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Neues "A-Team" für die Niederlassung Ost

Der erste Tag für 39 Auszubildende zum Straßenwärter und zur Straßenwärterin in der Niederlassung Ost der Autobahn GmbH

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Bereits am ersten Tag gab es eine ganze Menge wichtiger Informationen für unsere Neuen: Neben der Vorstellung der neuen Autobahn GmbH und einer Erstunterweisung im Arbeitsschutz gab es eine Gruppenarbeit, bei der sich die Azubis Gedanken um ihre neue Rolle und auch ihre Erwartungshaltung machen konnten. Das Kennenlernen untereinander kam dabei nicht zu kurz: Nicht nur während der Gruppenarbeit, auch in der Kaffee- und Mittagspause tauschten sich die jungen Leute und ihre Ausbilder untereinander aus.

Warum auf die Autobahn?

Und warum nun ausgerechnet eine Ausbildung zum Straßenwärter? Anne Blechschmidt, zukünftig in der Autobahnmeisterei Chemnitz tätig, ist der gleichen Meinung wie die meisten ihrer neuen Kollegen: „Ich habe mich für den Beruf entschieden, weil ich die Abwechslung mag, gerne draußen bin und mich die Arbeit mit großen Maschinen interessiert.“ Als einzige Frau unter den neuen Azubis erzählt sie: „Der Beruf Straßenwärter in einer Autobahnmeisterei reizte mich einfach. Ich habe ein Praktikum in einer Flussmeisterei gemacht, die Arbeit dort hat mir gut gefallen. Daher dachte ich: Das kannst du in einer Autobahnmeisterei auch machen.“ Welche Erwartungen hat Anne an Ihren neuen Beruf? „Ich bin gespannt wie es in der Berufsschule wird, wie der Unterricht dort praktisch umgesetzt wird. Von meinen neuen Kollegen wünsche ich mir, dass wir fair miteinander umgehen und es einen guten Teamzusammenhalt gibt“.

Autobahner sind Familie und starkes Team zugleich

Ausbilder Michael Stitz aus der Autobahnmeisterei Breitenworbis bringt es bei der Veranstaltung in der Außenstelle Erfurt auf den Punkt: „Wir sind eine große Familie in den Autobahnmeistereien – dazu gehören ab sofort auch unsere neuen Azubis.“ In den nächsten drei Jahren wird sich bei unseren 39 Neulingen alles rund um den Beruf des Straßenwärters drehen: Die betrieblichen Abläufe erlernen sie dabei in den Autobahnmeistereien, der theoretische und praktische Teil in Überbetrieblichen Ausbildungszentren und Berufsschulzentren.

Bei der Willkommensveranstaltung der neuen sächsischen Azubis in der Autobahnmeisterei Dresden-Nickern erklärt Straßenwärter Harms Fabig in einem aufgebauten Rundkurs Geräte und Technik aus dem zukünftigen Arbeitsalltag der Azubis. Mit der Fernbedienung die Mähraupe steuern oder auf dem Tablet Hinweise für Vorwarner mit Digitalanzeige einstellen gehört bald genauso dazu, wie effektiv mit Werkzeugen umzugehen. Fabig ist überzeugt: „Ein Straßenwärter allein ist kaum arbeitsfähig, nur als Team seid ihr sicher und stark“. Damit haben die jungen Leute bereits ihre erste wichtige Lektion gelernt.

Verantwortungsgefühl ist wichtig

Melanie Buschendorf, Mitarbeiterin Ausbildungsbetreuung und -gewinnung der Niederlassung Ost, resümiert. „Wir haben fast 300 Bewerbungen erhalten und 115 Gespräche geführt. Für uns war vor allem wichtig, mit welcher Motivation die jungen Leute sich bewerben und was sie vom Beruf Straßenwärter und Elektroniker für Betriebstechnik erwarten.“ Christopher Paul, Autobahnmeister der Meisterei Weißenberg erklärt: „Die Azubis für meine Meisterei habe ich ausgewählt, weil die beiden selbstständig sind und teilweise auch schon im vorherigen Berufsleben Verantwortung übernommen haben. Ein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl ist wichtig in diesem Beruf.“

Für ihren Start bei der Autobahn GmbH wünschen wir unseren neuen Auszubildenden in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen alles Gute, viel Erfolg und natürlich jede Menge Spaß!