Region: West, …Status: In Planung

Autobahn: A 64a, …Instandsetzung Moselbrücke Ehrang

Im Großraum Trier gehört die Moselbrücke Ehrang zu den wesentlichen Verkehrsverbindungen zwischen Deutschland und Luxemburg. Für das im Jahr 1968 fertiggestellte Gesamtbauwerk (Vorlandbrücke über die A602 aus Beton und Moselbrücke aus Stahl) ist ein Ersatzneubau notwendig. Die hierfür erforderlichen ersten Planungsschritte befinden sich im Anfangsstadium. Die bauliche Umsetzung wird abhängig vom Planungsfortschritt und den erforderlichen Genehmigungsverfahren sein.

Aufgrund von Ermüdungserscheinungen insbesondere an der Strombrücke ist zur Sicherstellung einer ausreichenden Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit der Moselbrücke-Ehrang bis zum langfristig vorgesehenen Ersatzneubau eine mehrjährige und umfassende Brückeninstandsetzung erforderlich.

Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit darf die Strombrücke ab Mitte September 2022 in beiden Fahrtrichtungen nur noch von Lkw mit einem Maximalgewicht von 44 Tonnen befahren werden.

Projektinformation

Die Autobahn GmbH prüft regelmäßig Brücken und modernisiert diese. Im Rahmen dieser Routine ist es notwendig, lastbeschränkende Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit auf der Moselbrücke Ehrang vorzunehmen, von denen der Schwerverkehr betroffen ist. Ab Mitte September 2022 darf die Strombrücke in beiden Fahrtrichtungen nur noch von Lkw mit einem Maximalgewicht von 44 Tonnen befahren werden.

Aufgrund von Ermüdungserscheinungen insbesondere an der Strombrücke ist zur Sicherstellung einer ausreichenden Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit der Moselbrücke-Ehrang bis zum langfristig vorgesehenen Ersatzneubau eine mehrjährige und umfassende Brückeninstandsetzung erforderlich.

Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit
Unabhängig von der erforderlichen Bauwerksinstandsetzung werden Ende 2022 Fahrzeug-Rückhaltesysteme (transportable Schutzeinrichtungen) an den Fahrbahnrändern in beiden Fahrtrichtungen der Moselbrücke Ehrang aufgestellt. Diese sind als Kompensationsmaßnahme für die auf dem Bauwerk vorhandenen, mangelhaften Schutzeinrichtungen notwendig. Die Aufstellung erfolgt außerhalb des Berufsverkehrs im Rahmen von Tagesbaustellen. Nach der Aufstellung der transportablen Schutzeinrichtungen steht in Fahrtrichtung Luxemburg ein Fahrstreifen zur Verfügung. In entgegengesetzter Fahrtrichtung bleiben die vorhanden zwei Fahrstreifen bestehen. Über den genauen Start der Maßnahme und damit einhergehende Einschränkungen für Groß- und Schwertransporte wird zeitnah gesondert informiert.

Die derzeit erforderliche Geschwindigkeitsreduzierung für den Personen- u. Güterverkehr sowie die Einschränkungen für Radfahrer bleiben aus Gründen der Verkehrssicherheit auch nach der Installation o.g. Fahrzeug-Rückhaltesysteme bestehen.

Mehrjährige Bauwerksinstandsetzung vorgesehen
Momentan wird die eigentliche mehrjährige Bauwerksinstandsetzung, die voraussichtlich im Jahr 2024 in fünf Bauabschnitten, jeweils über die warme Jahreszeit (Frühjahr/Sommer), realisiert werden soll, geplant. Die Maßnahme findet unter Aufrechterhaltung des Verkehrs statt, dabei wird den Verkehrsteilnehmenden jeweils ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung stehen. Großraumraum- und Schwertransporte dürfen das Bauwerk im Zeitraum der Bauarbeiten nicht befahren. In den Wintermonaten pausieren die Bauarbeiten. Die eingerichtete Baustellen-verkehrsführung wird zurückgebaut, um einen reibungslosen Winterdienst auf der Brücke durchführen zu können. In dieser Zeit stehen wieder drei Fahrstreifen zur Verfügung, ein Befahren von Großraum- und Schwertransporten wird unter Auflagen möglich sein.

