Update: A60 / A67 – Rodungsarbeiten im Vorfeld der Brückenneubauten am Rüsselsheimer Dreieck beginnen

Ab heute (17.1.) beginnen am Rüsselsheimer Dreieck die von der Niederlassung West der Autobahn GmbH angekündigten Rodungsarbeiten im Vorfeld der geplanten Ersatzneubauten und Rampenverlegungen.

Update: A60 / A67 – Rodungsarbeiten im Vorfeld der Brückenneubauten am Rüsselsheimer Dreieck beginnen Platzhalter

Seit 1964 rollt der Verkehr über die Bauwerke im Rüsselsheimer Dreieck. Fast 60 Jahre, in denen der Verkehr in Menge und auch beim Gewicht stetig zugenommen hat. Das hat den Brücken enorm zugesetzt. In den vergangenen Jahren mussten umfangreiche Unterstützungsvorrichtungen sowie Schutzsysteme aufgrund erhöhter Unfallgefahren nachgerüstet werden. Ab August 2022 beginnen die Arbeiten für die drei Ersatzneubauten. Diese werden neben den bestehenden Bauwerken errichtet und an die vorhandene Strecke angeschlossen. Danach werden die bestehenden Bauwerke abgebrochen und die nicht mehr benötigten Verbindungsrampen teilweise zurückgebaut. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Baumaßnahmen wird zugleich eine größere Leistungsfähigkeit des Autobahndreiecks ermöglicht.

Zur Vorbereitung der Baustelle für die notwendigen Ersatzneubauten werden in den nächsten Wochen Bäume gefällt. Als Ausgleichsmaßnahmen sind, in Abstimmung mit allen zuständigen Behörden, unter anderem die Anlage von neuen Waldflächen, Waldrändern und Gebüschen, die Entwicklung von Feldgehölzen und Baumhecken, die Entwicklung von extensiv gepflegten Wiesen sowie das Aufhängen von Fledermauskästen und Vogelnistkästen in angrenzenden Waldgebieten vorgesehen.

Zauneidechsen, die im Umfeld der Brücken lebten, wurden bereits im Laufe der letzten Jahre aufgesammelt und in einen extra hierfür angelegten neuen Lebensbereich auf Königstädter Gemarkung umgesiedelt. Dieser Bereich besteht aus einem Mosaik aus Gebüschen, Brachen und offenen Sandflächen. Eine Umweltbaubegleitung, die die Rodungsarbeiten und auch die spätere Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen überwacht, ist eingerichtet. 

Im Rahmen der Rodung entstehen keine Beeinträchtigungen für den Verkehr.

Über den weiteren Ablauf informiert die Autobahn GmbH in gesonderten Pressemitteilungen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Christa Tserdakidou-Mölbert

Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West


T: +49 61 51 33 06 3605
presse.west(at)autobahn.de
 

Zurück an den Seitenanfang