Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sagte anlässlich des Baustarts: „Der heutige Spatenstich zeigt, dass wir das Thema Brückenmodernisierung konsequent angehen und dabei auch zunehmend auf moderne Methoden und digitale Technologien setzen. Um den Erhalt und Ausbau unserer Verkehrsinfrastruktur weiter voranzutreiben, liegen große Chancen in der Nutzung der BIM-Methode.“
Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer der Autobahn GmbH des Bundes: Die Brückenmodernisierung zeigt, was möglich ist, wenn Planung und Bau konsequent digital gedacht werden. Mit BIM schaffen wir nicht nur effizientere Abläufe, sondern auch eine neue Qualität der Zusammenarbeit und senden damit ein Signal für die Digitalisierung im Infrastrukturbau.
Thomas Pfeifer, Direktor der Niederlassung Nordbayern: „Nicht nur die Planung, sondern auch die Vergabe der Brückenbauleistungen wurde auf Grundlage des BIM-Modells durchgeführt, wodurch die Abrechnung als Pauschalpreis mit Abschlagszahlungen für die Fertigstellung definierter Leistungsblöcke erfolgen kann. Hierdurch konnten wir eine hohe Kostensicherheit für das Projekt schaffen.“
Die Erneuerung der fast 45 Jahre alten Brücke ist auf Grund des insgesamt schlechten Bauwerkszustandes und der für die heutigen Verkehrsverhältnisse nicht mehr ausreichenden Tragreserven erforderlich. Seit dem Bau der Mainbrücke Marktbreit hat sich durch den rasant angestiegenen Güter- und Schwerverkehr eine Nutzungsänderung der Talbrücke eingestellt. Für diese hohen Beanspruchungen ist die bestehende Brücke nicht ausgelegt. Der Neubau wird daher für heutige und künftige Verkehrslasten bemessen.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.