Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr:
„Die Verlängerung der A100 ist Stadtentwicklung, die wirkt! Der neue 16. Bauabschnitt ist ohne Zweifel das modernste Teilstück des für uns alle so wertvollen Autobahnrings. Rund 720 Millionen Euro hat der Bund hier investiert und damit mehrere Ziele erreicht. Denn neben verbesserten Verbindungen nach Dresden, Cottbus und Frankfurt (Oder) kann nun auch der Flughafen BER schneller erreicht werden. Den verkehrlichen Brückenschlag in den Osten der Stadt gilt es mit dem 17. Bauabschnitt zu vollenden. So wird das städtische Straßennetz entlastet – und davon profitieren die Wirtschaft ebenso wie die vielen Pendler und Anwohner.“
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin:
„Eine Metropole wie Berlin braucht ein leistungsfähiges Straßennetz – und dazu gehört auch ein leistungsfähiger und gut ausgebauter Stadtring. Mit dem neuen Abschnitt der A100 schließen wir eine wichtige Lücke unserer Stadtautobahn, verbessern die Anbindung an den Flughafen BER und entlasten vor allem die Wohngebiete vom Verkehr. Ich freue mich, dass die Bundesregierung die Mobilitätswende in Berlin unterstützt und auch den 17. Bauabschnitt der A100 realisieren will. Das Berlin der Zukunft braucht Investitionen in die Zukunft.“
Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes:
„Der Bau dieses Abschnitts war eine besondere Herausforderung – mitten in einem urbanen Umfeld, mit komplexer Logistik und höchsten Ansprüchen an Sicherheit und Bauqualität. Dass wir dieses Projekt abschließen konnten, ist das Ergebnis eines großen gemeinsamen Kraftakts. Mein Dank gilt daher allen Beteiligten.“
Ronald Normann, Direktor der Niederlassung Nordost der Autobahn GmbH des Bundes:
„Von den 3,2 Kilometern der Strecke verlaufen knapp 2,3 Kilometer in einem bis zu sieben Meter tiefen Trog, wodurch der Verkehr kaum mehr wahrnehmbar ist. Zudem wurde die gesamte Strecke mit einem sogenannten Flüsterasphalt ausgestattet.“
Mit der Freigabe des 16. Bauabschnitts der per Fernstraßenausbaugesetz vordringlichen zweiteiligen A100-Verlängerung erhält neben dem Autoverkehr auch der Radverkehr eine verbesserte Anbindung in die östlichen Bezirke. Die Betriebswege entlang der Autobahn sind modern gestaltet und stehen auch Radfahrern und Fußgängern zur Nutzung offen. Daneben wurden modernste Systeme zur Oberflächenwasserreinigung umgesetzt, die über mehrere Stufen das gesamte Wasser mehrfach reinigen, bevor es versickert oder in die Spree gelangt.
Die neue Strecke ist zudem mit modernster Verkehrssicherheitstechnik ausgestattet. So wurden 25 Verkehrszeichenbrücken gebaut, über die der Verkehr mit LED-Technik ohne Verzögerung gesteuert werden kann. Der neue, knapp 400 Meter lange Tunnel ist direkt an die Tunnelleitzentrale angebunden. Auch das Dreieck Neukölln wurde verkehrstechnisch erneuert.
Über die Autobahn GmbH des Bundes:
Die Autobahn GmbH des Bundes ist verantwortlich für die Planung, den Bau, den Betrieb, die Erhaltung, die Finanzierung, das Verkehrsmanagement sowie die vermögensmäßige Verwaltung der Bundesautobahnen. Seit dem Betriebsstart am 1. Januar 2021 vereint die Autobahn GmbH die Vorteile einer zentral aufgestellten Organisation mit den Stärken der regionalen Verankerung ihrer zehn Niederlassungen. Mit mehr als 13.000 Kilometern Autobahnnetz und rund 15.000 Beschäftigten ist die Gesellschaft einer der größten Autobahnbetreiber Europas.