A43: Zwei Brücken wandern zu ihrem Ziel

Der letzte Verschub für die neue Osthälfte des Emschertalbrückenzugs zwischen Recklinghausen und Herne hat diese Woche begonnen.


Herne/Recklinghausen. Einige Tage wird es dauern, bis die neuen A43-Brücken über Emscher und Rhein-Herne-Kanal ihre endgültige Position erreicht haben: Die Autobahn Westfalen hat am Dienstag (20.1.) mit dem letzten Verschub für die neue Osthälfte des Emschertalbrückenzugs zwischen Recklinghausen und Herne begonnen.

Dabei wird der Stahlrohbau der beiden Brücken langsam vom Herner Ufer des Kanals vorangeschoben. Dort war er in den letzten Monaten in einem zeltartigen „Taktkeller“ zusammengeschweißt worden. Der Emschertalbrückenzug besteht aus insgesamt vier Brücken, die aufgrund ihrer räumlichen Nähe zeitgleich neu gebaut werden müssen. Die Osthälfte der Brücken über Emscher und Kanal hat eine gemeinsame Länge von etwa 160 Metern, die Stahlteile wiegen gemeinsam etwa 2500 Tonnen.

Ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten konnten sich die Bürgerinnen und Bürger beim „Tag der Autobahn“ im September 2025 machen. Erreichen die beiden Brücken ihre Endposition, schließen sie an die neue Osthälfte der Brücke über die Bahnschienen an, die bereits eingeschoben wurde.

Nach Fertigstellung des Stahlrohbaus steht noch eine Vielzahl von Arbeiten an, von der Herstellung der Brückenplatte über den Anschluss an den Straßenkörper bis zur Herstellung des Lärmschutzes, der Schutzeinrichtungen und der Beschilderung. 

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