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Region: Rheinland, … Status: In Umsetzung

Autobahn: A 3, … Grundhafte Erneuerung zwischen Köln-Heumar und Bad Honnef

Die Autobahn GmbH Rheinland erneuert die A3 zwischen Köln-Heumar und Bad Honnef.

Daten & Fakten

Gesamtlänge

ca. 41 km


Projektbeschreibung

Der A3 zwischen Köln und Frankfurt ist eine bedeutende Transitroute im transeuropäischen Netz sowie Hauptroute für den Schwerlastverkehr und damit von enormer verkehrlicher Bedeutung. Daher werden rund 41 Kilometer Autobahn komplett erneuert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.

Die Strecke zwischen Köln und Frankfurt ist als Verbindung des Rheinlandes mit dem Rhein-Main-Gebiet seit jeher von enormer, überregionaler Bedeutung. Bereits in den 1930er Jahren wurde die Autobahn geplant und gebaut. Zwischen 1937 und 1940 wurde die damals zweispurige Schnellstraße abschnittsweise für den Verkehr freigegeben. Wegen der enormen Verkehrsbedeutung der A3 wurde diese bereits Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahren zwischen Köln und der Grenze zu Rheinland-Pfalz dreispurig ausgebaut.

Und der Verkehr nimmt stetig zu. Auf dem stark frequentierten Abschnitt bewegen sich zwischen 80.000 und 100.000 Fahrzeuge pro Tag. Die A3 ist zwischen Köln und Frankfurt Teil des transeuropäischen Netzes (TEN) und somit eine Transitstrecke und Hauptroute für den Schwerlastverkehr. Zurzeit macht der Schwerlastverkehr einen Anteil von zwölf Prozent aus (ca. 10.000 Lkw/Tag). In den Nachtstunden sind annähernd ein Drittel aller Fahrzeuge LKW – Tendenz steigend. Bis 2030 rechnen Experten mit einer Zunahme des Gesamtverkehrs auf dieser Strecke um ein Viertel auf 100.000 bis 125.000 Fahrzeuge pro Tag.


Erneuerung und Instandsetzung von Brücken

Die Brücken unter der A3 sind teilweise schon über 80 Jahre alt – und damals für viel geringere Belastungen dimensioniert worden. Die LKW, die heute auf unseren Straßen unterwegs sind, sind um einiges schwerer als früher. Die Folgen dieser hohen Belastung zeigen sich in vielen Abschnitten. Auf der rund 40 Kilometer langen Strecke befinden sich 45 Brückenbauwerke. Diese wurden im Zuge der Nachrechnungsrichtlinie des Bundes seit 2011 überprüft. Mit dem Ergebnis, dass 20 Brücken komplett erneuert und etwa 20 weitere Bauwerke teilerneuert oder verstärkt werden müssen. Die übrigen Brücken werden instand gesetzt, um die gesamte Strecke auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen.

Bereits jetzt kommt es zu Einschränkungen auf einigen Brücken: Die mittleren Brückenteile aus den 1930er Jahren sind nicht für die Belastung des heutigen Schwerlastverkehrs ausgelegt. Daher müssen Fahrspuren nach außen verschwenkt werden, damit die LKW auf den äußeren, neueren Brückenteilen fahren. In diesen Bereichen gelten deshalb LKW-Überholverbote. Für PKW sind die Brücken ausreichend haltbar. Diese Einschränkungen werden bis zur Fertigstellung der jeweiligen Brücken bestehen bleiben.


Grundhafte Erneuerung in fünf Abschnitten

In den letzten Jahren wurde die Fahrbahn lediglich in einzelnen Teilabschnitten oberflächlich erneuert. In Hinblick auf die enorme Bedeutung als internationale Transitstrecke wird die gesamte A3 zwischen Köln und Bad Honnef saniert und modernisiert. Auf dem gesamten Streckenabschnitt wird der Straßenoberbau, nahezu die gesamte Straßenausstattung wie Beschilderung, Leitplanken (passive Schutzeinrichtungen) und Notrufsäulen sowie die Streckenentwässerung neu gebaut. Die Lärmschutzanlagen werden erhöht und erweitert. Dazu wird an allen 45 Brückenbauwerken gearbeitet.


Bauablauf

Die Abwicklung der Gesamtmaßnahme erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Dabei orientieren wir uns grundsätzlich an den Strecken zwischen den einzelnen Anschlussstellen. Begonnen wird allerdings nicht im nördlichen Abschnitt I, sondern im mittleren Abschnitt III. Auf der Strecke von der AS Lohmar bis AK Bonn/Siegburg müssen mehrere Brücken kurzfristig ersetzt bzw. verstärkt werden. Daher startet die Gesamtmaßnahme im Abschnitt III.