Im Zuge der Instandsetzungsarbeiten werden in beiden Fahrtrichtungen die Brückenkappen inklusive Schutzeinrichtungen und Brückengeländer sowie die Bauwerksabdichtung und der Fahrbahnbelag erneuert. Außerdem erfolgt der Austausch der drei Fahrbahnübergangskonstruktionen. Zudem ist eine umfangreiche Instandsetzung des Brückentragwerks notwendig. Nach erfolgreicher Instandsetzung soll das Bauwerk unter einer Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h passierbar sein. Lediglich die Nutzung durch Großraum- und Schwertransporte wird auch nach der Instandsetzung ganzjährig nur unter Auflagen möglich sein.

Über den genauen Start und die Durchführung der Brückeninstandsetzung wird zeitnah informiert.

Daten & Fakten

Vorarbeiten zur geplanten Bauwerksinstandsetzung im Jahr 2023:
Zur sicheren Aufnahme der zukünftigen Baustellenverkehrsführung werden die vorhandenen Fahrbahnübergänge verstärkt. Die Ausführung der Arbeiten erfolgt in Tagesbaustellen außerhalb des Berufsverkehrs. Zur allgemeinen Schadenserkundung am Brückenüberbau sowie zur anschließenden Ausführung der späteren Bauwerkssanierung wird voraussichtlich noch im Jahr 2023 ein Arbeitsgerüst an der Unteransicht der Moselbrücke Ehrang eingerichtet. Dies erfolgt ohne Verkehrsbeeinträchtigung.

Baubeginn:
Die mehrjährige Bauwerksinstandsetzung, die voraussichtlich im Jahr 2024 in fünf Bauabschnitten, jeweils über die warme Jahreszeit (Frühjahr/Sommer), realisiert werden soll, wird aktuell geplant.

Verkehrsmeldungen

A64a – Verkehrseinschränkungen auf der Moselbrücke Ehrang für den Schwerlastverkehr und die geplanten Baumaßnahmen in den Folgejahren

Die Autobahn GmbH prüft regelmäßig Brücken und modernisiert diese. Im Rahmen dieser Routine wird die Niederlassung West der Autobahn GmbH in Kürze lastbeschränkende Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit auf der Moselbrücke Ehrang vornehmen, von denen der Schwerverkehr betroffen ist.

Ab Mitte September 2022 darf die Strombrücke in beiden Fahrtrichtungen nur noch von Lkw mit einem Maximalgewicht von 44 Tonnen befahren werden. Großraum- und Schwerlasttransporte, die entweder aufgrund ihrer Achslastkombinationen oder des Gesamtgewichtes die zulässigen Werte der Straßenverkehrszulassungsverordnung (vgl. § 34 StVZO) überschreiten, müssen fortan eine statische Berechnung und Prüfung nach den ‚Regelungen und Richtlinien für die Berechnung und Bemessung von Ingenieurbauten‘ (BEM-ING Teil 3) im Einzelfall vorweisen.

Um die daraus resultierenden Aufwände zu minimieren, ist es im Fall von fest fixierten Fahrzeug- und Ladungskonfigurationen möglich, dass die Autobahn GmbH des Bundes eine bestimmte Anzahl von Überfahrten für einen festgelegten Zeitraum von maximal 12 Monaten mit einem einmaligen statischen Nachweis im Rahmen des Genehmigungsverfahrens zulässt.

Die Bauwerksinstandsetzung soll voraussichtlich im Jahr 2024 beginnen und nach derzeitiger Planung in fünf Bauabschnitten jeweils über die warme Jahreszeit realisiert werden. Während der Wintermonate pausieren die Baumaßnahmen, so dass die Fahrbahneinschränkungen reduziert werden können und Großraum- und Schwertransporte grundsätzlich im zuvor beschriebenen Maß möglich sind. Ob und unter welchen Voraussetzungen in den aktiven Bauphasen ein Befahren des Bauwerks für Großraum- und Schwertransporte während der mehrjährigen Instandsetzungsmaßnahme möglich ist, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.

Die derzeit bestehenden Einschränkungen für Radfahrer bleiben aus Gründen der Verkehrssicherheit auch nach der Installation der Fahrzeug-Rückhaltesysteme bestehen.

Die derzeit erforderliche Geschwindigkeitsreduzierung für den Personen- u. Güterverkehr bleiben aus Gründen der Verkehrssicherheit auch nach der Installation der Fahrzeug-Rückhaltesysteme bestehen.

Pressebilder zum honorarfreien Download

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Luftbilder
07.2022

Weitere Fotos

 

Pressekontakt

Ziel des geplanten Ausbaus auf acht Fahrstreifen ist es, die Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Mandy Burlaga

Leitung Stabstelle Kommunikation

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung West
Integrierte Außenstelle Montabaur
Bahnhofsplatz 1
56410 Montabaur