A39: Projektatlas – Mit einem Klick mitten in die Planung

Der vierte Abschnitt der A39 ist im Planfeststellungsverfahren. Ein Meilenstein für das Projektteam und die niedersächsische Außenstelle Lüneburg der Autobahn GmbH, Niederlassung Nord. Mit dem digitalen Projektatlas wird erneut gezeigt, wie moderne Planung und Bürgernähe zusammengehen. Visualisierungen, Fachkarten und Dialogfunktionen sorgen für Transparenz und zeigen: Die Außenstelle bringt Bewegung in die Region. Schritt für Schritt.



Manche Dinge brauchen Zeit – und gute Vorbereitung. Der vierte Abschnitt der A39 zwischen Uelzen und Bad Bodenteich in Niedersachsen ist nun im Planfeststellungsverfahren. Seit dem 20. August 2025 liegen die Unterlagen  aus, die Bekanntmachung durch das FBA erfolgte am 16. August. Damit ist der Startschuss gefallen für die Beteiligungsphase, in der Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Fachbehörden ihre Stellungnahmen abgeben können.


Der Abschnitt 4 der A39 erstreckt sich über 12,991 km von der Anschlussstelle B71 bei Uelzen bis zur Anschlussstelle L265 bei Bad Bodenteich. Er bildet die Verbindung zwischen den nördlichen Abschnitten 1–3 und den südlichen Abschnitten 5–7 ohne eigene Anschlussstelle. Geplant sind insgesamt 18 Brückenbauwerke sowie eine beidseitige unbewirtschaftete Rastanlage (PWC-Anlage) in der Gemeinde Soltendieck.

Die Kolleginnen und Kollegen der Außenstelle Lüneburg der Autobahn GmbH, Niederlassung Nord, haben in den vergangenen Monaten ordentlich vorgearbeitet – mit viel Detailtreue, Geduld und einem offenen Ohr für die Region. Denn wer schon mal versucht hat, eine Trasse durch die niedersächsische Landschaft zu planen, weiß: Zwischen Moor, Mühle und Milchviehbetrieb ist Fingerspitzengefühl gefragt.


Ein echtes Highlight der Öffentlichkeitsarbeit ist der digitale Projektatlas A39, der hier  für alle zugänglich ist.

Hier kann man nicht nur sehen, wo die Autobahn künftig verlaufen soll, sondern auch, wie sich das Landschaftsbild verändert – fast so, als würde man mit Gummistiefeln durch die Bauplanung stapfen.

 

Der Atlas bietet:

  • Visualisierungen mit Luftbildern, 360°-Panoramen und bodennahen Perspektiven
  • Fachkarten zu Lärm, Luft, Ausgleichsmaßnahmen und Verkehrszahlen
  • Fragefunktionen, mit denen Bürger direkt auf der Karte ihre Anliegen platzieren können

Abschnitt 4 ist nun vollständig integriert. Damit sind aktuell die Abschnitte 1, 3, 4, 6 und 7 digital verfügbar – ein beachtlicher Fortschritt, der zeigt, wie viel bereits geleistet wurde.


Die Außenstelle Lüneburg sorgt nicht nur für die technische Umsetzung, sondern auch für die menschliche Komponente: Bürgernähe, Transparenz und ein offener Dialog stehen im Mittelpunkt. Und ja – auch das ein oder andere Gespräch über Hecken, Hühner und Heimat gehört dazu. Wenn Sie Fragen haben oder selbst einmal durch den Projektatlas stöbern wollen – reinschauen lohnt sich. Und wer weiß: Vielleicht entdecken Sie sogar Ihren Lieblingsbaum auf einem Luftbild.


Weitere Details zum Neubau der A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg finden Sie auf unserer Projektseite.