A 29: Umwelttechnische Erkundungen bei Oldenburg

OLDENBURG − Für die geplante Grunderneuerung der Bundesautobahn A 29 zwischen den Anschlussstellen Oldenburg/Ohmstede und Oldenburg/Hafen ist bauvorbereitend das Erstellen einer Schadstoffanalytik erforderlich. Ziel der Untersuchungen ist die Bewertung der zukünftigen Abbruchmaterialien auf mögliche Schadstoffe und ob die ausgebauten Stoffe dem Recyclingprozess zugeführt werden können.

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Hierfür werden ab Montag, den 23.08.2021 im besagten Abschnitt umwelttechnische Erkundungen in Form von Hand- und Kernbohrungen durchgeführt. Die Erkundungsleistungen erfolgen über voraussichtlich drei Wochen als Tagesbaustellen im Schutz von temporären Verkehrssicherungen, wodurch der Verkehr lediglich geringfügig eingeschränkt wird. Die Arbeiten beginnen auf der Fahrbahn in Richtung Wilhelmshaven und wechseln zu einem späteren Zeitpunkt auf die Richtungsfahrbahn Osnabrück.

Im Zuge der Grunderneuerung erfolgt auch der Ersatzneubau der Huntebrücke sowie des Brückenbauwerks in der Anschlussstelle Oldenburg/Hafen. Der Beginn der Gesamtmaßnahme zur Erneuerung der Fahrbahnen inklusive der Brückenbauwerke ist für Herbst 2022 geplant.

Für das vierte Quartal 2021 ist das Anlegen der Baustraßen am südlichen und nördlichen Ende der Huntebrücke vorgesehen. Die südliche Zuwegung ist über den Osthafen vorgesehen und führt entlang des Huntedeiches zur Huntebrücke. Von Norden ist die Einrichtung einer Baustraße von der Nordtangente/L 865 zum nördlichen Widerlager der Huntebrücke geplant.

Die Autobahn GmbH des Bundes bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Rücksichtnahme und erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.