Die einzelnen Bauabschnitte im Detail:

  • Abschnitt I (AD Heumar –AS Rösrath)
  • Abschnitt II (AS Rösrath – AS Lohmar)
  • Abschnitt III (AS Lohmar – AK Bonn/Siegburg)
  • Abschnitt IV (AK Bonn/Siegburg – AS Siebengebirge)
  • Abschnitt V (AS Siebengebirge – AS Bad Honnef/Linz)

Vorgezogene Maßnahmen

In einigen Bereichen wurden bereits notwendige Reparaturen und Erneuerungen vorgezogen.

So wurden von 2014 bis 2017 in Köln-Rath/Heumar rechts und links der A3 die alten Lärmschutzwände aus den 1970er Jahren entfernt und durch neue und höhere ersetzt.

Zusätzlich wurde Frühjahr/Sommer 2018 die alte unebene Fahrbahndecke zwischen AD Heumar und AS Königsforst erneuert

Im Autobahnkreuz Bonn/Siegburg wurden bereits im Sommer 2017 die Fahrbahndecken in den Verbindungsfahrbahnen zwischen A560 und A3 saniert.

Ebenfalls vorab wurden bereits 2015 die Sülzbrücke und 2018 die Aggerbrücke verstärkt. Die Fahrbahndecken und Straßenausstattungen werden im Zuge der Gesamterneuerung auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.

Vor der eigentlichen Erneuerung des Abschnitts I müssen aktuell zwei Unterführungsbauwerke (Eiler Straße und Rather Schulstraße) abgerissen und neu gebaut werden.


Autobahnsperrungen stören den Rückreiseverkehr im Rheinland

Bald enden die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen. Am letzten Ferienwochenende (13.-15.8.) erwartet die Verkehrszentrale Leverkusen volle Autobahnen. Während im westlichen Ruhrgebiet zwei Vollsperrungen der A40 für Störungen durch Umleitungsverkehre auf den Reisestrecken sorgen könnten, erschweren im südlichen Rheinland die infolge der Unwetterkatastrophe gesperrten Autobahnen 1 und 61 die Rückreise. Eine Prognose zum Ferienende und ein Ausblick auf die Folgen der Flutschäden auf den Verkehr nach den Sommerferien.



Abschnitt I: Zwischen Autobahndreieck Heumar und Anschlussstelle Rösrath

In diesem Streckenabschnitt der A3 werden die Arbeiten zur grundhaften Erneuerung nicht vor 2025 starten. Wie in den übrigen Abschnitten werden auch hier die Fahrbahnen, Brücken, komplette Straßenausstattung (Entwässerung, Schutzeinrichtungen, Beschilderung etc.) und Lärmschutzwände erneuert. Für die Anwohner entlang der Autobahn wird der Lärmschutz durch höhere und zusätzliche Lärmschutzwände sowie lärmmindernden Asphalt (-2 dBA) verbessert.

  • Baubeginn: frühestens 2025
  • Streckenlänge: 10 km

Vorlaufende Maßnahmen

Aktuell läuft der Abriss und Neubau von zwei maroden Brückenbauwerken begonnen. In Köln-Rath/Heumar werden die Unterführungen „Eiler Straße“ und „Rather Schulstraße“ ersetzt.
2014 wurde entlang der A3 im Bereich Köln-Rath/Heumar mit der Erneuerung der Lärmschutzwände an beiden Seiten der Autobahn begonnen. Im Zuge der Brückenneubauten werden nun auch die verbliebenen Lücken geschlossen. Zusätzlich wurde im Frühjahr und Sommer 2018 die Fahrbahndecke - mit Ausnahme des Abschnitts im Bereich der beiden Unterführungsbauwerke - erneuert. Die Kombination aus Erneuerung der Lärmschutzwände und des Fahrbahnbelags schafft eine deutliche Verbesserung der Lärmsituation.


Erneuerung und Sanierung von Brücken

Ersatzneubau

Einschränkungen

  • Während der gesamten Bauzeit von rund zwei Jahren ist die Unterführung Rather Schulstraße für den motorisierten Verkehr gesperrt. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es einen Durchgang. Dieser muss für einige Arbeitsschritte gesperrt werden.
  • Auf der A3 werden durchgehend drei eingeengte Fahrstreifen je Fahrtrichtung aufrecht erhalten. Nur zeitweise wird es Spursperrungen geben.

