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Unsere Außenstellen

Planung und Bau von wichtigen Infrastrukturprojekten sowie Erhaltungsmaßnahmen und die Betreuung des Betriebsdienstes in den zugewiesenen Autobahnmeistereien übernehmen die vier Außenstellen. Höchste Priorität hat dabei, dass der Verkehr möglichst reibungslos fließen kann.
 

In der Außenstelle Stade laufen Planung, Bau und Grunderwerb der Autobahnneubauprojekte A20, der A27 sowie der A26. Die Neubauplanungen umfassen auch Rastmöglichkeiten (PWC-Anlagen) und Tank- und Rast-Anlagen.

Mit den Projekten leistet die Außenstelle Stade einen wichtigen Beitrag für das transeuropäischen Verkehrsnetz. Als wichtiger Baustein zur Erschließung des nordwestdeutschen Raumes verbindet die A 20 „Küstenautobahn“ Schleswig-Holstein und Niedersachsen und lässt die Nord- und Ostseeanrainerstaaten näher zusammenrücken. Die Außenstelle Stade übernimmt Planung und Bau der Abschnitte 4 bis 7 der A 20 „Küstenautobahn“ auf rund 70 Kilometern Länge zwischen der A 20 Elbquerung (Landesgrenze zu Schleswig-Holstein) und der A 27, Anschlussstelle Bremerhaven-Süd (Landesgrenze zu Bremen).

Mit der A 26 entsteht in Niedersachsen und Hamburg die Verbindung zwischen der A 1, A 7 und der A 20 „Küstenautobahn“.

Im Bundesverkehrswegeplan 2030 bzw. im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen 2016 sind sowohl die A 20 als auch die A 26 als 4-streifige Autobahnneubauprojekte in den vordringlichen Bedarf bzw. als fest disponiert eingestuft. Zudem ist die A 20 in den „Leitlinien für den Aufbau eines transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN)“ verankert. In der Metropolregion Hamburg bildet die  A 20 auf der schleswig-holsteinischen Seite über Lübeck, Bad Segeberg, bis zum geplanten Elbtunnel bei Drochtersen in Verbindung mit der A 26 von Drochtersen über Stade bis zur A7, perspektivisch auch bis zur A 1 einen wesentlichen Bestandteil des weiträumigen Konzeptes zur geplanten Nordwestumfahrung Hamburg.

 

 



Die Außenstelle Lüneburg hat zu Beginn 2021 die Planung und den Bau der A39 in Niedersachsen übernommen. Hier sind die Geschäftsbereiche Planung und Bau angesiedelt. 

Die Außenstelle Lüneburg ist federführend bei Planung und Bau der A 39. Geplant ist eine vierstreifige Autobahn (je Fahrtrichtung zwei Fahrstreifen und ein Standstreifen). Sie bildet den Lückenschluss zwischen der bestehenden A 39 bei Wolfsburg und der A 39 von Lüneburg nach Hamburg. Insgesamt ist die Strecke 105 Kilometer lang. Davon betreut die Außenstelle Lüneburg rund 75  Kilometer (Planungsabschnitt 1-5), die Abschnitte 6 und 7 die Niederlassung Nordwest. Neben Anschlussstellen, lärmschutzwänden und -wällen sowie Brücken- und Ingenieurbauwerken sind auch fünf PWC-Anlagen und zwei Tank- und Rastanlagen bei Lüneburg geplant. Zudem unterstützt die Außenstelle Lüneburg den Bereich Erhaltung der Außenstelle Hamburg in den nächsten Jahren bei der Grunderneuerung der A 39 zwischen dem Maschener Kreuz und der Hansestadt Lüneburg, sowie bei der Umsetzung des Pilotprojektes „Rastanlagen der Zukunft“ an ausgewählten Anlagen entlang der A 1, A 7, A 39 und A 261.

Die Außenstelle Lüneburg ist maßgeblich für den Bau des Lüneburger Deckels verantwortlich und hat im Jahr 2021 mit einer umfangreichen Bürgerbeteiligung die Planungen vorangetrieben.




Die Außenstelle Lübeck hat mit ersten übertragenen Projekten die Arbeit zum 1.1.2020 aufgenommen. Ab Januar 2021 werden gesamthaft die Autobahnen im östlichen Schleswig-Holstein übernommen.

Das Gebiet der Außenstelle erschließt sich von Fehmarn bis zur Elbe und östlich der A 7 bis zur Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern. 

Hier werden jeweils eigene Geschäftsbereiche Planung, Bau und Erhaltung sowie Betrieb und Verkehr angesiedelt sein. Unterstützt wird die Außenstelle zukünftig durch die Autobahnmeistereien Scharbeutz, Bad Segeberg, Bad Oldesloe und Grande.



Die nördlichste Außenstelle der Autobahn GmbH befindet sich in Schleswig Holstein. Insgesamt durchqueren 5 Autobahnen den Zuständigkeitsbereich und der Nord-Ostsee-Kanal, bei der sich die Autobahn und Seeschiffe begegnen. Die Außenstelle Rendsburg ist für den Ausbau der A 21 in Schleswig-Holstein verantwortlich. Er beinhaltet den vierstreifigen  Ausbau der B 404 auf ca. 8 Kilometern Länge zwischen Klein Barkau und Stolpe – unter Aufrechterhaltung des Durchgangsverkehrs – zur A 21. Außerdem werden sieben Brückenbauwerke, Lärmschutzwälle und -wände, sieben Regenrückhaltebecken und eine PWC-Anlage errichtet.

Gemeinsam mit den zugehörigen Autobahnmeistereien Elmshorn, Schleswig-Schuby und Neumünster stellt die Außenstelle den reibungslosen Betrieb sicher.

Verantwortungsbereich der Außenstelle Rendsburg:

  • insgesamt 581 Bauwerke
  • A 7 Neumünster bis zur dänischen Grenze 
  • A 21 AS Trappenkamp bis AS Nettelsee
  • A 23 Stadtgrenze Hamburg bis Autobahnende Heide
  • A 210
  • A 215 



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