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A45: Baustart für provisorische Abfahrt Lüdenscheid

An der A45-Anschlussstelle Lüdenscheid soll der Verkehr durch den Bau einer provisorischen Abfahrt für "Linksabbieger" entzerrt werden.

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Lüdenscheid. Die Autobahn Westfalen hat mit dem Bau einer neuen, provisorischen Abfahrt an der A45-Anschlussstelle Lüdenscheid begonnen. Damit wird eine Anregung aus der Bürgerschaft umgesetzt, den Verkehr an dieser Stelle zu entzerren.

Der Verkehr aus Süden soll künftig als „Linksabbieger“ auf der Autobahn über den Mittelstreifen und eine neue, provisorische Abfahrt auf die derzeit gesperrte Abfahrt der Fahrtrichtung Frankfurt geführt werden. „Wir müssen gerade für Lkw hier einen Radius anbieten, der sicher durchfahren werden kann“, sagt Nadja Hülsmann, Geschäftsbereichsleiterin Bau in der Außenstelle Hagen. Ein schneller Rückbau der Schutzeinrichtungen und die Asphaltierung des Mittelstreifens, wie es beim Verschwenken der Fahrbahnen in Baustellen praktiziert wird, hätten in diesem Fall nicht ausgereicht. Darum wird nun die provisorische Abfahrt mit dem entsprechenden Kurvenradius gebaut.

Ziel dieses Umbaus ist, den Verkehr so zu trennen, dass Fahrzeuge in Richtung Bellmerei und Rosmart schneller über die bisherige Abfahrt abfahren können und der Umleitungsverkehr in Richtung Lüdenscheid von der A45 über die neu gebaute Abfahrt rollt. So soll die gesamte Verkehrssituation an der Anschlussstelle entspannt werden.

Neben dem Bau der neuen provisorischen Abfahrt muss auch die Ampelanlage an der Anschlussstelle durch Straßen.NRW auf die neue Situation hin angepasst und erneuert werden. Die gesamten Arbeiten sollen Anfang Juli abgeschlossen werden.

Kontakt: Susanne Schlenga, Telefon: 015201594027, susanne.schlenga@autobahn.de