Wirtschaftsminister Madsen eröffnet Autobahnabfahrt zur Northvolt Baustelle

Am Freitag, 14. Juni, haben die Batteriezellenfabrik Northvolt, die Autobahn GmbH des Bundes und der LBV.SH (Straßenbaulastträger B5) eine extra hergestellte Abfahrt an der A23 eröffnet. In einer Nutzungsvereinbarung hatten die Partner festgehalten, die Abfahrt für die grundhafte Sanierung im Bereich zwischen den AS Heide-Süd und Heide West als auch für den Bau der Northvolt Batteriezellfabrik zu nutzen.


Die reine Bauzeit betrug rund drei Monate. Die Abfahrt liegt nördlich der AS Heide-West am Übergang zur B5 in Fahrtrichtung Husum auf Norderwöhrdener Gemeindegebiet. Bei der Eröffnung durch Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, waren auch Dithmarschens Landrat Thorben Schütt und Norderwöhrdens Bürgermeister Kay Uwe Evers sowie Christian Herrlich von der Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nord, Außenstelle Rendsburg, dabei. Die Premierenfahrt erfolgte durch den Minister in einem batterieelektrischen Lkw. 

Christian Herrlich, Leiter Bau und Erhaltung, Niederlassung Nord, Außenstelle Rendsburg:  

„Als Autobahn GmbH des Bundes freuen uns über die sehr gute Zusammenarbeit mit Northvolt. Dadurch können die zwei Großprojekte - die Errichtung des Batteriezellenwerks und die geplante Instandsetzung der A23 - zeitgleich umgesetzt und die verkehrlichen Auswirkungen der Baustellen in den umliegenden Dörfern so gering wie möglich gehalten werden.“

Christofer Haux, CEO Northvolt Deutschland:  

„Die neue Abfahrt zeigt, wie sich durch kluge Partnerschaften Synergien und Vorteile für alle schaffen lassen: Nicht nur für Northvolt und die Autobahn GmbH des Bundes, sondern vor allem für unsere Nachbarinnen und Nachbarn vor Ort.“

Ausschließlich Lkws und anderen Baustellenfahrzeugen ist es gestattet, die Abfahrt zu nehmen, die durch eine Schranke und eine Wache gesichert ist. Die direkte Zufahrt auf das Northvolt Baustellengelände ermöglicht es, den Baustellenverkehr auf der B203 zu verringern und gleichzeitig die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Abfahrt vom Baustellengelände erfolgt weiterhin als Rechtsabbiegerverkehr über die B203. Die Maßnahme entlastet insgesamt das Verkehrsnetz rund um Heide. Zeitlich ist die Abfahrt auf die Dauer des Fabrikbaus begrenzt. 

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