Ersatzneubau

Einschränkungen

  • Während der Bauzeit wird die Eiler Straße im Bereich der Unterführung halbseitig gesperrt. Baustellenampeln regeln den Verkehr. Fußgänger und Radfahrer erhalten einen 1,50 Meter breiten Tunnel. Für verschiedene Arbeiten (u.a. Abriss der alten Brücke) werden Vollsperrungen nötig. Diese sollen ausschließlich an den verkehrsärmeren Wochenenden stattfinden.
  • Auf der A3 werden durchgehend drei eingeengte Fahrstreifen je Fahrtrichtung aufrecht erhalten. Nur zeitweise wird es Spursperrungen geben.

Ersatzneubau

  • Einschränkungen noch nicht bekannt.

Ersatzneubau

  • Einschränkungen noch nicht bekannt.

Ersatzneubau

  • Einschränkungen noch nicht bekannt.

Ersatzneubau

  • Einschränkungen noch nicht bekannt.

Ersatzneubau

  • Einschränkungen noch nicht bekannt.

Ersatzneubau

  • Einschränkungen noch nicht bekannt.

Abschnitt II: Zwischen Anschlussstelle Rösrath und Anschlussstelle Lohmar

Der zweite Abschnitt stellt hohe Forderungen an die Planerinnen und Planer. Daher wird dieser Bereich voraussichtlich erst nach Fertigstellung des vierten Abschnitts (AK Bonn/Siegburg – AS Siebengebirge) saniert. Wie in den übrigen Abschnitten werden auch hier die Fahrbahnen, Brücken, die komplette Straßenausstattung (Entwässerung, Schutzeinrichtungen, Beschilderung etc.) und Lärmschutzwände erneuert. Für die Anwohner entlang der Autobahn wird der Lärmschutz durch höhere und zusätzliche Lärmschutzwände sowie lärmmindernden Asphalt (-2 dBA) verbessert.


Besondere Herausforderung: Entwässerung

In diesem Abschnitt werden besondere planerische Anforderungen an die Entwässerungsplanung gestellt. Um die Entwässerung auf den neusten Stand der Technik zu bringen, müssen zwischen Rösrath und Lohmar eine Vielzahl von neuen Einleitstellen geschaffen werden. Einleitstellen sind Einrichtungen, in denen das von der Fahrbahn abzuleitende Oberflächenwasser (Niederschlagswasser) gesammelt (und gereinigt) wird, bevor es in die Vorfluter (Wasserlauf, der dieses Wasser aufnimmt) fließt. Dies kann beispielsweise eine Regenwasserbehandlungsanlage. Aufgrund der aus Umweltsicht sehr sensiblen an die Autobahn angrenzenden Bereiche und der Vielzahl der notwendigen neuen Anlagen sind die planerischen Ansprüche und Randbedingungen hier sehr hoch.


Abgeschlossene Maßnahmen

An der Unterführung der Sülz wurden in der ersten Jahreshälfte 2015 in Fahrtrichtung (FR) Oberhausen an der Brückenunterseite die vorhandenen Hauptträger des Überbaus verstärkt. Gleichzeitig wurde in FR Oberhausen die alte Lärmschutzwand (LSW) zur Verbesserung des Lärmschutzes durch eine höhere Wand ersetzt.

An der Unterführung der Agger wurden zwischen Juli 2015 und September 2018 an der Brückenunterseite die Brückenlager erneuert sowie in FR Oberhausen die Hauptträger des Überbaus verstärkt.


Erneuerung und Sanierung von Brücken

Instandsetzung

  • Die Instandsetzung betrifft insbesondere die Betonbauteile und Bauwerksfugen. Fahrbahnübergänge, Kappen, Brückenentwässerung, Brückenbeläge, Geländer und Schutzplanken werden erneuert.
  • In FR Frankfurt wird die vorhandene LSW durch eine neue, höhere Wand ersetzt.

Einschränkungen

  • Auf der A3 werden durchgehend drei eingeengte Fahrspuren je Fahrtrichtung aufrechterhalten.

Instandsetzung

  • Kappen, Brückenentwässerung, Geländer und Schutzplanken werden erneuert.

Einschränkungen

  • Auf der A3 werden durchgehend drei eingeengte Fahrspuren je Fahrtrichtung aufrechterhalten.
  • Der parallel zur A3 verlaufende Wirtschaftsweg wird zeitweilig zwischen Brückenstraße und Aggerbrücke als Baustellenzufahrt genutzt.

