Ersatzneubau der Brücke Aachen-Lichtenbusch
Was wird gemacht?
Die Autobahn GmbH plant den Ersatzneubau des Brückenbauwerks an der Anschlussstelle Lichtenbusch. Die A44 hat einen vierstreifigen Querschnitt und in Teilen zwei Standstreifen. Die Länge der Brücke beträgt ca. 23,5 Meter, die lichte Höhe 4,46 Meter und die Breite inklusive Mittelstreifen ca. 46 Meter. Die Fahrstreifen werden größtenteils während der Baumaßnahme aufrechterhalten. Das Material der Bestandsbrücke ist Spannbeton. Der Ersatzneubau wird aus Spannbetonfertigteilen hergestellt.
Im Zuge der Baumaßnahme wird die Autobahn der A44 ab der Grenze zu Belgien bis hinter die Anschlussstelle Aachen-Lichtenbusch erneuert. Zusätzlich werden die Verkehrszeichenbrücken auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.
Wieso wird gebaut?
Das Brückenbauwerk wurde 1963 erbaut. Es wurde gemäß der Nachrechnungsrichtlinie nachgerechnet und hat Defizite. Die Restnutzungsdauer der Brücke läuft 2030 ab.
Zeitplan für den Ersatzneubau
Geplant ist der Ersatzneubau zwischen Sommer 2026 und Sommer 2028. Im Herbst 2025 fanden Fällarbeiten an der Anschlussstelle Aachen-Lichtenbusch statt. Im Juli 2026 fanden auf den Flächen weitergehende Baugrunderkundungen statt.
Das Bauvorhaben umfasst die folgenden wesentlichen Maßnahmen:
- Abbruch erstes Teilbauwerk (ca. 4-5 Tage voraussichtlich Ende 2026)
- Montage Fertigteile (ca. 4-5 Tage voraussichtlich. Frühjahr 2027)
- Demontage Kappengerüst und Bauwerksprüfung (ca. zwei Tage Frühjahr 2027)
- Abbruch zweites Teilbauwerk (ca. 4-5 Tage voraussichtlich Sommer 2027)
- Asphaltarbeiten Monschauer Str. (voraussichtlich Herbst 2027)
- Montage Fertigteile (ca. 4-5 Tage voraussichtlich Ende Herbst 2027)
- Demontage Kappengerüst und Bauwerksprüfung (ca. zwei Tage voraussichtlich Anfang 2028)
Wie wird der Ersatzneubau hergestellt?
Beide Teilbauwerke werden nacheinander erneuert, sodass zunächst das Teilbauwerk einer Fahrbahn und anschließend das Teilbauwerk der Gegenfahrbahn abgebrochen und neu errichtet wird. Darüber hinaus erfolgt eine grundhafte Instandsetzung der A44 von der Bundesgrenze bis etwa zur Mitte der Anschlussstelle Aachen-Lichtenbusch. Ebenfalls vorgesehen ist die grundhafte Instandsetzung der Seitenstreifen der Auf- und Ausfahrten. Die Monschauer Straße wird ebenfalls grundhaft instandgesetzt. Ergänzend werden neue Verkehrszeichenbrücken sowohl innerhalb des Baufeldes als auch zwischen den Anschlussstellen Aachen-Brand und Aachen-Lichtenbusch errichtet.
Auswirkungen auf den Verkehr:
Für die Durchführung der Arbeiten sind verschiedene Eingriffe in den Verkehr erforderlich. So wird die Auffahrt auf die A44 in Fahrtrichtung Belgien voraussichtlich ab Herbst 2026 bis zum Ende der Bauzeit gesperrt. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert. Auf der Monschauer Straße in Fahrtrichtung Aachen-Innenstadt wird der Verkehr für den motorisierten Individualverkehr eingeengt. Auch der Geh- und Radweg muss eingeengt werden, um die Arbeiten an der Brücke zu ermöglichen. Eine Befahrbarkeit ist in beide Fahrtrichtungen ohne Ampelanlage bis auf die wenigen Sperrungen für den Bau der Brücke gewährleistet. Diese Einschränkungen gelten ebenfalls vom ersten Teilabbruch bis zum Ende der Bauzeit.
Im Zeitraum von April bis September 2027 sind voraussichtlich vier kurze nächtliche Vollsperrungen der A44 zwischen den Anschlussstellen Aachen-Brand und Aachen-Lichtenbusch in Fahrtrichtung Belgien erforderlich, um die neuen Verkehrszeichenbrücken aufzustellen. Die genauen Daten werden rechtzeitig bekanntgegeben.
A44: Einrichtung der zweiten Verkehrsführung für den Ersatzneubau Aachen-Lichtenbusch
Aachen (Autobahn GmbH). In der Nacht von Sonntag (20.9.) auf Montag (21.9.) richtet die Autobahn GmbH die zweite Verkehrsführung für den Ersatzneubau des Brückenbauwerks Lichtenbusch auf der A44 ein.
Ab 18 Uhr am Sonntag (20.9.) ist die A44 im Bereich der Anschlussstelle Lichtenbusch sowohl in Fahrtrichtung Aachen als auch in Fahrtrichtung Belgien nur noch einspurig befahrbar. Diese Verkehrsführungsphase bleibt bis voraussichtlich Ende Oktober bestehen. In dieser Zeit werden drei Mittelstreifenüberfahren sowie Arbeiten an der Mittelstreifenentwässerung und an den Schutzeinrichtungen im Mittelstreifen durchgeführt.
Die Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten im Bereich der Anschlussstelle Lichtenbusch ist für spätere Verkehrsführungsphasen erforderlich. Über die weiteren Bau- und Verkehrsführungsphasen informiert die Autobahn GmbH rechtzeitig.
Sowohl die Anschlussstelle Lichtenbusch als auch die Zu- und Abfahrten der Rastanlage bleiben während dieser Verkehrsführungsphase geöffnet.
Hintergrund:
Die Autobahn GmbH führt den Ersatzneubau der Autobahnbrücke an der Anschlussstelle Aachen-Lichtenbusch durch. Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1963 und wird nach mehr als 60 Jahren Betriebszeit zwischen Sommer 2026 und Sommer 2028 ersatzneugebaut.
Projektinformationen zum Ersatzneubau der Autobahnbrücke Aachen-Lichtenbusch: https://www.autobahn.de/planen-bauen/projekt/ersatzneubau-der-bruecke-aachen-lichtenbusch
Ansprechpartner
Marianne Seelmann
Pressesprecherin
E-Mail-Adresse
presse.rheinland[@]autobahn[.]de
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung: RheinlandOtto-Lilienthal-Straße 25a
53879 Euskirchen
Dr. Patricia Dreesbach
Pressesprecherin
E-Mail-Adresse
presse.rheinland[@]autobahn[.]de
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung: RheinlandOtto-Lilienthal-Straße 25a
53879 Euskirchen
Gina Kehren
Leitung Kommunikation Euskirchen
E-Mail-Adresse
presse.rheinland[@]autobahn[.]de
Die Autobahn GmbH des Bundes
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