projekt dieser Art sind sowohl umfangreiche Voruntersuchungen notwendig als auch eine Vielzahl von Abstimmungen erforderlich.

Das AK Kaiserberg

Wasserwege, Deutsche Bahn und zwei gern genutzte Autobahnen auf engem Raum: Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und des Kreuzungswinkels der Autobahnen A3 und A40 hat das Autobahnkreuz Kaiserberg eine spezielle Bauform und bekam daher recht schnell einen Spitznamen verpasst: „Spaghettiknoten!“ 

Die Bauwerke wurden in den 1960er Jahren erstellt. Mittelfristig werden diese über 50 Jahre alten Bauten das wesentlich höhere Verkehrsaufkommen und die inzwischen wesentlich höhere Belastung durch den Schwerverkehr nicht mehr aufnehmen können.

Der Plan

Der geplante Umbau des Autobahnkreuzes Kaiserberg betrifft das Stadtgebiet Duisburg und östlich des Kreuzes auch Bereiche der Stadt Mülheim an der Ruhr. Priorität beim Umbau des Kreuzes haben die Brücken der A3 über die Deutsche Bahn und über die A40. Diese Brücken müssen bis 2024 erneuert sein, da die Belastung durch das wesentlich höhere Verkehrsaufkommen und den Schwerverkehr bald nicht mehr aufgenommen werden kann. Zusätzlich zu erneuern sind die Rampenbauwerke der Verbindungen zwischen den Autobahnen, die Brücke über die Meidericher Straße und außerdem die Brücke der Carl-Benz-Straße über die A40.

Damit sich die Kraftfahrzeuge besser verteilen, ist innerhalb des Autobahnkreuzes für beide Autobahnen je Fahrtrichtung ein zusätzlicher Fahrstreifen erforderlich. Ebenso müssen die Querschnitte der Verbindungsrampen den heutigen und zukünftigen Verkehrsmengen angepasst werden.

Um die Störungen des fließenden Verkehrs während der Bauphasen auf ein Minimum zu reduzieren, wird innerhalb der Planung berücksichtigt, Verbindungsrampen im Kreuz zu verschieben. Um dann innerhalb des bestehenden Autobahnkreuzes abseits der befahrenen Fahrbahnen arbeiten zu können und die vorhandenen Verbindungsrampen zu ersetzen.

Bei all diesen Überlegungen haben die Verkehrssicherheit und der Schutz der Anwohner vor Verkehrslärm hohe Priorität. Der Schutz vor Belastung durch Verkehrslärm wird deshalb im Rahmen des Entwurfs auf Grundlage der aktuellen gesetzlichen Bestimmungen geprüft und berücksichtigt.

Stand des Projekts

Durch die Bezirksregierung Münster ist am 3. August 2022 die Planfeststellung erfolgt.

Mit Zusendung und der Offenlage des Beschlusses beginnt die Klagefrist. Innerhalb eines Monats kann gegen den Beschluss Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht erhoben werden.

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