Region: West, … Status: In Planung

Autobahn: A 60, … Sechsstreifiger Ausbau vom AD Mainz bis AK Mainz-Süd

Der sechsstreifige Ausbau, mit einem Querschnitt von insgesamt 34 Meter Breite (SQ 34), umfasst den gesamten Planungsabschnitt vom Autobahndreieck Mainz bis zum Autobahnkreuz Mainz Süd. Hierbei werden die vorhandenen Fahrbahnen von heute 7,5 m auf 14,0 m je Fahrtrichtung verbreitert. Die Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen der Ein- und Ausfahrten werden richtlinienkonform ausgebildet. Auch der Mittelstreifen zwischen den Richtungsfahrbahnen wird verändert. Er wird von derzeit 2,0 m auf 3,0 m verbreitert. Ziel des geplanten Ausbaus auf sechs Fahrstreifen ist es, die Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Daten & Fakten

Ausbau

6-streifig

Fahrbahnerweiterung

von 7,5 m auf 14 m je Fahrtrichtung

Bauwerke im Planungsabschnitt

12

Einstufung

vordringlicher Bedarf


Projektinformation

Dieser Streckenabschnitt wurde Ende der 1960-ziger Jahre ursprünglich als Bundesstraße mit zwei getrennten Richtungsfahrbahnen mit jeweils zwei Fahrstreifen (ohne Standstreifen) gebaut und seitdem weder verbreitert noch grundhaft erneuert. Die Gesamtbreite einer Richtungsfahrbahn beträgt 7,5 m. In den 1970-ziger Jahren wurde die Bundesstraße ohne bauliche Änderungen zur A 60 umgewidmet.

Der vorhandene Querschnitt und die vorhandene Bausubstanz sind der hohen Verkehrsbeanspruchung nicht mehr gewachsen. Ein sechsstreifiger Ausbau mit Standstreifen und Lärmschutzmaßnahmen ist daher zwingend erforderlich.

Mit Einstufung der Maßnahme in den "vordringlichen Bedarf" des Bedarfsplans für die Bundesfernstraßen ist die Grundlage für die Ausbauplanung gegeben.

Der sechsstreifige Ausbau, mit einem Querschnitt von insgesamt 34 Meter Breite (SQ 34), umfasst den gesamten Planungsabschnitt vom Autobahndreieck Mainz bis zum Autobahnkreuz Mainz Süd. Hierbei werden die vorhandenen Fahrbahnen von heute 7,5 m auf 14,0 m je Fahrtrichtung verbreitert. Die Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen der Ein- und Ausfahrten werden richtlinienkonform ausgebildet. Auch der Mittelstreifen zwischen den Richtungsfahrbahnen wird verändert. Er wird von derzeit 2,0 m auf 3,0 m verbreitert.

Ziel des geplanten Ausbaus auf sechs Fahrstreifen ist es, die Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit zu erhöhen.



Planungsabschnitte

Im Planungsabschnitt befinden sich 12 Bauwerke - unter anderem auch die große Brücke über das Wildbachtal - die den neuen Verhältnissen angepasst werden müssen.

Die Strecke ist in zwei Planungsabschnitte unterteilt.

Für die beiden Abschnitte vom Autobahndreieck Mainz bis zur Anschlussstelle Mainz-Finthen sowie von der Anschlussstelle Mainz-Finthen bis zum Autobahnkreuz Mainz Süd sind die Entwurfsplanungen bereits erstellt und vom Bundesverkehrsministerium genehmigt. Die Planfeststellungsunterlagen sind derzeit in Vorbereitung.


Zuständigkeit

Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung West, ist seit dem 01.01.2021 für die vorgenannte Maßnahme zuständig. Die bewährten Teams betreuen das Projekt in der Außenstelle Wiesbaden nahtlos weiter.

Umfassende Informationen finden Sie unter: www.mainzerring.de

Für das Baurecht der beiden Abschnitte werden jeweils getrennte Planfeststellungsverfahren durchgeführt.

Für neue einzuleitende Planfeststellungsverfahren für die Länder Rheinland-Pfalz und das Saarland ist zukünftig das Fernstraßenbundesamt (FBA) mit Hauptsitz in Leipzig als Planfeststellungsbehörde zuständig. Nur für laufende, d.h. schon eingeleitete Planfeststellungsverfahren, wie zur A 643, ist noch die Planfeststellungsbehörde im Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz zuständig.

Abweichend davon ist die Regelung für Hessen:
Hier bleibt für alle, neue wie bereits laufende Planfeststellungsverfahren, die Verantwortung und Bearbeitung beim Land Hessen. Zuständig ist die Planfeststellungsbehörde im Wirtschafts- und Verkehrsministerium in Wiesbaden.


Pressekontakt

Stefan Hodes

Pressesprecher Außenstelle Wiesbaden

Adresse Die Autobahn GmbH
Niederlassung West
Außenstelle Wiesbaden

Hagenauer Str. 44
65203 Wiesbaden