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„Sie haben Ihr Ziel erreicht!“ – Saarland weiterhin Spitze in der Stauminimierung

Der ADAC hat seine Staubilanz für das Jahr 2021 vorgelegt. Das erfreuliche Ergebnis: Bezogen auf das vorhandene Autobahnnetz hatte das Saarland im Ranking der Bundesländer hinter Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern zum fünften Mal in Folge das geringste Stauausmaß.

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„Wir sind im vergangenen Jahr angetreten, um diesen Spitzenplatz zu verteidigen. Und wir haben das Ziel wie versprochen erreicht“, sagt ein sichtlich zufriedener Carsten Chassard, Leiter der Außenstelle Neunkirchen der Autobahn GmbH. Er ist seit dem 1.1.2021 anstelle des Landes verantwortlich für Planung, Bau, Erhaltung und Betrieb des saarländischen Autobahnnetzes. Im „Jahr 1“ der Autobahn GmbH habe das neu zusammengestellte Team das gleiche Investitionsvolumen auf die Straße gebracht wie im Jahr zuvor das noch zuständige Land.

Den Schwerpunkt der Investitionen bildeten dabei Erhaltungsmaßnahmen, insbesondere Fahrbahnsanierungen. „Dies sind Baumaßnahmen von relativ kurzer Dauer, die keinen erheblichen Planungs- und Genehmigungsvorlauf benötigen und in relativ kurzer Zeit abgewickelt werden können“, erläutert Chassard. Der Vorteil: in einem Jahr können insgesamt längere Streckenabschnitte instandgesetzt werden. Der Nachteil: bei gleichbleibenden Investitionsvolumen entsteht eine höhere Zahl von Baustellen mit den damit verbundenen Verkehrseinschränkungen.

Dennoch hätten sich die Behinderungen bei den von seiner Außenstelle ausgeführten Baumaßnahmen in moderaten Grenzen gehalten.

Art und Umfang der Maßnahmen setzen der Minimierung von Verkehrsstörungen aber unüberwindbare Grenzen. Wo an neuralgischen Punkten umfangreiche Bauarbeiten zur Verbesserung des Verkehrsflusses und der Verkehrssicherheit ausgeführt werden müssen -wie zum Beispiel am Kreisel Ostspange an der A 620 - Ausfahrt St. Arnual- sind zumindest im täglichen Berufsverkehr Behinderungen unvermeidbar.

Ein gutes Beispiel sind hier auch die komplexen Bauarbeiten der Landeshauptstadt Saarbrücken im Umfeld des Nadelöhrs am Ludwigskreisel zur Verbesserung des Verkehrssituation bei der Entwicklung des Quartiers Eurobahnhofs. Eine mehrmonatige Maßnahme, die erheblich zur wirtschaftlichen und städtebaulichen Entwicklung der Landeshauptstadt beiträgt, sorgt in der Umsetzung zunächst für unvermeidbare Verkehrsprobleme bis hin zum Rückstau auf das Autobahnnetz. Die Hälfte der gemeldeten Staus und Staustunden entfielen laut ADAC auf das Autobahnende der A 623 am Ludwigsberg.

Die Autobahn GmbH will sich auf der positiven Staubilanz nicht ausruhen. „Wir legen auch im neuen Jahr großen Wert auf weitgehend störungsarme Mobilität“, betont Chassard abschließend. Gebaut werde im Rahmen der der straßenverkehrsrechtlichen Vorgaben und unter Berücksichtigung der Arbeitsstättensicherheit wo immer möglich in verkehrsarmen Zeiten, unter Ausnutzung von Ferienzeiten und auch an Wochenenden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Klaus Kosok (Technischer Bundesfernstraßendirektor)

Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West


T: +49 6821 100 888
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