Ersatzneubau

  • Das vorhandene Bauwerk wird abgebrochen und an gleicher Stelle neu gebaut.
  • Die Arbeiten werden im Wesentlichen von oben (von der Autobahn aus) ausgeführt.
  • Der Jabach wird während der Bauzeit durch Rohre geführt.

Einschränkungen

  • Auf der A3 werden durchgehend drei eingeengte Fahrspuren je Fahrtrichtung aufrechterhalten.
  • Im Bereich der Anschlussstelle Lohmar-Nord (FR Köln) wird die Ausfahrtspur in Richtung Rösrath für die Dauer der Herstellung des darunterliegenden Teilbauwerks gesperrt.
  • Der parallel zur A3 verlaufende Wirtschaftsweg wird zeitweilig zwischen Brückenstraße und Jabachbrücke als Baustellenzufahrt genutzt.

Ersatzneubau

  • Das vorhandene Bauwerk wird abgebrochen und an gleicher Stelle neu gebaut.
  • Die Arbeiten werden im Wesentlichen von oben (von der Autobahn aus) ausgeführt.
  • Der Auelsbach wird während der Bauzeit durch Rohre geführt.

Einschränkungen

  • Auf der A3 werden durchgehend drei eingeengte Fahrspuren je Fahrtrichtung aufrechterhalten.
  • Die Brückenstraße wird als Baustellenzufahrt genutzt.

Instandsetzung und Bauwerksverstärkung

  • Die Instandsetzung betrifft insbesondere die Betonbauteile und Bauwerksfugen. Fahrbahnübergänge, Kappen, Brückenentwässerung, Brückenbeläge, Geländer und Schutzplanken werden erneuert.
  • Zusätzlich werden die Unterbauten verstärkt.

Einschränkungen

  • Auf der A3 werden durchgehend drei eingeengte Fahrspuren je Fahrtrichtung aufrechterhalten.
  • Während der Arbeiten wird die Aggerstraße unter dem Bauwerk gesperrt.
  • Die Zufahrt zum Campingplatz Lohmar ist über eine Umleitung möglich.

Ersatzneubau

  • Das vorhandene Brückenbauwerk wird durch Rohre ersetzt. Dieser Rohre werden nördlich von der alten Brücke durch den Autobahndamm gepresst.
  • Der bestehende Bauwerksteil, auf dem die Anliegerstraße „Dammweg“ überführt wird, wird in gleicher Lage durch einen Neubau ersetzt.

Einschränkungen

  • Auf der A3 werden durchgehend drei eingeengte Fahrspuren je Fahrtrichtung aufrechterhalten.

Lärmschutz

  • Einbau von lärmminderndem Asphalt (-2 dBA) auf der gesamten Fahrbahn
  • Die vorhandenen Lärmschutzwände bieten keinen ausreichenden Lärmschutz mehr vor dem wachsenden Verkehrsaufkommen. Es werden auf etwa 6 km in erster Linie höhere - sowie in einigen Bereichen auch zusätzliche - Lärmschutzwände errichtet

Abschnitt III: Zwischen Anschlussstelle Lohmar und Autobahnkreuz Bonn/Siegburg

Der stetig wachsende Verkehr hat auf der Fahrbahn deutliche Spuren hinterlassen: Spurrillen, Risse und Flickstellen machen eine grundhafte Sanierung der Fahrbahn der A3 zwingend erforderlich. Wie in den übrigen Abschnitten werden auch hier seit 2019 die Fahrbahnen, Brücken, komplette Straßenausstattung (Entwässerung, Schutzeinrichtungen, Beschilderung etc.) und Lärmschutzwände erneuert. Für die Anwohner entlang der Autobahn wird der Lärmschutz durch höhere und zusätzliche Lärmschutzwände sowie lärmmindernden Asphalt (-2 dBA) verbessert.

Um den heutigen Belastungen standhalten zu können, müssen auf der gut 6 Kilometer langen Strecke 13 Brückenunterführungen verstärkt oder sogar komplett durch neue Brücken ersetzt werden. Daher starten die Arbeiten in diesem Abschnitt.

