Technik erleichtert den Arbeitsalltag

Die vier Meistereien der Außenstelle Hannover haben "Zuwachs" bekommen. Die neuen Mähraupen machen nicht nur das Arbeiten leichter, sondern erfreuen sich auch bei den Azubis großer Beliebtheit.

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„Wo hat man denn sonst eine technisch so vielfältige Arbeit,“ antwortet Torben Halldorn auf die Frage, warum er sich damals für eine Ausbildung zum Straßenwärter entschieden hat. Der junge Mann hat seine Ausbildung längst abgeschlossen. Er steht neben Enrico Philipps und Marcel Kuhfuß, beide sind Azubis im ersten Lehrjahr in der Autobahnmeisterei Braunschweig-Rüningen, und lässt sich die Technik der neuen Mähraupe erklären.

In der Autobahnmeisterei wird eine solche Mähraupe für die Grünpflege und den Gehölzrückschnitt eingesetzt. Das Gerät ist 1,2 Tonnen schwer, hat 40 PS und schafft eine Neigung von 55 Grad. Vorne lässt sich ein Mähwerk oder ein Mulcher anbauen. Letzteres wird vor allen im Zuge des Grünrückschnitts entlang der Autobahn oder auf den Parkplätzen benötig. Der Mulcher kann Büsche, Gestrüpp oder auch Baumstümpfe zerkleinern und ist eine enorme Erleichterung für die Arbeit im Betriebsdienst.

Dass alle drei recht technikaffin sind, wird schnell klar. Nach einer kurzen Anweisung dürfen sie mit der Mähraupe ein paar Trockenübungen machen. „Wir lernen hier alles von der Pike auf“, sagt Philipps. „Das fängt mit einem Lehrgang zum sicheren und richtigen Umgang mit der Kettensäge an und hört im dritten Lehrjahr mit den Lkw-Führerschein auf. Und heute ist eben der technische Umgang mit so einer Mähraupe dran. Dass bei ein paar Grad über null die Finger an der Fernsteuerung schon ein bischen unbeweglich werden, scheint keinen zu stören. „Den ganzen Tag draußen sein, bei Wind und Wetter, das muss man schon wollen“, schiebt Torben Halldorn zum Schluss noch hinterher. „Das ist nicht für jeden was. Aber ich finde es gut.“

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