Region: Nordbayern, … Status: In Umsetzung

Autobahn: A 7, … Erneuerung der Talbrücke Thulba

Erneuerung der Talbrücke Thulba zwischen den Anschlussstellen Bad Kissingen/Oberthulba und Hammelburg

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Projektbeschreibung

Die im Zuge der A7 südlich der Anschlussstelle Bad Kissingen/Oberthulba liegende Talbrücke Thulba wird bis Ende 2026 durch einen Neubau ersetzt.

Ab Oktober 2020 wird neben der alten einteiligen Talbrücke das neue Teilbauwerk mit der Richtungsfahrbahn Fulda in Seitenlage errichtet. Die bestehende Verkehrsführung wird beibehalten. Anschließend wird der komplette Verkehr auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung auf den neuen Überbau umgelegt, damit die alte Talbrücke komplett abgebrochen werden kann.

Nach Abbruch kann das zweite Teilbauwerk mit der Richtungsfahrbahn Würzburg in Endlage gebaut werden. Anschließend erfolgt die Verkehrsumlegung auf die neue Richtungsfahrbahn Würzburg, um nun den Überbau der Richtungsfahrbahn Fulda mittels Querverschub in die Achse der A7 (Endlage) zu  verschieben. Nach Abbruch der Hilfsunterbauten in Seitenlage und Anpassungen im Streckenbereich wird ab Ende 2026 die alte Talbrücke Thulba vollständig durch einen Neubau ersetzt sein.


Hintergrund

Die Erneuerung der über 50 Jahre alten Brücke ist auf Grund des insgesamt schlechten Bauwerkszustandes und der für die heutigen Verkehrsverhältnisse nicht mehr ausreichenden Tragreserven zwingend erforderlich. Seit dem Bau hat sich durch den rasant angestiegenen Güter- und Schwerverkehr eine Nutzungsänderung der Talbrücke eingestellt. Für diese hohen Beanspruchungen ist die vorhandene Brücke nicht ausgelegt. Der Neubau wird daher für heutige und künftige Verkehrslasten bemessen. Um eine langlebige und zukunftssichere Konstruktion zu gewährleisten, kommen zudem ausschließlich robuste und erprobte Bauweisen zum Einsatz. 

Während der Bauzeit stehen den Verkehrsteilnehmern in beiden Richtungen immer zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

Die Kosten der Maßnahme in Höhe von rund 102 Millionen Euro trägt der Bund.


Projektdaten

Länge

460 Meter

Höhe Überbau

3,80 Meter

Stützweiten

45+55+70+90+75+70+55 Meter

Bauweise

Taktschieben der Stahlkästen, Betonage der Fahrbahnplatte mit Schalwagen und Querverschub

Überbau

Einzelliger Stahlverbundhohlkasten

Höhe über Gelände

max. 53 Meter

Baubeginn

Oktober 2020

Kosten

102 Millionen Euro

Bauende

Dezember 2026

Pressekontakt