  • Bauzeit: 2019 – 2024
  • Streckenlänge: 6,3 km

Verkehrsprognose

Aktuell nutzen rund 81.500 Fahrzeuge täglich diesen Streckenabschnitt, davon macht der Schwerverkehr (Fahrzeuge über 3,5 t) einen Anteil von 12 Prozent aus. In den Nachtstunden ist sogar jedes dritte Fahrzeug ein LKW oder Bus. Im Jahr 2030 werden über 100.000 Fahrzeuge jeden Tag über diesen Teil der A3 fahren. Dabei wird der Anteil des Schwerverkehrs noch steigen: Rund 17.000 LKW und Co. werden hier künftig erwartet.


Verkehrsführung

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in diesem Abschnitt werden während der gesamten Baumaßnahme grundsätzlich alle 3 Fahrspuren je Fahrtrichtung und alle Fahrbeziehungen im AK Bonn/Siegburg zur Verfügung stehen.

Dafür wird die Baumaßnahme in vier Bauphasen unterteilt, wobei die Baubereiche jeweils die halbe Breite der Fahrbahn einer Fahrtrichtung umfassen. Das heißt, der Verkehr wird auf schmaleren Fahrspuren an der Baustelle vorbeigeführt und die linke Spur auf die Richtungsfahrbahn der Gegenrichtung übergeleitet. Für einige Arbeiten sind zusätzlich kurze Sperrungen einzelner Fahrspuren erforderlich, die aber nur in verkehrsärmeren Zeiten (also nachts, am Wochenende, nur im Ausnahmefall im Berufsverkehr) erfolgen.


Erneuerung und Sanierung von Brücken

Einige Teilbauwerke stammen aus den 1930er Jahren, Anbauten und Verbreiterungen aus den späten 1960er und frühen 1970er Jahren. Viele dieser Bauwerke halten den heutigen Belastungen nicht mehr stand. Für sechs Brücken ist im Zuge der Grundsanierung eine Instandsetzung bzw. Verstärkung ausreichend. Sieben Bauwerke müssen jedoch abgerissen und an gleicher Stelle neugebaut werden.

Für den Abbruch und Neubau der Brücken wird es zeitweilig zu Verkehrseinschränkungen auf den unterführten innerstädtischen Straßen und Landstraßen sowie tageweise zu Vollsperrungen kommen. Diese Vollsperrungen sollen vor allem an Wochenenden stattfinden.

An den Brücken, die über die A3 führen, finden in Bereichen, die nur von der Autobahn aus zugänglich sind, ebenfalls einige Reparaturen statt.

Auf der B56 kommt es für den Neubau einer Lärmschutzwand für einige Wochen ebenfalls zu Einschränkungen: Die B56 wird in dieser Zeit zur Einbahnstraße - befahrbar in Richtung Sankt Augustin zur B484.

Hinweise zu Einschränkungen sind vorläufig und werden regelmäßig aktualisiert. Detaillierte Informationen zu einzelnen Einschränkungen werden über die Medien zeitnah bekannt gegeben.

Ersatzneubau

Einschränkungen

  • Der Verkehr der A3, der aus Köln kommend an der AS Lohmar abfährt, wird für die Zeit des Neubaus über eine provisorische Ausfahrtsspur zur B484 geführt. Die Auffahrt in Fahrtrichtung Frankfurt ist während dieser Bauzeit nicht möglich. Ebenso ist die Ausfahrt aus Frankfurt kommend zur B484 dann gesperrt.
  • Der Waldweg wird während der gesamten Bauzeit gesperrt.
  • Wenn es die Bauarbeiten zulassen, soll für Fußgänger an den Wochenenden ein Durchgang in das angrenzende Waldgebiet geschaffen werden.
  • Derzeit in Bau, Fertigstellung vsl. Anfang 2022.

Instandsetzung

Einschränkungen

  • Die Instandsetzungsarbeiten unterhalb dieses Bauwerks erfolgen, während im weiteren Verlauf unter dem Abfahrtsarm der AS Lohmar die nahe gelegene Brücke über den Waldweg abgebrochen und neu gebaut wird.
  • Während der aktuellen Arbeiten an der anderen Brücke unter dem Abfahrtsarm der AS Lohmar ist der Waldweg auf der ganzen Strecke gesperrt.
  • Wenn es die Bauarbeiten zulassen, soll für Fußgänger an den Wochenenden ein Durchgang in das angrenzende Waldgebiet geschaffen werden.

Instandsetzung

Einschränkungen

  • B484: für Arbeiten an den Widerlagern und Mittelpfeiler wird es auf der B484 voraussichtlich sechsmal für je zwei Tage zu Spurverengungen bzw. Sperrung einer Spur kommen.
  • Auf- und Abfahrten: Die Auffahrt in FR Frankfurt wird im ersten Quartal 2022 freigegeben. Die Umleitung erfolgt über die U40. Voraussichtlich in 2023 wird die Ausfahrt zur B484 in FR Köln für die entsprechende Bauphase gesperrt.

