Bonn (Autobahn GmbH). Von Dienstag (31.3.) bis Mittwoch (1.4.), jeweils von 9 bis 15 Uhr, sowie am Donnerstag (2.4.), von 9 bis 13 Uhr, stehen den Verkehrsteilnehmenden auf der A565 in Fahrtrichtung Koblenz zwischen dem Autobahndreieck Bonn‑Nordost und der Anschlussstelle Bonn‑Beuel zwei von drei Spuren zur Verfügung. Zudem ist von Samstag (11.4.), 18 Uhr, bis Sonntag (12.4.), 18 Uhr, der genannte Streckenabschnitt auf der A565 in Fahrtrichtung Koblenz voll gesperrt. Umleitungen sind mit rotem Punkt ausgeschildert.
Die Autobahn GmbH richtet im ersten Zeitraum (31.3. bis 2.4.) bauliche und technische Maßnahmen ein, die der sicheren Ausleitung schwerer LKW dienen. Während der darauffolgenden Sperrung (11.4. bis 12.4.) erfolgt der Einbau der Achslastsensoren in die Fahrbahn.
Auch über den genannten Zeitraum hinaus werden im Zuge der Gesamtmaßnahme weitere Arbeiten rund um die Rheinbrücke Bonn‑Nord ausgeführt. Zudem sind zwei zusätzliche Sperrungen für den Einbau der Achslastsensoren an weiteren Streckenabschnitten erforderlich, die gesondert angekündigt werden, sobald die Termine feststehen.
Unabhängig davon kann es außerhalb der Verkehrsspitzenzeiten weiterhin zur zeitweisen Wegnahme von Fahrstreifen rund um die Rheinbrücke Bonn‑Nord in beiden Fahrtrichtungen kommen. Die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen werden nicht gesondert angekündigt.
Die Inbetriebnahme der Anlagen erfolgt nach Abschluss der erforderlichen Arbeiten, die mit hoher Priorität umgesetzt werden. Der Zeitpunkt hängt vom Baufortschritt ab.
Ziel der Maßnahme
Um die Rheinbrücke Bonn-Nord weiterhin für den übrigen Verkehr offenhalten zu können, sollen LKW über 7,5 Tonnen künftig vor der Brücke automatisch gewogen, erkannt und gezielt ausgeleitet werden. Zum Einsatz kommen Achslastmessstellen nach der Weigh-in-Motion-Methode (WIM).
- LKW werden während der Fahrt gewogen.
- Fahrzeuge über 7,5 Tonnen werden automatisch identifiziert.
- Ein Kamerasystem erfasst die Kennzeichen.
Betroffene LKW werden über Hinweistafeln zum Verlassen der Strecke aufgefordert.
Diese Maßnahme dient dem Schutz der Rheinbrücke Bonn-Nord, um weitere Schäden zu vermeiden und eine vollständige Sperrung für alle Verkehrsteilnehmenden zu verhindern.
Hintergrund
Anfang Februar wurde das Fahrverbot für LKW über 7,5 Tonnen auf der Rheinbrücke Bonn-Nord eingeführt, um die Brücke zu entlasten und weitere Schäden zu verhindern. Trotz des Verbots werden weiterhin schwere LKW festgestellt, die die Brücke unerlaubt befahren. Um diese Verstöße künftig wirksamer zu unterbinden und die Brücke dauerhaft zu sichern, startet die Autobahn GmbH mit der nächsten verkehrlichen Maßnahme zum Schutz der Brücke.