Status: In Umsetzung Region: Nordwest, …

Autobahn: A 7, …Verbesserung der Verkehrssicherheit zwischen Dreieck Drammetal und Landesgrenze Hessen

Auf rund 28 Kilometern Länge wird auf der A 7 zwischen Dreieck Drammetal und der Landesgrenze Hessen die Verkehrssicherheit verbessert.

Daten & Fakten

Gesamtlänge

ca. 28 km

Fertigstellung der fünf Bauabschnitte

Ende 2024

Kosten

29,6 Mio. Euro

Projektbeschreibung

Bei der Baumaßnahme im Zuge der A 7 zwischen dem Autobahndreieck Drammetal (A 38) und der Landesgrenze Hessen handelt es sich um die Erneuerung der passiven Schutzsysteme sowie der Entwässerungskanäle. Der durchschnittliche täglich Verkehr beträgt knapp 70.000 Kraftfahrzeuge, der Schwerverkehrsanteil liegt bei rund 14.000 Fahrzeugen. Die Baumaßnahme beginnt bei km 275,075 und endet bei km 302,891. Die Länge der Baustrecke beträgt damit ca. 28 km.

Anlass für die Baumaßnahme ist sowohl die hohe Unfallhäufigkeit auf diesem Autobahnstück, das ausgeprägte Gefälle- und Steigungsstrecken beinhaltet, sowie das hohem Verkehrsaufkommen und der sehr schlechte Zustand der Entwässerungskanäle im gesamten Streckenverlauf.

Die Baumaßnahme ist in fünf Bauabschnitte wie folgt aufgeteilt (Siehe Anlage Übersichtskarte 1:10.000):

  1. Bauabschnitt      von km 286,800 bis km 292,567
  2. Bauabschnitt      von km 292,567 bis km 297,333
  3. Bauabschnitt      von km 280,900 bis km 286,800
  4. Bauabschnitt      von km 275,075 bis km 280,900
  5. Bauabschnitt      von km 297,333 bis km 302,891

Die Baumaßnahme wurde am 10. April 2021 aus Gründen der Dringlichkeit mit dem 2. Bauabschnitt  begonnen und konnte im Dezember 2021 abgeschlossen werden. 

Im April 2022 begannen die Arbeiten im ersten Bauabschnitt. Dieser erstreckt sich von der hessisch-niedersächsischen Landesgrenze bis kurz vor dem Parkplatz "Humboldblick"

Die Arbeiten der Bauabschnitte 3, 4 und 5 haben im April 2023 begonnen und werden Ende 2024 fertiggestellt. 

Jeder der fünf Bauabschnitte setzt sich aus drei verschiedenen Fachlosen zusammen: Verkehrssicherung (Los 1), Kanalsanierung (Los 2) und passive Schutzsysteme (Los 3). 

Die Baukosten bestragen insgesamt rund 29,6 Mio. Euro.

Konkrete Maßnahmen

Erneuerung der passiven Schutzeinrichtungen

Durch die hohe Unfallhäufigkeit in Verbindung mit einer erhöhten Abkommenswahrscheinlichkeit ist eine Verbesserung der Verkehrssicherheit notwendig. Daher werden die vorhandenen Fahrzeugrückhaltesysteme den aktuellen Erfordernissen und damit dem Stand der Technik anzupassen. Insbesondere die erhöhte Abkommenswahrscheinlichkeit in dem sehr kurvigen und durch Steigungs- und Gefällestrecken geprägtem Abschnitt führen zu einer deutlichen Erhöhung der Aufhaltestufen am Mittelstreifen. Im Zuge der Baumaßnahme werden insgesamt rund 93.000 m Schutzeinrichtungen neu hergestellt. Hinzu kommen diverse weitere Leistungen wie das Liefern und Aufstellen von rund 820 Leitpfosten.

Kanalsanierung

Die Kanalhaltungen in diesem Abschnitt der A 7 befinden sich sowohl im Mittelstreifen als auch in den Seitenstreifen und dienen dem sicheren Transport des Oberflächenwassers in die Regenrückhalteanlagen. Die Kanalhaltungen weisen zum großen Teil erhebliche Schäden in Form von starken Verformungen, Rohrrissen und Rohrbrüchen auf. Die Abflussquerschnitte sind zum großen Teil deutlich reduziert, so dass eine ordnungsgemäße Entwässerung nicht mehr sichergestellt werden kann.

In der Folge sind eine Vielzahl von Kanalhaltungen einschließlich der zugehörigen Schächte zu ersetzen. In anderen Bereichen sind Einzelschadenreparaturen am Kanalnetz notwendig. Insgesamt werden bei der Baumaßnahme rund 22.000 m Rohrleitung neu verlegt, 235 Schächte neu hergestellt und ca. 80.000m³ Boden bewegt.

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Verkehrsmeldungen

Pressekontakt

Inga Fahlbusch

Pressearbeit AS Bad Gandersheim

Die Autobahn GmbH des Bundes Außenstelle Bad Gandersheim
Bahnhofstr. 1 37581 Bad Gandersheim

Projektverantwortung