Tarifverhandlungen 2026: Autobahn GmbH bedauert die vorzeitige Beendigung des ersten Verhandlungstermins durch die Gewerkschaften

Die Autobahn GmbH des Bundes bedauert, dass die erste Tarifverhandlungsrunde mit dem dbb beamtenbund und tarifunion sowie der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) vorzeitig beendet wurde. Die Gewerkschaften haben sich zu einer Beendigung des ersten Verhandlungstermins entschieden, noch bevor eine substanzielle Erörterung des von der Autobahn GmbH vorgeschlagenen, innovativen und passgenauen Angebots möglich war.


Ziel der Autobahn GmbH war und ist es, attraktive, zukunftsfähige und verantwortungsvolle Lösungen für alle rund 15.000 Beschäftigten zu finden, die sowohl die exzellente Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würdigt als auch die finanziellen Realitäten eines bundeseigenen Unternehmens abbildet.

"Wir haben die Verhandlungen mit dem klaren Ziel begonnen, im Rahmen eines konstruktiven Dialogs gemeinsame Lösungen zu finden und die Leistung der Beschäftigten anzuerkennen, während wir gleichzeitig unserer Verantwortung als bundeseigenes Unternehmen gerecht werden", erklärt Sebastian Mohr, Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor. "Deswegen haben wir von Beginn an über ein umfassendes und innovatives Paket verhandeln wollen, um lebensphasenorientierte Antworten auf die Bedürfnisse der Beschäftigten zu bieten. Dazu gehören insbesondere eine Kinderzulage, die Pauschalierung von Zulagen im Betriebsdienst sowie eine Krankenzusatzversicherung."

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Autobahn GmbH leisten täglich bundesweit einen entscheidenden Beitrag für die Sicherheit und Verfügbarkeit des hochkomplexen Autobahnnetzes. Ihre Arbeit ist von unschätzbarem Wert. Umso mehr bedauert die Autobahn GmbH, dass die Gewerkschaften die Chance nicht genutzt haben, das Angebotspaket weiter inhaltlich zu diskutieren und die erste Verhandlungsrunde stattdessen vorzeitig beendeten. 

Die Autobahn GmbH bekennt sich weiterhin zu ihrer Verantwortung gegenüber der Belegschaft sowie den Steuerzahlern und der Öffentlichkeit. Das Unternehmen verfolgt weiterhin das Ziel, gemeinsam mit den Gewerkschaften im konstruktiven Dialog eine tragfähige Lösung zu finden.

Zum Hintergrund: 

Die aktuellen Tarifverhandlungen wurden aufgenommen, da die Entgeltbedingungen für die rund 15.000 Beschäftigten der Autobahn GmbH zum 31.12.2025 durch die Gewerkschaften gekündigt wurden. Verhandelt werden im Kern ein neues Entgeltpaket, die Laufzeit des zukünftigen Tarifvertrags sowie weitere arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen.