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Gestaltungsdialog – Lüneburger Deckel

Ideen einbringen und mitgestalten!

Abenteuerspielplatz, Grillwiese oder Biotopgarten – was wünschen sich die Bürger:innen vor Ort?

Neuer Freiraum für Lüneburg: Auf dem zukünftigen Lärmschutzdeckel im Ortsteil Lüne-Moorfeld entsteht eine öffentliche Grünfläche, die als grüne Brücke den Stadtteil wieder vereint und als Begegnungsort das nachbarschaftliche Miteinander stärkt.

Im Rahmen des Gestaltungsdialogs für den Lüneburger Deckel waren alle Anwohner:innen als auch Bürger:innen im Herbst 2021 herzlich eingeladen, Ihre Ideen für die Planung der Grünfläche einzubringen. Kreative Vorschläge und persönliche Wünsche waren willkommen!

Informieren Sie sich hier über die aktuellen Entwicklungen zum Lüneburger Deckel und über die Ergebnisse unseres Gestaltungsdialogs.



Ideen und Neuigkeiten

Lünburger Deckel

Ergebnisse Ideen-Werkstatt

Etwa 50 Teilnehmende aus direkten Anlieger:innen, Anwohner:innen des Stadtteils und Bürger:innen kamen bei der Ideen-Werkstatt des Gestaltungsdialogs zum Lünebuger Deckel zusammen, um gemeinsam ihre Wünsche und Ideen für die Deckelgestaltung zu entwickeln. Als Grundlage dienten vorab eingereichte Gestaltungsentwürfe, die Raum zum Weiterdenken gaben, aber auch völlig neue Ideen wie eine Boule-Bahn auf dem Deckel kristallisierten sich heraus. 

Hier finden Sie die sechs vorläufigen Ergebnisentwürfe aus den Gruppenarbeiten der Ideen-Werkstatt.



Die herausgearbeiteten Punkte im Überblick:

1) Boulebahn 
2) Aktivitäten im Norden des Deckels
3) Ruhigere Bereiche im Süden
4) Viel Grün / Bepflanzung zu den Privatgrundstücken
5) Nachhaltigkeit - z.B. Solarpark
6) Zuwegung für Betriebsdienst aus dem Norden
7) Wegeverbindung zwischen West- und Ostteil
8) Begegnungsort mit „Treffpunkt“
 


Zusammenfassung Ideen-Werkstatt

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ - in diesem Sinne haben wir die Ideen-Werkstatt von einem Graphic Recorder begleiten lassen, der die Veranstaltung grafisch festgehalten hat. Dabei hat er ein visuelles Verlaufsprotokoll angefertigt ohne aktiv in den Prozess einzugreifen. So bekommen Sie, auch wenn Sie nicht bei der Veranstaltung dabei waren, eine Stimmung sowie Eindruck von unserer Ideen-Werkstatt vermittelt.



Ideensammlung

In unserer Galerie finden Sie eine Auswahl an vorab eingereichten Ideen.



Wie geht es nun weiter?

Gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekturbüro Bunk & Münch Landschaftsarchitekten wird die Autobahn GmbH die Ideen, die sowohl schriftlich per Mail oder Blanko-Plan eingereicht oder bei der Ideen-Werkstatt entwickelt worden sind, aufnehmen und bis zum Ende des Jahres in zwei bis drei professionelle Entwürfe fließen lassen.


Alles rund um den Lüneburger Deckel

Ein Stadtteil voller Ideen

Endlich war es soweit: nach monatelanger Vorbereitung wurde am Wochenende die 2. Phase des Gestaltungsdialogs eingeläutet. Im Lüneburger Stadtteil Moorfeld konnten Anwohnerinnen und Anwohner ihre Ideen zum Lüneburger Lärmschutzdeckel einbringen, gemeinsam diskutieren und ergebnisoffen entwickeln.

Wir brauchen die A 39

Um sich über den Stand der Planungen rund um den Lückenschluss der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg ein Bild zu machen, trafen sich die Bürgerinitiative "PRO A 39 e.V." mit Gesa Schütte, Dirk Meyer, Veronika Boge und Christian Merl in der Außenstelle Lüneburg. Besprochen wurden die einzelnen Projektstände der Bauabschnitte und die jeweiligen planerischen Herausforderungen.



Mehr Grün, weniger Lärm und viel Raum für Begegnung

Lüneburger Deckel

Das Projekt

Planung und Gestaltung des Lärmschutzdeckels in Lüne-Moorfeld

Innerhalb der Hansestadt Lüneburg zerschneidet die bestehende Bundesstraße B 4 den Stadtteil Lüne-Moorfeld in zwei Teile. Für den Ausbau zur A 39 sieht das Planfeststellungsverfahren diese Strecke abschnittsweise in Tunnellage vor. Das bedeutet: Die mehrspurige Verkehrsführung erhält einen 381 Meter langen, begrünten Deckel, der das Viertel auf nachhaltige Weise wieder zusammenwachsen lässt. 

Nutzen für den gesamten Stadtteil und darüber hinaus:

  • Umweltfaktor „Lärm“: Der Lärmschutz für die Bewohnerinnen und Bewohner wird erheblich verbessert.
  • Planungsfaktor „Lebensqualität“: Der „zerschnittene“ Stadtteil findet wieder zusammen. Der neu gewonnene Freiraum verstärkt gemeinschaftliche Begegnungen und verbessert das Gemeinwohl.  
  • Umweltfaktor „Grün“: Die Grünfläche auf dem Lärmschutzdeckel verbessert die Umweltbedingungen.
  • Planungsfaktor „Mobilität“: Neue Rad- und Fußwege verbessern die Verkehrsinfrastruktur.
     

Weitere Informationen zum laufenden Planfeststellungsverfahren für die Autobahn A 39 finden Sie hier.


Die Vorgaben

Was ist nötig? Was ist möglich?

Der Lüneburger Lärmschutzdeckel mit dem darunter liegenden Tunnelbauwerk soll so entwickelt werden, dass seine Einbindung in die angrenzenden Anliegerbereiche sowie in die gesamte Umgebung langfristig überzeugt. 

  • Besondere Herausforderung hierbei ist der Umgang mit den unterschiedlichen Höhenunterschieden zwischen Lärmschutzdeckel und dem angrenzenden Gelände.
  • Der Sichtschutz in die anliegenden privaten Gärten muss weiterhin gewährleistet bleiben.
  • Ebenfalls wichtig ist eine überzeugende Lösung für einen bestmöglichen Lärmschutz. 
  • Ein verkehrssicherer Fahrradweg ist in der Gestaltung zu berücksichtigen.
  • Größere Gebäude können nicht auf dem Lüneburger Deckel platziert werden.

Das Projektziel

Im Gestaltungsdialog die bestmögliche Lösung für alle erreichen!

Projektziel ist, dass die Gestaltung des Lüneburger Deckels den Bedürfnissen und Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil Lüne-Moorfeld bestmöglich entspricht. Deshalb sind alle Bürger:innen herzlich eingeladen, am Gestaltungsdialog teilzunehmen.

Termine des Gestaltungsdialogs:

Phase 1: Ideen-Countdown – bis 30. September 2021

Phase 2: Ideen-Werkstatt – am 9. Oktober 2021 im Kleingärtnerverein Gartenfreunde Moorfeld e.V.

Nähere Informationen zum Gestaltungsdialog – Lüneburger Deckel finden Sie unter: Mitmachen


Träger und Auftraggeber

Zusammenarbeit und Kooperation

  • Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nord, Außenstelle Lüneburg in Abstimmung mit der Hansestadt Lüneburg.

Durchführung des Gestaltungsdialogs

  • Die Autobahn GmbH führt den Gestaltungsdialog gemeinsam mit dem in Lüneburg und Hamburg ansässigen Landschaftsarchitekturbüro Bunk & Münch Landschaftsarchitekten durch, die bereits langjährige Erfahrung in der Freiraumplanung und der Beteiligung vorzuweisen haben.

Zahlen und Fakten

Länge

381 m

Deckelfläche

ca. 12 000 qm

Lichte Breite

zw. 28-31,5 m

Lichte Höhe

ca. 4,70 m

Deckenstärke

ca. 1,30 m

Gefälle von Nord nach Süd

Nordportal ca. 6,50m über Gelände, Südportal geländegleich


Zusammen mehr erreichen

Lüneburger Deckel

Wie erreichen wir die bestmögliche Gestaltung für alle?

Mit Ihrer Beteiligung am Gestaltungsdialog Lüneburger Deckel

Eine Beteiligung lebt von den vielfältigen, kreativen Ideen der Bürgerinnen und Bürger. Im Gestaltungsdialog für den Lüneburger Deckel waren alle Menschen herzlich eingeladen, ihre Gedanken, Wünsche und Vorschläge einzubringen.

Wünsche äußern, Bedenken klären, Ideen entwickeln – gemeinsam im Gestaltungsdialog!  

Auf dem zukünftigen Lärmschutzdeckel in Lüne-Moorfeld entsteht eine neue öffentliche Grünfläche. Im Gestaltungsdialog gab es die Möglichkeit, vor Ort die Angebote für Spiel, Bewegung, Aufenthalt und Freizeit im Freien mitzugestalten.


Im Gestaltungsdialog gemeinsam Antworten finden

Im Gestaltungsdialog – Lüneburger Deckel fanden wir zusammen Antworten auf Fragen wie diese:

  • Bänke, Basketball, Bienenwiese – welche Angebote wünschen Sie sich vor Ort?
  • Viel Platz für spielende Kinder, naturbelassenes Biotop oder breite Fahrradwege – wie lassen sich unterschiedlichen Bedürfnisse bestmöglich vereinen?
  • Blumen, Gräser, Sträucher – welche Pflanzen sollen auf der Grünfläche wachsen?
  • Wie können der Tunnel und die neue Grünfläche in den Bestand eingebunden werden?
  • Welche Zugänge und Wegeverbindungen für Fuß- und Radverkehr sollen entstehen?
  • Wie kann der Lärmschutz gestalterisch gelöst werden?

Idee der Bürgerbeteiligung

Gut drauf in Lüne-Moorfeld – im gemeinsamen Austausch zum Lüneburger Deckel!

Der Gestaltungsdialog, im Sinne eines informellen Beteiligungsverfahren, diente dazu, die unterschiedlichen Interessen von Bürger:innen, Anwohner:innen sowie aller beteiligten Akteur:innen anzuhören, abzuwägen und daraus die bestmögliche Lösung für alle Seiten zu entwickeln. 


Unsere Leitziele für gutes Gelingen

Kommunikation auf Augenhöhe zwischen allen Teilnehmenden mit Lernbereitschaft und Rücksichtnahme.

Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen durch transparente Informationen im laufenden Prozess.

Teilhabe ermöglichen und sicherstellen, dass jede:r die gleichen Chancen hat mitzubestimmen.



Geschichte, Hintergründe und Wissenswertes

Lüneburger Deckel


Historie

Die Planung für den Bau einer Nord-Süd-Autobahn reichen bis in das letzte Jahrhundert zurück: Die ersten Varianten sind im Reichsautobahnnetz der 1930er / 1940er Jahren zu finden. Die Planungen beinhalteten einen Abzweig von der Strecke Hamburg-Hannover, um die Verbindung zwischen Hamburg-Lüneburg-Uelzen-Braunschweig via Autobahn zu sichern, wobei 1942 der Bau der Reichsautobahnen eingestellt wurde.

Das in 1952 festgelegte Straßenprogramm des Bundes griff das Vorhaben in Form der Bundesstraße 4 als Verbindung zwischen Hamburg und Halle (Saale) über Uelzen wieder auf, ließ jedoch eine Strecke über Braunschweig auf Grund der Lage in der damaligen DDR zunächst unberücksichtigt. Mit dem Straßenausbauplan von 1970 wurde innerhalb eines Bedarfsplanes u.a. Distanzen zu Anschlussstellen für Einwohner:innen und Raumerschließungen für Randgebiete festgelegt.

Die Streckenverbindung zwischen Lüneburg und Wolfsburg (heutige A 39) war in diesem Bedarfsplan noch nicht enthalten, sondern dessen Alternative, die Bundesstraße 4, die eine direkte Verbindung zwischen Lüneburg und Braunschweig schaffen sollte.

In den folgenden Jahren änderten sich die Pläne zum Ausbau des Streckennetzes in dem betreffenden Raum immer wieder, was insbesondere auf die unterschiedlichen Einschätzungen der Dringlichkeitsstufe der Maßnahmen zurückzuführen ist. Der Bedarfsplan der Bundesfernstraßen (4. Fernstraßenbauänderungsgesetz von 1993) legte für den Nord-Osten Deutschlands zwei Projekte, als sogenannte „X-Lösung“, fest:  eine durchgehende Autobahnverbindung A 39 (Braunschweig-Schwerin) und weiter östlich, durch die dünnbesiedelte Altmark verlaufende, Bundesautobahn A 14 (Magdeburg-Lüneburg).

Auf Grund der zu erwartenden Umweltprobleme und hohen finanziellen Kosten, ausgehend von der Umsetzung der Projekte, einigen sich die entsprechenden Gremien auf Länderebene schlussendlich für die so genannte „Hosenträgervariante“ A 14 (Magdeburg-Schwerin), A 39 (Lüneburg-Wolfsburg) und B 190n (Verbindung zwischen A 14 und A 39). Seitdem ist das Gesamtkonzept A 39, A 14 und B 190n mit der Verabschiedung des 6. Fernstraßenausbauänderungsgesetzes (6. FStrabÄndG) in den vordringlichen Bedarf des Bedarfsplans der Bundesfernstraßen aufgenommen worden. 

Die A 39 ist als vierspurige Autobahn zwischen Wolfsburg nach Lüneburg bis Hamburg, auf einer Gesamtlänge von rund 105 km, geplant.

Die Trasse der vierspurigen Umgehungsstraße Lüneburg wurde seit den 1930er Jahren für die Errichtung dieser Straße von einer Bebauung freigehalten. Dadurch sollte nicht nur die Innenstadt Lüneburgs von Durchgangsverkehr entlastet, sondern gleichzeitig, die in den 1930er Jahren östlich der historischen Altstadt Lüneburgs errichteten großflächigen Kasernenareale und Truppenübungsplätze, erschlossen werden. Diese Flächen werden heute weitgehend für Wohn- und Gewerbebau genutzt.


Sozialstruktur Lüne-Moorfeld

Der Stadtteil Lüne-Moorfeld ist einer der 17 Stadtteile der Hansestadt Lüneburg und liegt im Norden des Stadtgebietes. Lüne-Moorfeld zeichnet sich durch große unbebaute Flächen aus, wovon im Südosten insbesondere Waldflächen und in Mitte und im Norden stehende Gewässer und Waldflächen vorhanden sind.

Im Norden befinden sich außerdem größtenteils Industrie- und Gewerbeflächen, Handel und Dienstleistungen, die weiter südlich in ein kleineres Wohngebiet anschließen. Aufgrund der Vielzahl von Verkehrsadern ist der Stadtteil in vielen Teilen zerschnitten beispielsweise durch die B4, die von Nord-Ost nach Süd-Ost durch das Gebiet verläuft und zentral im Stadtteil in das Kreuz B4 und B209 führt. Die von Nord-Ost nach Süd-West verlaufende Bahnstrecke Lüneburg-Lübeck teilt westlich den Stadtteil in Lüne und östlich in Moorfeld.

