Tag des Baumes: Mehr als 30 verschiedene Arten an der Autobahn

Mehr als 30 verschiedene Baum- und noch mehr Straucharten wachsen entlang des Streckennetzes der Autobahn Westfalen. Sie dienen als Sichtschutz, CO2-Speicher und sind Lebensraum für Insekten und Kleintiere.

An der Rastanlage Speckhorn wurden zuletzt Rebona-Ulmen gepflanzt.
An der Rastanlage Speckhorn wurden zuletzt Rebona-Ulmen gepflanzt.

Tag des Baumes” am 25. April: Mehr als 30 verschiedene Arten an der Autobahn 

Westfalen. Mehr als 30 verschiedene Baum- und noch mehr Straucharten wachsen entlang des Streckennetzes der Autobahn Westfalen. Sie dienen als Sichtschutz, CO2-Speicher und sind Lebensraum für Insekten und Kleintiere. Dieser grüne Gürtel besticht damit durch eine große Biodiversität, die durch heimische Baum- und Straucharten geprägt ist. Darauf weist die Autobahn Westfalen anlässlich des „Tages des Baumes” am Dienstag (25.4.) hin. 

Durch die meist guten Lichtverhältnisse können sich die Pflanzen optimal entwickeln und vermehren. Rund 18.000 sind durchschnittlich auf einem einen Kilometer langen und zehn Meter breiten Streifen entlang der Autobahnen zu finden. Dies geht aus einer stichprobenartigen Zählung der Autobahnexperten hervor. Unterstützt wird die Artenvielfalt durch die regelmäßige Pflege des Böschungsbereichs und angrenzender Areale. Durch den Rückschnitt ist nicht nur für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gesorgt, er fördert auch das Nachwachsen kleinerer Pflanzen.  

Klimawandel  

Ganz spurlos ist der vielerorts immer deutlicher zu spürende Klimawandel allerdings auch an der Begrünung entlang der Autobahn nicht vorbeigegangen: „In den letzten fünf bis zehn Jahren mussten wir vermehrt einzelne Bäume herausnehmen, die durch die sommerliche Hitze geschwächt und nicht mehr ausreichend standsicher waren“, sagt Dr. Frank Eilermann, Fachmann für Gehölzpflege bei der Autobahn Westfalen. Vor allem Buchen, Eschen und Ahorne wiesen zuletzt eine erhöhte Anfälligkeit auf. Hier hat sich die große Biodiversität bereits ausgezahlt: Wo an einer Stelle eine Baumart nicht überleben kann, haben sich andere Arten stärker ausgebreitet und für natürlichen Ersatz gesorgt. 

Jeder Baum im Blick 

Insgesamt sieben Baumkontrolleure sind als „grüne Spezialisten” im gesamten Niederlassungsgebiet unterwegs und begutachten jeden Baum entlang des Netzes mindestens alle zwei Jahre. Zudem finden regelmäßige Sichtkontrollen durch die zuständigen Autobahnmeistereien statt. So können nicht mehr standsichere Bäume entfernt werden, bevor sie zu einer Gefahr für den Verkehr werden.  

Während auf freier Strecke ausschließlich heimische Arten nachgepflanzt werden, setzt die Autobahn Westfalen auf Parkplätzen und Rastanlagen auf eine Mischung aus robusten heimischen Baumarten wie den Feldahorn, Kreuzungen wie die Purpur-Erle oder importierte nordamerikanische Arten wie den Amberbaum oder die Rebona-Ulme. So wird das Risiko minimiert, dass eine Krankheit oder ein Schädling den kompletten Baumbestand auf einer Anlage auf einmal befällt. Für ein schattiges Plätzchen an heißen Sommertagen ist so selbst in Hitzeperioden gesorgt. 

Kontakt: Mirko Heuping, (02381) 277 7107, mirko.heuping[at]autobahn[dot]de 

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