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A60 / A63 Autobahnkreuz Mainz-Süd – Vorbereitungen für Ersatzneubau des nördlichen Teilbauwerks laufen an

Mit Hilfe zwei mobiler Großkräne wird der Tandemaushub der rund 241 Tonnen schweren Behelfsbrücke vorgenommen.

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Mit der Fertigstellung des südlichen Überbaus (FR Frankfurt/Darmstadt) und der Umlegung des kompletten Verkehrs auf die neue Brücke konnte zu Ostern 2022 eine wichtige Etappe für den Ersatzneubau der Brückenbauwerke im Autobahnkreuz Mainz-Süd (A 60 / A 63) abgeschlossen werden. Am Samstag folgt nun der nächste Schritt: Mit Hilfe zwei mobiler Großkräne wird der Tandemaushub der rund 241 Tonnen schweren Behelfsbrücke vorgenommen. Damit startet die Niederlassung West der Autobahn GmbH die Vorbereitungen für den Ersatzneubau des nördlichen Teilbauwerks (FR Bingen).  

Die Behelfsbrücke wird in einem mehrstündigen Prozess auf eine fahrbare Plattform mit mehreren ferngesteuerten Achsen gehoben, um dann Zentimeter genau im Schritttempo auf den dafür vorgesehenen Demontageplatz im Innenohr der geschlossenen Ausfahrtrampe A 63 auf die A 60, in Fahrtrichtung Bingen, verbracht zu werden.

Sandro Vincenzi, Leiter der Wiesbadener Außenstelle der Autobahn GmbH: „Wir investieren hier an diesem wichtigen Verkehrsknotenpunkt rund 25 Millionen Euro in die beiden Brückenbauwerke.  Die Herausforderung bei der baulichen Umsetzung des Ersatzneubaus ist dabei die Aufrechterhaltung des Verkehrs. Mit rund 100.000 Fahrzeugen auf der A 60 und rund 80.000 Fahrzeugen täglich auf der A 63 sind beide Autobahnen an diesem Knotenpunkt hochfrequentiert.“  

In den nun folgenden Arbeitsschritten wird die alte Bestandsbrücke-Nord, inklusive der Unterbauten mitsamt den Widerlagern der Behelfsbrücke abgebrochen. Außerdem wird umfangreicher Erdbau ausgeführt (u.a. Rückbau der Umfahrung, mit rund 30.000 Kubikmeter Erdmassen). Diese Arbeiten sollen im dritten Quartal beginnen. Je nach Witterung sollen sie bis Ende 2022 abgeschlossen werden. Hierdurch wird der Arbeitsraum frei, um im Anschluss mit den Bohrpfahlgründungen der neuen Nordbrücke beginnen zu können. Nach Fertigstellung der Nordbrücke und dem weiteren Ausbau des Autobahnanschlusses ist vorgesehen, diesen Bereich im Sommer 2024 für den Verkehr freizugeben.

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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Stefan Hodes

Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West


T: +49 611 765 44 46
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