Mit ca. 4000 Einwohner*innen (Stand 2013) auf einer Fläche von rund 5 km2 liegt die Einwohner:innendichte (Einwohner:innen je km2) unter dem gesamtstädtischen Durchschnitt, was sich auf durch die großflächigen unbebauten Teile des Stadtteils begründet. In den Wohngebieten in Lüne-Moorfeld mischen sich Mehrfamilien-, Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser genauso wie eigene Hausgärten und Kleingartensiedlungen.

Mit 50 Prozent von 27- bis 59-Jährigen im Stadtteil, 22 Prozent von Personen ab 60 Jahren und rund 11 Prozent 6- bis 13-jähriger Kinder liegen die Werte alle über dem gesamtstädtischen Durchschnitt. Der Anteil der Kinder (0 bis 13 Jahre) und der Jugendliche (14 bis 17 Jahre) liegt ebenso über dem Städtedurchschnitt Lüneburgs. Die Kinder haben neben zwei Kindertagesstätten und zusätzlichen Tagespflegeeinrichtungen eine Grundschule (Grundschule Lüne) im Stadtteil, allerdings keine weiterführende Schule für Kinder und Jugendliche. Die drei öffentlichen Spielplätze befinden sich alle im Süden, in Moorfeld, in unmittelbarer Umgebung zu dem neu entstehenden Lärmschutzdeckel.


Beispiele Lärmschutzdeckel - Hamburger Deckel

Hier finden Sie Beispiele von den Hamburger Deckeln Stellingen, Schnelsen und Altona.

Weitere Informationen und Visualisierungen finden Sie unter: Mediathek - Service - Hamburger Deckel - Ausbau A 7 - hamburg.de 


Stellingen

 


Schnelsen


Altona


Wissenswertes

Hier können Sie sich Info-Plakate rund um die Themen Planfeststellungsverfahren, Lärm- sowie Immissionsschutz und zur Verkehrsprognose anschauen und herunterladen.


Wir stehen Rede und Antwort

Lüneburger Deckel

Häufige Fragen und Antworten

Seit dem 01.01.2021 liegt die Verantwortung der Autobahnen bundesweit bei der Autobahn GmbH des Bundes (AdB) und nicht mehr bei den Straßenbauämtern der einzelnen Bundesländer. D.h. wir als Autobahn GmbH kümmern uns um Planung, Bau, Erhaltung, Betrieb, Finanzierung sowie um die vermögensmäßige Verwaltung aller deutschen Autobahnen. Darüber hinaus übernehmen wir die Bauherrenfunktion, planen Maßnahmen und setzen diese baulich um und übernehmen den Betriebsdienst (z.B. Durchführung des Winterdienstes).

Die Zentrale der AdB sitzt in Berlin. Damit wir aber genau wissen, was vor Ort wichtig ist, sind wir trotz unserer Zentrale in Berlin, regional durch unsere 10 Niederlassungen und 41 Außenstellen aufgestellt. Getreu dem Motto: Zentral aufgestellt – regional verankert. Daneben sind bundesweit auch 189 Autobahnmeistereien zu finden.

Mit der Wahl, eine GmbH zu sein, sind wir wirtschaftlich und transparent in unseren Kosten. Dennoch sind wir zu 100% im Bundeseigentum und somit unverkäuflich.

Außerdem können wir effizienter arbeiten und unsere Projekte schneller sowie besser organisieren. Zudem garantieren wir damit bundeseinheitliche hohe Standards auf den Autobahnen, sodass Autobahnnutzer:innen von einer modernen, sicheren Infrastruktur profitieren.

Insgesamt ist der nordostdeutsche Raum zwischen den Autobahnen A 7 im Westen, A 24 im Norden, A 10 im Osten und A 2 im Süden verkehrlich unterdurchschnittlich erschlossen. Deshalb hat der Bundesverkehrsminister 2002 in Abstimmung mit den beteiligten Ländern Einigung über ein länderübergreifendes Verkehrskonzept erzielt. Zu diesem Konzept gehört der Neubau der A 39 sowie die Schaffung einer leistungsfähigen Verbindung zwischen der A 39 und der A 14 im Zuge der B 190n (Querspange) mit Weiterführung bis Neuruppin.

