Sie sehen die Inhalte der Region West

A66 Salzbachtalbrücke – Ermittlung des Schadensumfangs und Konzeptionsphasen stehen an

Der Überbau des südlichen Brückenbauwerks der Salzbachtalbrücke hat sich abgesenkt.

A66 Salzbachtalbrücke – Ermittlung des Schadensumfangs und Konzeptionsphasen stehen an Platzhalter

Deutlich sichtbare Rissbildungen in Überbau und Pfeiler des Bauwerks mit abgängigen Betonteilen führten am gestrigen frühen Freitagabend zu umfangreichen Sperrungen rund um Wiesbaden.

Die Niederlassung West der Autobahn GmbH ist seither in intensivstem Austausch mit einer Vielzahl an Beteiligten, um schnellstmöglich essenziell wichtige Schritte auf den Weg zu bringen. Erste Sicherungsschritte wurden bereits umgesetzt.
Die vollständige Schadensermittlung ist angelaufen. Wichtig ist unter anderem auch zu ermitteln, inwieweit ebenfalls das nördliche Brückenbauwerk in Mitleidenschaft gezogen wurde. Konzeptionelle Überlegungen, wie das südliche Brückenbauwerk niedergelegt werden kann, haben begonnen. Oberste Prämisse ist hier die Sicherheit der am Bau Beteiligten sowie der Bevölkerung.

Vom Gutachter gegeneinander abzuwägen sein werden im Grunde genommen zwei Vorgehensweisen:
Das konventionelle Abbruchkonzept mit Baggern, die das Bauwerk “abknabbern“ oder eine Sprengung.  Ullrich Neuroth, Direktor der Niederlassung West der Autobahn GmbH: „Keine einfache Aufgabe und zudem eine, die Zeit in Anspruch nehmen wird.
Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis dafür, dass die eingerichteten Sperrungen und Umleitungen zunächst bis auf Weiteres bestehen bleiben müssen“.

Dies ist aber nicht die einzige Fragestellung, die es konzeptionell zu beantworten gilt. Zusammen mit der Stadt Wiesbaden, der Polizei, der Deutschen Bahn und weiteren Beteiligten gilt es Lösungen zu finden, die dabei helfen, einen möglichen Verkehrsinfarkt zu vermeiden. Aktuell sind auf der A 66 bereits in beide Fahrtrichtungen Anzeigetafeln geschaltet, die die großräumigen Umleitungen ausweisen. In der weiteren Abfolge sollen die Überlegungen zur weiteren Abwicklung der Verkehre fortwährend verfeinert werden. Optimierungsmöglichkeiten im nachgeordneten Netz werden geprüft und umgesetzt.  

Eine ganze Vielzahl an Aufgaben, denen sich jetzt die Niederlassung West der Autobahn GmbH gegenübersieht und die sie für die Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen schnellstmöglich zu lösen suchen wird.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Stefan Hodes

Stabsstelle Kommunikation
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung West


T: +49 611 765 44 46
presse.west(at)autobahn[dot]de