Ersatzneubau

Einschränkungen

  • Keine Einschränkungen

Ersatzneubau

Einschränkungen

  • Während der gesamten Bauzeit ist die Alte Lohmarer Straße gesperrt.
  • Wenn die Bauarbeiten es zulassen, soll für Fußgänger an den Wochenenden ein Durchgang in das angrenzende Waldgebiet geschaffen werden.

Teil-Ersatzneubau (nur Überbauten)

Einschränkungen

  • Für Abbrucharbeiten sowie zum Aufbau von Gerüsten für den Neubau wird es mehrmals kurze Sperrungen der Zeithstraße im Bereich der Unterführung geben (an Wochenenden). Jedoch nicht gleichzeitig mit Siegburger Großveranstaltungen wie dem Stadtfest oder Weihnachtsmarkt.
  • Während der gesamten Bauzeit gibt es Einschränkungen auf den Rad- und Gehwegen entlang der Zeithstraße im Bereich der Unterführung.

Instandsetzung

Einschränkungen

  • Für einige Arbeiten ist eine Sperrung der Unterführung erforderlich. Die Umleitung erfolgt in dieser Zeit über die Zeithstraße.

Instandsetzung (Verstärkung der Siegbrücke erfolgte bereits 2017)

Einschränkungen

  • Im Zuge dieser Baumaßnahme erfolgen nur Instandsetzungsarbeiten oben auf Autobahn A3. Für einige dieser Arbeiten ist ein fahrbares Traggerüst erforderlich. Dadurch kommt es an einigen Wochenenden zu Einschränkungen des Verkehrs auf der Wahnbachtalstraße (L316) sowie zu Vollsperrungen der Straße „Zum Siegblick“.
  • Die Fußgänger auf der Wahnbachtalstraße werden durch einen Schutztunnel geführt.
  • Die Vollsperrung der Straße „Zum Siegblick“ können von Fußgängern und Radfahrern über eine angrenzende Schotterfläche umgangen werden.

Ersatzneubau

Einschränkungen

  • Diese Unterführung wird für die gesamte Bauzeit komplett gesperrt.

Ersatzneubau

Einschränkungen

  • Die Frankfurter Straße bleibt während der gesamten Bauzeit für den Verkehr benutzbar. Jedoch werden die Fahrspuren bzw. der Rad-/Gehweg verengt und mehrmals verschwenkt.
  • Nur für Abbrucharbeiten sowie zum Aufbau von Gerüsten für den Neubau wird es mehrmals kurze Vollsperrungen der Frankfurter Straße (L333) geben (an Wochenenden).

Ersatzneubau

Einschränkungen

  • Die Sperrungen beschränken sich auf Bahnstrecke. Diese wird zeitweise nachts und am Wochenende gesperrt.

Instandsetzung

Einschränkungen

  • Für einige Arbeiten ist eine Vollsperrung der Gemeindestraße erforderlich – mehrmals, aber nur jeweils tageweise.
  • Viermal während der gesamten Bauzeit wird für ca. eine Woche die Durchfahrtshöhe auf 3,50 m eingeschränkt.
  • In Fahrtrichtung Köln wird der Überbau in zwei Bauphasen abgebrochen und erneuert. Dafür sind Vollsperrungen erforderlich, die an mehreren Wochenenden erfolgen.

Einschränkungen

  • Für Arbeiten an den Kappen und der Unterseite des Überbaus: mehrmalige Sperrung einer oder mehrerer Fahrspuren auf der A560 für einige Stunden (nur nachts/am Wochenende).
  • Für Arbeiten an den Widerlagern: schmalere, verschwenkte Fahrstreifen sowie Sperrungen einzelner Verbindungsfahrbahnen von der A560 zur A3 für einige Wochen.
  • Für Arbeiten an den Kappen und der Fahrbahn: In 2021 müssen sowohl die Auffahrt von der A560 aus Bonn kommend als auch die Auffahrt von der A560 aus Hennef kommend auf die A3 in Richtung Köln jeweils für etwa drei Monate gesperrt werden.