Momentan ist das vorhandene Streckennetz im Raum zwischen Lüneburg und Wolfsburg durch eine geringe Netzdichte mit wenigen leistungsfähigen großräumigen Verbindungsachsen gekennzeichnet. Die B4 stellt die einzige überregionale Nord-Süd-Bundesfernstraßenverbindung in diesem Raum da und jeglicher überregionaler Fernverkehr kann derzeit nur über die B4 geführt werden.

Mit dem Bau der A39 kann die B4 entsprechend entlastet und die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Wie in der obigen Frage erwähnt, besteht aktuell im Autobahnnetz zwischen den Bundesautobahnen A39 (bei Lüneburg) und A39 (bei Wolfsburg) eine Lücke, die mit dem Neubau der A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg geschlossen werden soll.

Natürlich ist uns bewusst, dass wir mit dem Neubau der A 39 erheblich auf den Mensch und Natur einwirken. Allerdings wird durch den Neubau der A 39 die KM-Leistung pro Schadstoffeinheit verbessert und die Belastung durch Lärm in den umliegenden Ortschaften entlang der B4 verringert: Denn bestehende Verkehrsnetze wie die B4 werden deutlich entlastet und der Verkehr von den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen auf die geplante A39 gebündelt. Somit werden Stop-and-go-Verkehre und Staus auf den umgebenden Straßen vermieden.

Um die Auswirkungen der A 39 als solches möglichst gering zu halten und z.B. den Lärm für die Anwohner:innen im Bereich Lüne-Moorfeld zu mindern, werden aktive Lärmschutzmaßnahmen (Bau von Lärmschutzwänden oder der Bau des Lüneburger Lärmschutzdeckels) als auch passive Maßnahmen (Einbau von schallschutzdichten Fenstern) vorgenommen. Der Lüneburger Deckel reduziert nicht nur die Lärmemissionen der A 39, sondern mit ihm wird eine zusätzliche Fläche für die innerstädtische Entwicklung geschaffen und verbindet die ehemals getrennten Stadtteile.

Außerdem sind auf der geplanten Trasse der A 39 mehr als 60 Grünbrücken, Passagen sowie weitere Querungshilfen für die hiesige Flora & Fauna und eine Vielzahl an Ausgleichs- bzw. Kompensationsmaßnahmen geplant.

Jeder Neu- oder Ausbau einer Autobahn verursacht Eingriffe in Natur und Landschaft. Typische Eingriffe sind Versiegelung von Boden, Beseitigung von Vegetation, Zerschneidung von Tierlebensräumen. Wir als Autobahn GmbH sind dazu verpflichtet solche Eingriffe generell zu vermeiden (z.B. über einen Variantenvergleich eine Trasse zu finden, die möglichst wenig Auswirkungen hat) und, wenn nicht anders möglich, diese Eingriffe auszugleichen. So müssen Gehölze, die gefällt werden, ersetzt und Tierlebensräume an anderer Stelle wiederhergestellt werden.

Die Ermittlung aller Eingriffe und die Planung der erforderlichen Maßnahmen, um diese auszugleichen oder zu kompensieren werden im sog. Landschaftspflegerischen Begleitplan festgelegt. Darüber hinaus agieren wir immer innerhalb der gesetzlichen Vorgaben wie dem Bundesnaturschutzgesetz.


Kommen Sie mit uns in den Kontakt

Lüneburger Deckel

Im persönlichen Dialog per Telefon oder E-Mail

Gern bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Fragen, Hinweise und Wünsche persönlich zu übermitteln.

Nutzen Sie dafür die telefonische Sprechstunde:

 

Wann?                   Jeden Mittwoch und Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Durchwahl:           +49 (0)40/ 428 26 4832

 

Außerdem erreichen Sie uns jederzeit via E-Mail unter:
gestaltungsdialog-lueneburg@autobahn.de


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