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Perspektiven für Nachwuchsingenieure

Die Autobahn GmbH vergibt in Zusammenarbeit mit der Hamburger Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr (HSU) jährlich Stipendien für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure. Im Oktober 2021 startet bereits der zweite Jahrgang. Zeit für einen Erfahrungsaustausch zwischen aktuellen und künftigen Studierenden.

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Vor rund einem Jahr unterzeichneten die Autobahn GmbH und die Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr (HSU) in Hamburg die Kooperationsvereinbarung. Das Ergebnis: Seit Oktober 2020 stellt die Universität nun jährlich bis zu 15 Studienplätze pro Studierendenjahrgang für den konsekutiven Studiengang Bauingenieurwesen der Autobahn GmbH zur Verfügung. Die Autobahngesellschaft unterstützt die Studierenden auf dem Weg zum Abschluss als Bauingenieurin oder Bauingenieur. Die vergebenen Stipendien sind ein wichtiger Schritt, wenn es um die Gewinnung von qualifizierten Nachwuchskräften geht.

Dabei wird grundlegendes und spezielles Fachwissen im Bereich des klassischen Bauingenieurwesens vermittelt, sodass konkrete Aufgabenstellungen zum Beispiel bei der Autobahn GmbH bewältigt werden können. Im Herbst dieses Jahres startet der zweite Jahrgang das Studium an der HSU. Vor diesem Hintergrund lud die Autobahn GmbH zu einem virtuellen Erfahrungsaustausch zwischen bereits eingeschriebenen und künftigen Studierenden.

„Ob es um die Konstruktion von Brücken oder den Betriebsdienst geht – für Ingenieurinnen und Ingenieure bietet die Autobahn GmbH zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Mit der Vergabe der Stipendien leisten wir einen Beitrag zur bestmöglichen Ausbildung der Fachkräfte von morgen. Ich freue mich, dass der erste Jahrgang im vergangenen Jahr hervorragend gestartet ist und wünsche den im Herbst starteten Studierenden bereits jetzt ein gutes Gelingen“, sagte Gunther Adler, Geschäftsführer Personal der Autobahn GmbH, der die Stipendiaten in der Videokonferenz begrüßte. 

Klaus Franke, Direktor der Niederlassung Nord, stellte anschließend das Aufgabengebiet der Niederlassung, die ihren Sitz ebenfalls in Hamburg hat, vor und nutze die gemeinsame Videokonferenz dazu, aufzuzeigen, welche Anbindungsmöglichkeiten für die neuen Studierenden an die Autobahn bestehen. Konkret unterstütze die Niederlassung bei der Vermittlung von Baustellenpraktika, die von den Studierenden des Jahrgangs 2020 in der vorlesungsfreien Zeit absolviert werden. Der Jahrgang 2021 wird ein solches Praktikum regulär vor Studienbeginn absolvieren. Kai-Uwe Schacht aus dem Geschäftsbereich Planung bei der Niederlassung Nord ergänzte zudem Beispiele aus der Praxis, bei denen die Fachkompetenz von Bauingenieuren gefragt ist. 

Der Erfahrungsaustausch der Studierenden zeigte letztlich, dass die Kombination von Universität und Unternehmen gelungen ist. So bietet das Studium eine wissenschaftliche Ausbildung auf hohem Niveau und die Autobahn GmbH eröffnet vielfältige Wege, einen direkten und gelungen Einstieg in die Arbeitswelt zu meistern.