Lärmschutz

  • Einbau von lärmminderndem Asphalt (-2 dBA) auf der gesamten Fahrbahn
  • Die vorhandenen Lärmschutzwände bieten keinen ausreichenden Lärmschutz mehr vor dem wachsenden Verkehrsaufkommen. Es werden auf etwa 6 km in erster Linie höhere - sowie in einigen Bereichen auch zusätzliche - Lärmschutzwände errichtet

Einzelmaßnahmen

Bereich Tank- und Rastanlage Siegburg-West (FR Frankfurt)

  • Neubau einer Lärmschutzwand zwischen der Autobahn und der Tank- und Rastanlage

Bereich Alte Lohmarer Straße Westseite (FR Frankfurt)

  • Auf dem bereits vorhandenen Erdwall wird eine neue Lärmschutzwand ergänzt sowie ca. 50 m entlang der B56

Bereich Siegburg

  • Beidseitig entlang der A3 Abbruch der vorhandenen Lärmschutzwände und Ersatz durch höhere Wände sowie Ergänzung zusätzlicher Bereiche

Bereich Sankt Augustin-Buisdorf

  • Beidseitig entlang der A3 Abbruch der vorhandenen Lärmschutzwände und Ersatz durch höhere Wände sowie Ergänzung zusätzlicher Bereiche

Nachfolgende Maßnahmen

Für den Abbruch und die Erneuerung der Eisenbahnunterführung in der Nähe von Sankt Augustin muss die Bahnstrecke von Siegburg nach Hennef mehrmals kurzzeitig (nachts und am Wochenende) gesperrt werden. Diese Sperrzeiten müssen lange im Voraus mit dem Baustellenmanagement der DB AG abgestimmt werden. Durch Abhängigkeiten mit anderen Baumaßnahmen der DB AG können diese Sperrungen erst 2021/22 erfolgen. Um die Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn möglichst kurz zu halten, werden dann zweimal für etwa drei Monate nur noch zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung zur Verfügung stehen. Der Verkehr von der A560 auf die A3 wird während dieser Zeiten über die AS Hennef und die Betriebsauffahrt an der Frankfurter Straße umgeleitet. Einige Arbeiten müssen zudem nach der grundhaften Erneueung in einer späteren Maßnahme durchgeführt werden.


Abschnitt IV: Zwischen Autobahnkreuz Bonn/Siegburg und Anschlussstelle Siebengebirge

Im Anschluss an den dritten Abschnitt wird der Bereich zwischen dem AK Bonn/Siegburg und der AS Siebengebirge erneuert. Hier leidet die Qualität der Strecke ebenfalls aufgrund des Alters der Fahrbahnen und der steigenden Verkehrsbelastung. Wie in den übrigen Abschnitten werden auch hier die Fahrbahnen, Brücken, komplette Straßenausstattung (Entwässerung, Schutzeinrichtungen, Beschilderung etc.) und Lärmschutzwände erneuert. Für die Anwohner entlang der Autobahn wird der Lärmschutz durch höhere und zusätzliche Lärmschutzwände sowie lärmmindernden Asphalt (-2 dBA) verbessert. Aufgrund der Streckenlänge von rund 11 Kilometern wird der vierte Abschnitt in zwei Teilabschnitten „Nord“ und „Süd“ bearbeitet.

  • Bauzeit: nach Fertigstellung Abs. III (geplant ab 2024)
  • Streckenlänge: 11 km

Verkehrsprognose

Mehr als 82.000 Fahrzeuge sind hier täglich unterwegs, darunter 12.000 LKW. Die Prognose für 2030 zeigt eine deutliche Zunahme des LKW-Verkehrs, aber auch eine erhebliche Steigerung der Gesamtverkehrsbelastung. Etwa 100.000 Fahrzeuge mit einem Schwerverkehrsanteil von 16 Prozent (16.000 Kfz/Tag) werden erwartet.


Bauphasen und Verkehrsführung

Aufgrund der Gesamtlänge des Bauabschnitts wird die Baumaßnahme in zwei Teilabschnitte unterteilt: Teilabschnitt „Nord“ von AK Bonn/Siegburg bis BW Wirtschaftsweg Bockeroth, Teilabschnitt „Süd“ von BW Wirtschaftsweg Bockeroth bis AS Siebengebirge. Aus der Aufteilung resultiert eine Bauzeit von vier Jahren.

Der südliche Teilabschnitt 2 wird dabei zuerst abgewickelt, da er zeitlich unabhängig von der Fertigstellung des Abschnitts III begonnen werden kann. Eventuelle Verzögerungen im Bauablauf des Abschnitts III wirken sich also nicht auf die Bauarbeiten im Abschnitt IV aus.

Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung werden in allen Bauphasen je drei, eingeengte Fahrspuren pro Fahrtrichtung aufrechterhalten. Unter halbseitiger Sperrung einer Richtungsfahrbahn werden zwei Fahrspuren an der Baustelle vorbeigeführt, ein dritter auf die Gegenfahrbahn übergeleitet.

An den Anschlussbereichen werden die Auf- und Abfahrten zeitweise für die Erneuerung der dortigen Fahrbahndecke gesperrt. Die Sperrungen werden an den verkehrsärmeren Wochenenden durchgeführt.


Erneuerung und Sanierung von Brücken

Ersatzneubau

Einschränkungen

  • Vollsperrung während der gesamten Bauzeit

Instandsetzung

keine Einschränkungen

Instandsetzung

Einschränkungen

  • Fahrbahnen werden verengt und verschwenkt
  • Vollsperrung für einige Tage

Ersatzneubau

Einschränkungen

  • Aufrechterhaltung des Verkehrs
  • Mehrere Vollsperrungen für jeweils einige Tage für Abbruch und Einhub der Fertigteile (aber nicht gleichzeitig mit Gemeindestraße Stieldorferhohn)

Instandsetzung

Einschränkungen

  • Vollsperrung von Instandsetzungsarbeiten (aber nicht gleichzeitig mit Bockerother Straße)

Teilersatzneubau und Instandsetzung

Einschränkungen

  • Aufrechterhaltung des Verkehrs
  • Mehrere Vollsperrungen für jeweils einige Tage für Abbruch und Einhub der Fertigteile (Sperrungen erfolgt während der Schulferien)

Ersatzneubau

Einschränkungen

  • Aufrechterhaltung des Verkehrs
  • Vollsperrung für ca. zwei Wochen für den Abbruch des kompletten Bauwerks

Instandsetzung

keine Einschränkungen

Verstärkung
keine Einschränkungen


Lärmschutz

  • Einbau von lärmminderndem Asphalt (-2 dBA) auf der gesamten Fahrbahn
  • Die vorhandenen alten Lärmschutzwände entlang der Ostseite (Fahrtrichtung Oberhausen) bieten keinen ausreichenden Lärmschutz mehr. Es werden auf etwa 3 km in erster Linie höhere - sowie in einigen Bereichen auch zusätzliche - Lärmschutzwände errichtet.
  • Im Zuge des Neubaus der ICE-Strecke (2000/01) wurden entlang der Westseite (Fahrtrichtung Frankfurt) bereits viele Bereiche alter Lärmschutzwände erneuert. Die in Fahrtrichtung Frankfurt noch vorhandenen, alten Lärmschutzwände mit Holzelementen (bei Birlinghoven und Thomasberg) werden im Zuge der Gesamterneuerung des Abschnitts IV gleichhoch erneuert.

Einzelmaßnahmen

Etwa 2,3 km neue Lärmschutzwände werden vorhandene Wände ersetzen

  • Bei Sankt Augustin-Birlinghoven und Königswinter-Thomasberg (FR Frankfurt)
  • Bei Hennef-Dambroich, Königswinter-Bockeroth und Bellinghausen (FR Oberhausen)

Etwa 700 m Lärmschutzwände werden neu gebaut

  • Bei Königswinter-Hasenboseroth und -Ruttscheid

Abschnitt V: Zwischen den Anschlussstellen Siebengebirge und Bad Honnef/Linz

Parallel zum ersten Abschnitt (AD Heumar-AS Rösrath) soll der fünfte Abschnitt zwischen der AS Siebengebirge und AS Bad Honnef/Linz von Grund auf erneuert werden. Wie in den übrigen Abschnitten werden auch hier die Fahrbahnen, Brücken, komplette Straßenausstattung (Entwässerung, Schutzeinrichtungen, Beschilderung etc.) und Lärmschutzwände erneuert. Für die Anwohner entlang der Autobahn wird der Lärmschutz durch höhere und zusätzliche Lärmschutzwände sowie lärmmindernden Asphalt (-2 dBA) verbessert.

    • Bauzeit: frühestens 2025
    • Streckenlänge: 6 km

Weitere detaillierte Informationen folgen.

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Pressekontakt

Sabrina Kieback

Leiterin Stabsstelle Kommunikation Außenstelle Köln

Telefon 0152 2180 6355

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Rheinland
Außenstelle Köln
Deutz-Kalker-Str. 18-26
50679 Köln